Google Meet führt KI-gestützte Notizen für zahlende Abonnenten ein

Screenshot of a Google Meet now featuring Gemini AI to take notes.

Image: Google

Verfasst von
Aminu Abdullahi
Aminu Abdullahi
Jun 30, 2026
2 minute read
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Googles KI-Protokollant ist jetzt in Ihren Meetings.

Der Technologiekonzern hat damit begonnen, seine auf Gemini basierende Funktion „Notizen für mich erstellen“ in Google Meet für Abonnenten von Google AI Pro und Ultra auszurollen. Seit ihrem Debüt 2024 war die Funktion hinter Workspace-Geschäftstarifen verborgen, nun steht sie einzelnen zahlenden Nutzern im Web und auf Mobilgeräten zur Verfügung.

KI-Meeting-Tools sind zum neuen Schauplatz im Bereich der Produktivitätssoftware geworden. Microsoft Teams bietet bereits von Copilot erstellte Zusammenfassungen an, während Zoom AI Companion auf Desktop- und Mobilgeräten Zusammenfassungen generiert. Google schließt diese Lücke – zumindest für Abonnenten, die dafür bezahlen.

So funktioniert es

Nach der Aktivierung läuft Gemini während eines Anrufs im Hintergrund, transkribiert das Gespräch und erstellt eine strukturierte Zusammenfassung mit den wichtigsten Entscheidungen und Aufgaben. Das Dokument wird automatisch im Google Drive des Gastgebers gespeichert, dem entsprechenden Kalendertermin angehängt und nach Ende des Anrufs durch eine Zusammenfassung per E-Mail ergänzt.

Nutzer können die Funktion während eines Anrufs aktivieren, indem sie im Meet-Fenster auf das Stiftsymbol tippen, oder sie in den Einstellungen im Bereich „Meeting-Aufzeichnungen“ für alle künftig von ihnen veranstalteten Meetings vorab einschalten. Alle Teilnehmer des Anrufs werden benachrichtigt, sobald die Notizenerstellung beginnt.

Die Funktion unterstützt derzeit acht Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch – jeweils nur eine Sprache. Mehrsprachige Meetings werden noch nicht unterstützt.

Nicht für alle verfügbar

Die Funktion steht nur Abonnenten von Google AI Pro (19,99 US-Dollar pro Monat), Ultra-Abonnenten oder berechtigten Workspace-Geschäftskunden zur Verfügung – und auch nur bei Meetings, die sie selbst veranstalten. Wer dem Anruf einer anderen Person beitritt, löst keine eigenen Notizen aus und legt auch keine Notizen im eigenen Drive ab.

Ein erheblicher Teil der Teilnehmer bei alltäglichen Meetings sind Teilnehmer und keine Organisatoren – insbesondere bei der Zusammenarbeit über Teams hinweg oder mit externen Kunden. Für diese Gruppe bleibt die Funktion unabhängig von der jeweiligen Abonnementstufe praktisch unerreichbar.

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Die Risiken, die man kennen sollte

Einige Einschränkungen verdienen Aufmerksamkeit. Erstens handelt es sich bei der Ausgabe nicht um ein wortgetreues Transkript. Der Google Workspace Blog weist auf die Möglichkeit von Fehlern bei der Verwendung von Gemini-KI-Tools hin und rät Nutzern, Ausgaben wie Zusammenfassungen zu überprüfen, bevor sie darauf basierend handeln.

Zweitens – und noch wichtiger – ist der Datenschutzrahmen für einzelne Pro- und Ultra-Abonnenten nicht so klar dokumentiert wie für Unternehmenskunden von Workspace. Unternehmensbereitstellungen bieten Datenkontrollen auf Mandantenebene, Werbebeschränkungen, Audit-Protokollierung und formale Compliance-Bedingungen. Ob dieselben Schutzmaßnahmen auch für private Abonnenten gelten, bleibt unklar.

Für regelmäßige Nutzer von Google Meet, die ihre eigenen Anrufe leiten, ist dies eine wirklich nützliche Ergänzung, die die kognitive Belastung durch aufeinanderfolgende Meetings spürbar verringern könnte. Die Beschränkung auf Gastgeber, die begrenzte Sprachunterstützung und die undurchsichtigen Datenschutzbedingungen für Verbraucher bedeuten jedoch, dass der praktische Nutzen der Funktion je nach Arbeitsweise stark variieren wird.

Lesen Sie auch: Google sagt, dass KI-Tools bei der Jobsuche helfen können – etwa bei der beruflichen Orientierung, quellenbasierten Recherche und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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