Amazon testet Roboter-Hybrid von Whole Foods in Pennsylvania

A typical day on a busy grocery store with several AI robots working on the stocks.

Image: Nano Banana

Verfasst von
Aminu Abdullahi
Aminu Abdullahi
Nov 6, 2025
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Kunden eines Whole Foods Market in Plymouth Meeting, Pennsylvania, erhalten einen Einblick in Amazons jüngstes Lebensmittelexperiment: einen von Robotern betriebenen Laden im Laden. 

Dank des neuen Konzepts können Kunden Bio-Grünkohl und Kraft Mac & Cheese bei einem einzigen Einkauf mitnehmen – Amazons jüngster Versuch, Technologie, Komfort und hochwertigen Lebensmitteleinkauf miteinander zu verbinden.

Der gesamte Betrieb stützt sich auf ein verborgenes, automatisiertes Mikro-Fulfillment-Center mit einer Fläche von 10.000 Quadratfuß, das direkt in den hinteren Bereich des bestehenden Ladens integriert wurde. Dieses Zentrum beherbergt mehr als 12.000 verschiedene Artikel – von Bio-Erzeugnissen bis hin zu gängigen Marken wie Tide-Waschmittel und Goldfish-Crackern von Pepperidge Farm.

Kunden, die durch die Gänge stöbern im Whole Foods finden im gesamten Laden verteilte QR-Codes. Wenn sie einen Artikel kaufen möchten, der nicht von Whole Foods stammt, scannen sie einfach den Code mit ihrem Smartphone, bestellen aus der erweiterten Amazon-Auswahl in der App, und setzen ihren Einkauf fort.

A dark amber glass perfume bottle placed on the edge of an antique marble bathroom shelf, half-melted candles nearby, a few dried rose petals scattered, early morning light coming through a frosted window to the left, long shadows, editorial luxury fragrance photography, film-like color grading with slight desaturation, no text or labels visible, Vogue-style composition.

Bild: Amazon

Die Bestellung wird anschließend hinter den Kulissen von autonomen „ShopBot“-Robotern bearbeitet, die vom Robotikunternehmen Fulfil aus dem Silicon Valley speziell für die Abwicklung von Lebensmittelbestellungen entwickelt wurden. Die Artikel werden zusammengestellt und zur Abholung an einem eigens dafür vorgesehenen Amazon Pickup & Returns Counter bereitgelegt.

Amazon zufolge geht der gesamte Prozess schnell vonstatten, und die Bestellung ist oft „in weniger als 10 Minuten“ abholbereit.

Markenidentität und Komfort in Einklang bringen

Das Konzept gibt Amazon die Möglichkeit, sein umfangreiches Lebensmittelangebot mit dem Premium-Image von Whole Foods zu verbinden, ohne den Laden mit Mainstream-Marken zu überladen. 

„Bei Whole Foods Market waren wir schon immer stolz darauf, eine große Auswahl an natürlichen und biologischen Produkten anzubieten. Gleichzeitig wissen wir, dass unsere Kunden den Komfort eines One-Stop-Shoppings schätzen“, sagte Jason Buechel, Vizepräsident von Amazon Worldwide Grocery Stores und CEO von Whole Foods Market, in einer auf Amazons Blog veröffentlichten Stellungnahme.

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Er fügte hinzu: „Wir machen den Lebensmitteleinkauf für unsere Kunden komfortabler, indem wir unser Lebensmittelangebot bewusst miteinander verbinden und neue Fulfillment-Möglichkeiten auf kreative Weise nutzen.“

Amazon hat nicht angegeben, wann dieses Modell auch anderswo verfügbar sein könnte. Das Unternehmen bestätigte jedoch, das Konzept auf Grundlage des Kundenfeedbacks „zu verfeinern und auszuweiten“. 

Das Experiment ist eine der am stärksten integrierten Einzelhandelsinitiativen von Amazon seit der Übernahme von Whole Foods im Jahr 2017 für 13,7 Milliarden US-Dollar. Es folgt auf jahrelange Experimente im Lebensmittelhandel – von den kassenlosen Amazon-Go-Läden über den Ausbau von Amazon Fresh bis hin zu einem Plan, die taggleiche Lieferung von Lebensmitteln bis 2026 auf mehr als 2.000 US-Städte auszuweiten.

Amazon zufolge ist die Abholung für alle Kunden kostenlos. Prime-Mitglieder können bestehende Lieferoptionen nutzen, darunter ein monatliches Abonnement für 9,99 US-Dollar für unbegrenzte Lieferungen bei Bestellungen über 25 US-Dollar.

Diese Nachricht kommt wenige Tage, nachdem Amazon und OpenAI eine Partnerschaft im Wert von 30 Milliarden US-Dollar vereinbart haben, die dem ChatGPT-Entwickler über Amazon Web Services Zugriff auf Hunderttausende Nvidia-Prozessoren gewährt.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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