Apple beschleunigt Berichten zufolge die M7-Chips für ein großes KI-Upgrade

A MacBook with lights seen in the dark.

Image: Mohamed M/Unsplash

Verfasst von
Aminu Abdullahi
Aminu Abdullahi
Jul 13, 2026
3 minute read
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Apples künftige Mac-Chips könnten ihr bislang größtes KI-Upgrade erhalten: Ein M7-Ultra-Prozessor der Oberklasse soll Berichten zufolge bis zu 1,5 TB gemeinsamen Speicher unterstützen.

Laut Mark Gurman von Bloomberg ändert Apple seine Chip-Roadmap, um KI zu priorisieren, und beschleunigt die Entwicklung der M7-Familie, anstatt dem traditionellen Veröffentlichungsmuster für Chips zu folgen. Dadurch könnte der M7 Ultra zu einem der leistungsfähigsten Prozessoren von Apple werden – mit Fähigkeiten für anspruchsvolle KI-Workloads sowie künftige Mac-Desktops.

KI sorgt für eine grundlegende Änderung von Apples Chip-Plänen

Bloomberg berichtet dass Apple den Basis-M6 in diesem Herbst auf den Markt bringen will, die Pro-, Max- und Ultra-Versionen dieser Generation jedoch überspringt. Stattdessen soll das Unternehmen die Entwicklung des M7 zügig abschließen. Der Basis-Chip wird für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet, gefolgt von M7 Pro und M7 Max später im selben Jahr. Das Spitzenmodell M7 Ultra soll 2028 auf den Markt kommen.

Dem Bericht zufolge hat Apple den Zeitplan beschleunigt, um größere Verbesserungen an der Neural Engine zu erzielen – der speziellen Hardware, die geräteinterne KI-Funktionen antreibt. Bloomberg berichtet, dass der M7 Ultra so entwickelt wird, dass er eine KI-Leistung liefert, die „näher an der Leistungsklasse dedizierter KI-Beschleuniger wie Blackwell von Nvidia Corp.“ liegt.

Der Prozessor soll außerdem als Grundlage für eine künftige Generation von Apples KI-Servern dienen – nach einer früheren Serverplattform auf Basis des M5 Ultra.

Bis zu 1,5 TB gemeinsamer Speicher

Eine der größten gemeldeten Neuerungen betrifft die Speicherkapazität.

Bloomberg berichtet, dass der M7 Ultra so entwickelt wird, dass er bis zu 1,5 TB gemeinsamen Speicher unterstützt – ungefähr doppelt so viel wie für den kommenden M5 Ultra. Ob Apple diese Konfiguration letztlich ausliefert, hängt jedoch von der Verfügbarkeit des Speichers ab, da die anhaltende Knappheit bei Speicherchips die Preise weiter in die Höhe treibt.

Sollte Apple diesen Wert erreichen, würde er außerdem der maximalen RAM-Konfiguration entsprechen, die zuvor für den Intel-basierten Mac Pro von 2019 angeboten wurde, laut MacRumors.

Der große Speicherpool würde es professionellen Anwendern ermöglichen, deutlich größere KI-Modelle lokal auszuführen, ohne sich so stark auf Cloud-Infrastruktur verlassen zu müssen. Davon würden auch Workloads wie wissenschaftliches Rechnen, die Erstellung von Inhalten im großen Maßstab und die Softwareentwicklung profitieren.

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Eine Strategie mit Wurzeln in einem aufgegebenen Projekt

Laut Bloomberg lässt sich Apples KI-Hardwarestrategie bis zu seinem eingestellten Projekt für ein selbstfahrendes Auto zurückverfolgen.

Auch wenn das Fahrzeug nie auf den Markt kam, legte die Arbeit an Prozessoren, die autonome Fahr-Workloads bewältigen konnten, den Grundstein für Apples Neural Engine. Diese Technologie feierte 2017 im iPhone X ihr Debüt und wurde später auf Apples gesamte Produktpalette ausgeweitet – einschließlich jedes Macs mit Apple-Chip.

Während Apples Softwarebemühungen im Bereich KI, insbesondere bei Siri und Apple Intelligence, von Verzögerungen betroffen waren, hat das Unternehmen weiterhin massiv in Hardware investiert, die KI direkt auf Geräten ausführen kann.

Mehr als schnellere CPUs

Die gemeldete Roadmap deutet darauf hin, dass Apple KI nicht länger nur als eine weitere Funktion seiner Prozessoren betrachtet. Stattdessen scheint KI zu bestimmen, wie die Chips entwickelt werden, wann sie auf den Markt kommen und wie sie künftige Dienste antreiben werden – einschließlich Apples eigener KI-Infrastruktur.

Dieser Wandel könnte Apples Position bei Kreativprofis und Unternehmenskunden stärken, die fortschrittliche KI-Workloads zunehmend lokal ausführen möchten. Gleichzeitig bleibt die Roadmap Änderungen unterworfen, und die Speicherkonfiguration der Oberklasse erreicht die Kunden möglicherweise nie, wenn die Lieferengpässe anhalten oder die Herstellungskosten zu hoch bleiben.

Vorerst ist der M7 Ultra Apples bislang deutlichstes Zeichen dafür, dass die Zukunft seiner Mac-Chips ebenso stark von der KI-Leistung wie von traditionellen Zuwächsen bei Geschwindigkeit oder Grafik bestimmt werden wird.

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Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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