Skuid strebt nach optimierten Workflows über mehrere Anwendungen hinweg

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Verfasst von
Zeus Kerravala
Zeus Kerravala
Nov 19, 2021
3 minute read
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Skuid, kurz für skalierbares Kit für User-Interface-Design, ist eine No-Code, Drag-and-drop-Cloud-Plattform die Daten aus mehreren Quellen innerhalb eines Unternehmens kombiniert, um maßgeschneiderte Apps, Seiten und Berichte zu erstellen. Mit Skuid können Unternehmen Daten aus all ihren Systemen in ein einziges System of Engagement überführen, erklärte Ken McElrath, Gründer und Chief Strategy Officer bei Skuid.

Skuid begann als Salesforce-Partner und bot Unternehmen ein Toolkit für Benutzeroberflächen (UI) und Benutzererlebnisse (UX) für Salesforce, mit dem sie schneller und mit weniger Code Apps erstellen konnten. Aufgrund dieses Hintergrunds konzentrierte sich Skuid zunächst  auf die Salesforce-Administratoren, die Apps erstellen. Im Laufe der Zeit hat Skuid diesen Fokus auf operative Führungskräfte ausgeweitet, also über das Salesforce-Ökosystem hinaus. Zur Zielgruppe gehören inzwischen unter anderem Führungskräfte, die für Geschäftsziele im Vertriebsbetrieb, im Personalwesen und im Customer Success verantwortlich sind.

Heute kann Skuid eine Verbindung zu allem herstellen, was über eine API verfügt, um in Echtzeit auf Daten zuzugreifen. Die Daten werden jedoch nicht gespeichert, was insbesondere in Branchen wie dem Gesundheitswesen und dem Finanzdienstleistungssektor von entscheidender Bedeutung ist. Unternehmen können ihre bestehenden Investitionen nutzen, indem sie Standardsoftware an ihre geschäftlichen Anforderungen anpassen. Das Unternehmen gibt an, dass Unternehmen mit Skuid zehnmal schneller benutzerdefinierte Apps erstellen können.

Der visuelle Designer von Skuid macht die Entwicklung zu einer Angelegenheit des „Drag-and-drop“

Neben seiner Komponentenbibliothek und seinem Composer verfügt Skuid über ein visuelles Tool namens Design System Studio. Damit können Unternehmen ein komplettes Designsystem erstellen, ohne eine einzige Codezeile zu schreiben. Mit einem Klick lässt sich das Designsystem auf alle Apps anwenden. Ziel des Designsystems ist es, dass jede App innerhalb eines Unternehmens ein einheitliches, auf die Benutzer zugeschnittenes Erscheinungsbild hat.

Diese Funktionen – Datenkonnektoren, Komponenten und Designsysteme – sorgen für Agilität bei Apps. Damit ist die Fähigkeit gemeint, kontinuierlich wirkungsvolle, am Menschen orientierte Business-Apps und -Erlebnisse zu entwerfen, zu erstellen und bereitzustellen, sagte McElrath.

„Agilität bei Apps ist das Geheimnis geschäftlicher Agilität. Derzeit wird alles digitalisiert. Wenn Sie 30 verschiedene Apps und 90 verschiedene Prototypen entwickeln müssen, bevor Sie sich für die gewünschte Lösung entscheiden, sind Sie als Unternehmen auf dieser Reise der digitalen Beschleunigung stark eingeschränkt“, fügte McElrath hinzu.

Anwendungsfall: Baker Hughes passte Salesforce mit Skuid an

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Baker Hughes nutzt Skuid seit Langem und hatte in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit der Einführung von Salesforce. Das Industrieunternehmen erwog, Salesforce vollständig durch ein neues Customer-Relationship-Management-System (CRM) zu ersetzen, erkannte jedoch schnell, dass der Übergang zu teuer wäre. Skuid half Baker Hughes dabei, seine Salesforce-Benutzererfahrung anzupassen und die CRM-Nutzung auf über 90 Prozent zu steigern.

„Wir begannen beim Benutzer und arbeiteten uns rückwärts vor, anstatt bei der Datenbank zu beginnen und uns vorwärts zu bewegen. Dadurch löste Baker Hughes sein Problem mit der Datenqualität“, sagte McElrath. „Außerdem lösten sie ihr Kollaborationsproblem und fanden dadurch neue Möglichkeiten, Geschäfte auszubauen.“

Als Nächstes will Skuid erneut den Schwerpunkt darauf legen, die App-Entwicklung schneller und kostengünstiger zu machen. Skuid untersucht problematische Bereiche, die Geschäftsprozesse potenziell verlangsamen könnten.

In den letzten Veröffentlichungen hat Skuid außerdem neue Funktionen zur Erweiterung der Tabellenkomponente hinzugefügt, mit dem Ziel, Business-Apps wettbewerbsfähiger gegenüber Offline-Tabellenkalkulationen zu machen. In kommenden Veröffentlichungen wird das Unternehmen darauf aufbauen und die Tabellennavigation sowie Aktionen erweitern, die Tabellen für Power-User noch besser machen.

Dies ist ein Beispiel dafür, dass Skuid den „Fokus der User Experience auf die Bedürfnisse des Einzelnen“ legt, sagte McElrath. Dazu braucht es nicht nur ein Personalisierungs-Framework zur Gestaltung der User Experience – das Skuid bereitstellt –, sondern auch einen am Menschen orientierten Designansatz, der am Anfang und am Ende steht.

McElrath zufolge bietet Skuid das Beste aus beiden Welten. „Sie erhalten eine äußerst solide Kerntechnologie im Backend sowie moderne Benutzererlebnisse, die auf die Bedürfnisse Ihrer Benutzer zugeschnitten sind.“

Zeus Kerravala

Zeus Kerravala is an eWEEK regular contributor and the founder and principal analyst with ZK Research. He spent 10 years at Yankee Group and prior to that held a number of corporate IT positions. Kerravala is considered one of the top 10 IT analysts in the world by Apollo Research, which evaluated 3,960 technology analysts and their individual press coverage metrics.

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