QAIAx schlägt einen „Digital-DNA“-Plan für 1 Million US-Dollar vor, um Menschen 500 Jahre lang zu replizieren

Two humanoid robots sitting on chairs in an office waiting room outside an interview room.

Image: Envato

Verfasst von
Aminu Abdullahi
Aminu Abdullahi
Jul 29, 2026
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Ein neuer Vorschlag aus der KI-Robotik will den Tod weniger endgültig machen, indem die Identität eines Menschen in einem humanoiden Roboter gespeichert wird.

Veterans First for America hat die QAIAx 4E HRR Model Series vorgestellt, ein Projekt, das angeblich die digitale Darstellung des Verhaltens, der Fähigkeiten und der persönlichen Eigenschaften eines Menschen in einem humanoiden Roboter oder Hologramm bewahren könnte.

Laut der Pressemitteilung von Veterans First for America würde eine Person einen haptischen Anzug mit 40 Sensoren tragen, der Bewegungen, Vitalzeichen, körperliche Reaktionen und berufliche Fähigkeiten aufzeichnet. Diese Informationen würden in ein digitales Profil umgewandelt, das Teile des Wissens, der Fähigkeiten und des Verhaltens der betreffenden Person replizieren soll. Dem Projekt zufolge könnten diese Profile über Familienstiftungen oder Nachlässe verwaltet werden und auch mit künftigen Generationen interagieren.

Ein umfassenderer Plan für KI-gesteuerte Gemeinschaften

Der Vorschlag geht über humanoide Roboter hinaus. Veterans First for America erklärte, das Projekt sei mit dem QAIAx Clinical Trial Framework verknüpft, das ein Netzwerk aus 300 dezentralen „Mikrostädten“ in US-amerikanischen Bundes- und Militärenklaven sowie an ausgewählten internationalen Standorten vorsieht, die durch bilaterale Abkommen abgedeckt sind.

Die Organisation behauptet, die Gemeinschaften könnten letztlich bis zu 1 Million registrierte Einwohner unterstützen, und zwar nach einem „90/10 Hybrid Workforce Model“, bei dem KI-Systeme die meisten Routineleistungen wie Versorgung, Landwirtschaft und Wasserrecycling übernehmen würden – während zugelassene Fachkräfte komplexe medizinische, administrative und regulatorische Entscheidungen beaufsichtigen würden.

Das vorgeschlagene klinische Programm würde 11 Interventionsgruppen untersuchen, darunter posttraumatische Belastungsstörungen, Substanzgebrauchsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen und Wiedereingliederungsprogramme für ehemals inhaftierte Personen.

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Ein digitales Vermächtnis für 1 Million US-Dollar

Der Vorschlag skizziert außerdem Lizenzpläne, um das digitale Profil einer Person über mehrere Generationen hinweg zu bewahren.

Laut Veterans First for America sollen die Preise bei 300.000 US-Dollar für eine 100-Jahres-Lizenz beginnen, auf 600.000 US-Dollar für 250 Jahre steigen und 1 Million US-Dollar für einen 500-Jahres-Plan erreichen. Familien oder Organisationen könnten diese digitalen Profile Berichten zufolge über Stiftungen oder Nachlässe verwalten, sodass sie ihre Nachkommen weiterhin unterrichten, arbeiten oder mit ihnen interagieren könnten.

Das Projekt sieht außerdem den Aufbau einer Lieferkette für die Roboterproduktion vor, die Rohstoffe aus Westafrika und Westaustralien bezieht, um die Abhängigkeit von der chinesischen Produktion zu verringern. Eine Vorbereitungsphase mit offener Anmeldung ist für Oktober vorgesehen, während sich Militärveteranen laut der Organisation seit diesem Monat auf eine Warteliste setzen lassen können.

Die entscheidende Frage

Die wichtigste Frage ist nicht, ob Roboter Menschen imitieren können, sondern ob die Gesellschaft diese Imitationen als bedeutungsvolle Erweiterungen menschlicher Identität akzeptieren wird.

KI-Begleiter, Stimmklone und digitale Avatare gibt es bereits, doch QAIAx treibt diese Idee in deutlich ehrgeizigeres Terrain voran, indem Robotik, langfristige Lizenzen, Gesundheitsinfrastruktur und Vererbung miteinander verbunden werden. Selbst wenn die Technologie nie die versprochenen Fähigkeiten erreicht, zeigt das Projekt, wie schnell sich die Diskussion von der Bewahrung von Erinnerungen hin zur Bewahrung von Persönlichkeiten verschiebt.

Vorerst bleibt der Vorschlag weitgehend visionär, und eine unabhängige wissenschaftliche, technische, rechtliche und ethische Validierung wäre erforderlich, bevor irgendeine Behauptung über die Bewahrung einer digitalen Identität über mehrere Jahrhunderte hinweg ernst genommen werden könnte.

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Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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