Google weitet die Reichweite seines KI-Filmtools Flow aus und integriert es direkt in Google Workspace.
Das Unternehmen gab über Google Workspace Updates bekannt, dass Flow für Workspace-Kunden nun als zusätzlicher Google-Dienst verfügbar ist. Damit können Unternehmen, Schulen und Teams mithilfe einfacher Texteingaben hochauflösende Videos erstellen.
Bisher war Flow auf Abonnenten von Google AI Pro und AI Ultra beschränkt. Mit diesem Update positioniert Google die KI-Videoproduktion als praktisches Arbeitswerkzeug statt als Nischenexperiment.
Was Flow kann
Flow soll Nutzern helfen, schnell von einer Idee zu einem fertigen Video zu gelangen. Mithilfe natürlichsprachlicher Eingaben können Nutzer Bilder, kurze Videoclips und vollständige Szenen erstellen, die sich zu einer zusammenhängenden Geschichte verbinden.
Das Tool basiert auf Googles neuesten generativen Modellen, darunter Veo 3.1 für die Videoproduktion und Nano Banana Pro für die Bildgenerierung. Zusammen ermöglichen sie es Nutzern, filmische Szenen zu erstellen, Darstellungen anzupassen und in wenigen Minuten statt Tagen ausgereifte Videos zu produzieren.
Mehr als nur Spielerei
Während die Erstellung schneller Clips für soziale Medien eine naheliegende Anwendung ist, betont Google umfassendere berufliche und pädagogische Einsatzmöglichkeiten. Das Unternehmen erklärt, dass „Lehrkräfte und Schüler komplexe Themen in ansprechende Videos verwandeln können – etwa historische Ereignisse, wissenschaftliche Prozesse oder Literaturzusammenfassungen – und dafür einfache Texteingaben verwenden.“
Für Unternehmen liegt der Reiz in der Geschwindigkeit. Laut dem offiziellen Update kann Flow die „Produktion beschleunigen“ und ein einfaches Konzept innerhalb weniger Minuten in ein hochauflösendes Video verwandeln – potenziell nützlich für interne Schulungen, schnelles Prototyping oder die Aufwertung von Präsentationen.
Administratoren behalten die Kontrolle
Da nicht jeder Mitarbeiter und nicht jeder Schüler ein Videostudio benötigt, gibt Google Workspace-Administratoren eine detaillierte Kontrolle an die Hand. Flow wird als „zusätzlicher Google-Dienst“ hinzugefügt.
Wie in Google Workspace Updates beschrieben, wird Flow standardmäßig aktiviert, wenn eine Organisation diese Kategorie bereits eingeschaltet hat. Administratoren können den Dienst anschließend für bestimmte Gruppen oder Abteilungen deaktivieren. Ist der Dienst ausgeschaltet, müssen sie ihn manuell aktivieren.
Die Einführung begann am 14. Jan. 2026 und sollte innerhalb weniger Tage in allen Domains vollständig sichtbar sein.
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