Siri ist kurz davor, das Armaturenbrett zu teilen.
Apples CarPlay wird schon bald ChatGPT, Claude und Gemini integrieren und damit Siris langjährige Rolle als einziger KI-Assistent im Auto beenden. Laut MacRumors steht der Wechsel im Zusammenhang mit einem bevorstehenden iOS-26,4-Update, das sich eher wie eine umfassende Überarbeitung des Betriebssystems als wie eine routinemäßige Aktualisierung entwickelt.
Zum ersten Mal können Fahrer direkt über das Infotainmentsystem ihres Fahrzeugs auf leistungsstarke KI-Tools von Drittanbietern zugreifen.
Das Zeitalter des KI-gestützten Fahrens
In den vergangenen Jahren wurden bedeutende Technologien – von selbstfahrenden Autos wie denen von Tesla bis hin zu in CarPlay integrierten KI-Assistenten – in Fahrzeuge integriert, um das Fahren komfortabler zu machen.
Die Integration von ChatGPT, Claude und Gemini ist mehr als ein einfaches Technologie-Upgrade. Vielmehr markiert der Schritt einen Wandel in der Funktionsweise des KI-gestützten Fahrens und ermöglicht es Fahrern, direkt in ihren Fahrzeugen leistungsstarke KI-Tools von Drittanbietern zu nutzen.
Der dialogorientierte Stil dieser Tools kann Nutzern dabei helfen, schneller Antworten zu erhalten, wenn Siri nicht weiterkommt. So könnten Fahrer beispielsweise mithilfe von Sprachbefehlen Restaurants anhand von Bewertungen und Entfernung vergleichen.
Wichtige Einschränkungen
Laut MacRumors, hat Apple seinen CarPlay Developer Guide aktualisiert, um die Integration widerzuspiegeln. Die Änderungen enthalten jedoch konkrete Einschränkungen, die Nutzer und Entwickler kennen müssen.
Die erste besteht darin, dass Siri der wichtigste KI-Assistent bleiben wird.
Da es sich um Apples eigenes KI-Tool handelt, ist es sinnvoll, es als Standard-KI-Tool für CarPlay beizubehalten. TechRadar merkte außerdem an , dass diese Drittanbieter-Apps die Fahrzeugfunktionen nicht so steuern können wie Siri. Ein Upgrade für Siri ist bereits geplant, doch obwohl die letzte erwartete Einführung iOS 26,4 war, gibt es derzeit keine Bestätigung, dass es mit diesem Update erscheinen wird.
Die zweite Einschränkung besteht darin, dass KI-Plattformen von Drittanbietern ihre Apps an die einzigartige CarPlay-Umgebung anpassen müssen.
Apple ist bei den zugelassenen Apps äußerst streng, und diese Integration bildet keine Ausnahme. Daher könnten viele Funktionen von Tools wie ChatGPT, Claude und Gemini deaktiviert sein, um strengen Sicherheitsvorschriften zu entsprechen – etwa der Unterstützung der neuen Oberfläche für Gespräche ausschließlich per Sprache, wodurch ablenkende Textsteuerungen blockiert werden.
Und schließlich lassen sich diese Apps im Gegensatz zu Siri, die sich mit dem Aktivierungsbefehl „Hey Siri“ starten lässt, nicht auf diese Weise aktivieren. Nutzer müssen die App zunächst manuell öffnen, bevor sie per Sprache mit ihr kommunizieren können.
Für alle, die schon länger im Apple-Ökosystem unterwegs sind, dürften einige dieser Einschränkungen angesichts der Arbeitsweise von Apple keine Überraschung sein.
Was kommt als Nächstes?
iOS 26,4 wird in einigen Wochen erscheinen. Wer dieses Erlebnis mit CarPlay schon jetzt ausprobieren möchte, muss jedoch die Beta-Version installieren. Um am Beta-Programm von Apple teilzunehmen, melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID auf Apples Beta-Seite.
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