Arm und Meta bleiben Arm in Arm verbunden und ihre KI-Pläne scheinen keinen Schaden anzurichten.
Das dynamische Duo hat eine langfristige strategische Partnerschaft angekündigt, um die KI-Effizienz auf jeder Ebene des Computings zu verbessern – von der Software bis zur groß angelegten Rechenzentrumsinfrastruktur – und damit leistungsfähigere und effizientere KI-Erlebnisse für Milliarden von Nutzern weltweit zu ermöglichen.
Die Zusammenarbeit reicht von Geräten im Milliwatt-Bereich, die On-Device-Intelligenz ermöglichen, bis hin zu Systemen im Megawatt-Bereich, auf denen große KI-Modelle trainiert werden. Sie baut auf einer jahrelangen gemeinsamen Entwicklung von Hard- und Software der beiden Unternehmen auf und verbindet die führende Rolle von Arm beim energieeffizienten Computing mit Metas Stärke in den Bereichen KI-Innovation, Infrastruktur und Open-Source-Technologien.
„Von den Erlebnissen auf unseren Plattformen bis hin zu den Geräten, die wir bauen: KI verändert die Art und Weise, wie Menschen sich verbinden und kreativ tätig werden. Die Partnerschaft mit Arm ermöglicht es uns, diese Innovation effizient auf die mehr als drei Milliarden Menschen zu skalieren, die die Apps und Technologien von Meta nutzen“, sagte Santosh Janardhan, Head of Infrastructure at Meta, in der Ankündigung.
KI in der Cloud
Die KI-Ranking- und Empfehlungssysteme von Meta – die auf Plattformen wie Facebook und Instagram die Suche und Personalisierung ermöglichen – werden die auf Neoverse basierenden Rechenzentrumsplattformen von Arm nutzen.
Dieser Wechsel verspricht im Vergleich zu herkömmlichen x86-Systemen eine höhere Leistung und einen geringeren Energieverbrauch. Die Neoverse-Technologie von Arm wird Meta außerdem dabei helfen, bei Hyperscale den Gleichstand bei der Leistung pro Watt zu erreichen, und damit Arms Position als führendes Unternehmen im Bereich des effizienten Computings stärken.
Um diese Verbesserungen zu erreichen, arbeiteten beide Unternehmen eng zusammen, um Metas KI-Infrastruktur-Software-Stack – von Compilern und Bibliotheken bis hin zu KI-Frameworks – für Arm-Architekturen zu optimieren.
Zu ihrer Arbeit gehört die Feinabstimmung von Open-Source-Komponenten wie Facebook GEneral Matrix Multiplication (FBGEMM) und PyTorch unter Nutzung der Vektorerweiterungen und Performance-Bibliotheken von Arm.
Diese gemeinsamen Optimierungen haben bereits messbare Verbesserungen bei der Inferenz-Effizienz und dem Durchsatz gezeigt und werden wieder in die Open-Source-Community eingebracht, um dem gesamten KI-Ökosystem zugutezukommen.
Von der Cloud bis zum Edge
Die Partnerschaft geht über Rechenzentren hinaus und vertieft die Zusammenarbeit bei KI-Software wie dem Machine-Learning-Framework PyTorch, der Edge-Inferenz-Engine ExecuTorch und der Rechenzentrums-Inferenz-Engine vLLM.
Die Unternehmen arbeiten daran, die Effizienz mit Arm KleidiAI zu steigern und so eine schnellere Inferenz auf Milliarden von Geräten zu ermöglichen. Gemeinsam sollen diese Bemühungen die Bereitstellung von KI-Modellen vereinfachen und die Leistung von der Cloud bis zum Edge steigern.
Diese Open-Source-Initiativen sind ein zentraler Bestandteil von Metas KI-Strategie und ermöglichen die Entwicklung von Tools und Anwendungen, die alles von personalisierten Empfehlungen bis hin zu Konversationssystemen antreiben.
Beide Unternehmen wollen weiterhin Optimierungen in die Open-Source-Community einbringen, damit Entwickler KI-Lösungen auf Arm-Architekturen entwickeln können.
KI mag die Technologie des Jahrzehnts sein, doch eine neue 500-Millionen-US-Dollar-Initiative soll dafür sorgen, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt.


