AI Could Automate Up to 50% of US Jobs — Here’s What It Could Mean for You

Blue industrial robotic arm on an automated assembly line in a modern manufacturing factory.
Verfasst von
Kezia Jungco
Kezia Jungco
Nov 26, 2025
3 minute read
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KI hält schneller als von vielen Beschäftigten erwartet Einzug in Büros, Fabriken und Callcenter. Eine neue Analyse von McKinsey legt nahe, dass der Wandel größer ausfallen könnte als zunächst angenommen. 

Dem Bericht zufolge könnte bis zur Hälfte der US-amerikanischen Erwerbsbevölkerung automatisiert werden, wenn Unternehmen KI-Tools und Robotik vollständig einsetzen. 

Das bedeutet nicht, dass die Hälfte der Erwerbsbevölkerung verschwindet, sondern deutet auf eine erhebliche Neuverteilung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und erforderlichen Kompetenzen hin. Für Arbeitgeber und Beschäftigte gleichermaßen weisen die Ergebnisse auf eine Zukunft hin, in der die Zusammenarbeit mit KI zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags wird. 

Wie McKinsey die Ergebnisse einordnet

Das McKinsey Global Institute, der Forschungszweig von McKinsey & Company, veröffentlichte einen Bericht mit der Aussage, dass die Zukunft der Arbeit in einer Partnerschaft zwischen Menschen und KI-gestützten Agenten sowie Robotern liegen wird. Die Autoren stellten fest, dass mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Arbeit automatisiert werden könnte mithilfe der heutigen Technologien, der Wandel aber wahrscheinlich eher eine Neugestaltung von Arbeitsplätzen als deren Abschaffung bewirken wird. 

Dem Bericht zufolge könnten „bis 2030 in den Vereinigten Staaten rund 2,9 Billionen US-Dollar an wirtschaftlichem Wert freigesetzt werden, wenn Organisationen ihre Beschäftigten vorbereiten und Arbeitsabläufe – statt einzelne Aufgaben – rund um Menschen, Agenten und Roboter neu gestalten, die zusammenarbeiten.“

Die McKinsey-Forschenden beschrieben diesen Übergang als ein neues Denken über die Bausteine der Arbeit. Statt sich auf die Automatisierung einzelner Aufgaben zu konzentrieren, werde der größte Nutzen ihrer Ansicht nach durch die Neugestaltung vollständiger Arbeitsabläufe entstehen, sodass Menschen und Maschinen partnerschaftlich zusammenarbeiten können. 

Außerdem schätzte McKinsey, dass derzeit verfügbare Technologien theoretisch Tätigkeiten automatisieren könnten, die etwa 57 % der Arbeitsstunden in den USA ausmachen. Dabei handelt es sich um das technische Potenzial, nicht um prognostizierte Arbeitsplatzverluste, und die Einführung könnte sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken. 

Der Bericht betonte, dass Maschinen Routineaufgaben übernehmen werden, während Menschen Probleme formulieren, der KI Anweisungen geben, Ergebnisse interpretieren und Entscheidungen treffen. Wie die Analyse festhielt, „verbindet die Arbeit Zusammenarbeit und Aufsicht, da Menschen ihr Urteilsvermögen einbringen und ein kontextbezogenes Verständnis, das Maschinen weiterhin fehlt.“

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Veränderungen in der Arbeitswelt und Entscheidungen in Organisationen

Business Matters Magazine berichtete, dass fast die Hälfte der Arbeitsplätze in den USA zu Berufen mit erheblichen Umwälzungen gehört, wobei etwa 40 % der besonders gefährdeten Tätigkeiten das Erstellen von Entwürfen, die Informationsverarbeitung und routinemäßiges logisches Denken umfassen. Die Einstellung für einige dieser Positionen, darunter Anwaltsgehilfen, Büroadministratoren und Computerprogrammierer, hat sich verlangsamt, während Unternehmen prüfen, wie viel Arbeit KI übernehmen kann

Die Publikation wies außerdem darauf hin, dass körperliche Tätigkeiten in gefährlichen Umgebungen wahrscheinlich zunehmend von Robotern übernommen werden, da Sicherheitsbedenken zunehmen und die Kosten der KI-Einführung sinken. Im Gegensatz dazu lassen sich etwa ein Drittel der Arbeitsplätze in den USA nur schwer automatisieren, weil sie menschliche Eigenschaften wie Empathie, Geschicklichkeit oder komplexes Urteilsvermögen erfordern. 

Fortune vertrat eine ähnliche Sichtweise, berichtete jedoch, dass Menschen selbst in Berufen mit hohem technischem Automatisierungspotenzial für Aufsicht, Qualitätskontrolle und die menschliche Präsenz unverzichtbar bleiben, die viele Kunden und Patienten bevorzugen. Auch wenn viele einzelne Tätigkeiten automatisiert werden könnten, so Fortune, werde der Beschäftigungseffekt davon abhängen, wie gut Organisationen ihre Beschäftigten auf den Übergang vorbereiten. 

Was der Wandel als Nächstes für Führungskräfte bedeutet

In der gesamten Berichterstattung zeigt sich als gemeinsames Thema, dass das kommende Jahrzehnt davon abhängt, wie effektiv Organisationen Arbeit neu gestalten, Beschäftigte schulen und KI in den Arbeitsalltag integrieren. Die Automatisierung könnte einen großen Anteil der Arbeitsstunden verändern, doch die Zukunft der Arbeitsplätze hängt von Vorbereitung, Aufsicht und kontinuierlichen Investitionen in menschliche Fähigkeiten ab. 

Wie Yahoo News anmerkte, markiert der Wandel eine Bewegung von der Ausführung hin zur Orchestrierung: KI übernimmt Routineaufgaben, während Menschen sich auf Komplexität, Urteilsvermögen und Fürsorge konzentrieren. Führungskräfte, die diese Partnerschaft umsichtig gestalten, könnten besser aufgestellt sein, um Produktivitätsgewinne zu erzielen und Beschäftigte zugleich durch einen der größten Umbrüche im modernen Arbeitsmarkt zu begleiten.

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Für zusätzlichen Kontext dazu, wie Automatisierung bestimmte Berufe beeinflussen könnte, siehe eWEEKs Überblick über die am stärksten durch KI gefährdeten Berufe

Kezia Jungco

Kezia Jungco is a staff writer with five years of hands-on experience testing and analyzing generative AI platforms, chatbots, and NLP tools. She writes in-depth coverage for both enterprise and consumer audiences, focusing on artificial intelligence, data analytics, CRM solutions, cloud infrastructure, cybersecurity, and emerging tech trends. Her work appears in TechRepublic, eWEEK, Datamation, TechnologyAdvice, and Selling Signals.

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