Ein in Singapur ansässiges KI-Unternehmen denkt darüber nach, wie Sicherheitsabläufe organisiert werden.
ADA AI Pte Ltd hat am 25. März seine Autonomous Virtual Guarding Technology oder AVGT vorgestellt. Das Unternehmen erklärte, AVGT könne mithilfe KI-gestützter Überwachung bestehender CCTV-Systeme die Kosten für Sicherheitsdienste um bis zu 50 % senken.
Die Markteinführung erfolgt zu einer Zeit, in der steigende Arbeitskosten und Personalmangel Organisationen dazu bringen, traditionelle Sicherheitsmodelle zu überdenken. ADA positioniert AVGT als Alternative zu wachenbasierten Abläufen: KI-gestützte Überwachung soll gleichmäßigere Patrouillen, eine schnellere Erkennung von Vorfällen und standardisierte Berichte ermöglichen, ohne den Personalbestand zu erhöhen.
KI-gestützte Patrouillen sollen manuelle Ineffizienzen beseitigen
Das Unternehmen erklärte in seiner offiziellen Pressemitteilung , dass AVGT traditionelle Kontrollgänge durch autonome, KI-gestützte Inspektionen.
„Bei Sicherheit geht es nicht mehr um Personalstärke, sondern um messbare Ergebnisse“, erklärte das Unternehmen.
Laut ADA nutzt AVGT bestehende Überwachungssysteme , um Patrouillen zu automatisieren, ungewöhnliche Aktivitäten zu erkennen und Berichte zu erstellen. Das Unternehmen erklärte, dieser Ansatz könne verpasste Kontrollpunkte und uneinheitliche Berichte reduzieren, wie sie bei manuellen Patrouillen gelegentlich vorkommen.
AVGT kann laut Angaben des Unternehmens außerdem mehrere Standorte gleichzeitig überwachen und Organisationen so einen stärker zentralisierten Überblick über ihre Abläufe verschaffen, ohne zusätzliches Personal einzustellen.
Unternehmen nennen Kosteneinsparungen und schnellere Reaktionszeiten
ADA wies darauf hin, dass AVGT die Kosten für Sicherheitsdienste um bis zu 50 % senken könne, hauptsächlich durch eine geringere Abhängigkeit von Personal vor Ort.
Das Unternehmen ergänzte, dass traditionelle Sicherheitsmodelle pro Standort jährlich mehr als 100.000 US-Dollar kosten können. AVGT verlagert dieses Modell hin zu einer besser planbaren, technologiegestützten Kostenstruktur mit geringeren laufenden Arbeitskosten.
Das Unternehmen erklärte, das System biete:
- Erkennung von Anomalien in Echtzeit mit Warnmeldungen
- Automatisierte, zeitgestempelte Patrouillenberichte
- Schnellere Reaktionszeiten, verkürzt von Minuten auf Sekunden
„Jede Patrouille wird jedes Mal durchgeführt“, betonte ADA und verwies auf die Beständigkeit des Systems im Vergleich zu menschlichen Wachen.
Automatisierung gewinnt bei der physischen Sicherheit an Bedeutung
Die Markteinführung erfolgt zu einer Zeit, in der Organisationen in ganz Asien mit steigenden Löhnen und anhaltendem Personalmangel konfrontiert sind, insbesondere bei Aufgaben, die eine Überwachung rund um die Uhr erfordern.
Anbieter führen zunehmend KI-Tools ein, um diese Lücken zu schließen, und verlagern Sicherheitsabläufe von planmäßigen Patrouillen hin zu einer kontinuierlichen Überwachung. ADA erklärte, AVGT könne mithilfe der vorhandenen CCTV-Infrastruktur eingesetzt werden, was Organisationen die Einführung des Systems ohne größere Änderungen an ihrer aktuellen Ausstattung erleichtern könnte.
Da KI-gestützte Tools wie AVGT an Bedeutung gewinnen, signalisieren sie einen umfassenderen Wandel in der Verwaltung der physischen Sicherheit. Anstatt die menschliche Aufsicht vollständig zu ersetzen, spiegeln diese Systeme eine zunehmende Konzentration auf Effizienz, Beständigkeit und Skalierbarkeit in Umgebungen wider, in denen Personalengpässe fortbestehen.
Ob Organisationen vollständig von traditionellen Sicherheitsdiensten abrücken oder einen hybriden Ansatz verfolgen – die Richtung ist klar: Sicherheitsabläufe werden zunehmend von Software und nicht von Personal bestimmt.
Wie KI-Überwachung im Bereich der öffentlichen Sicherheit eingesetzt wird, erfahren Sie in unserem früheren Bericht über KI-gestützte CCTV zur Bekämpfung illegaler Müllablagerungen.


