Mitsubishi Motors plant Produktion humanoider Roboter bis 2027

Screengrab of Highlanders’ N. robot via X.

Image: Screengrab of Highlanders’ N. robot via X

Verfasst von
Aminu Abdullahi
Aminu Abdullahi
Jul 13, 2026
3 minute read
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Mitsubishis Werk in Kyoto könnte schon bald mehr als nur Autos produzieren.

Mitsubishi hat eine Partnerschaft mit dem japanischen Robotik-Startup Highlanders unterzeichnet, um gemeinsam humanoide Roboter zu entwickeln und in seinem Werk in Kyoto in Serie zu produzieren. Die Unternehmen erklärten, die Zusammenarbeit solle dem wachsenden Arbeitskräftemangel in Japans Fertigungssektor begegnen und zugleich ein Produktionssystem schaffen, in dem Menschen und Roboter Seite an Seite arbeiten.

Vom Autobauer zum Roboterhersteller

Im Rahmen der Absichtserklärung wird Mitsubishi zunächst die humanoiden Roboter von Highlanders in den eigenen Fertigungsanlagen einsetzen, um Betriebsdaten zu sammeln, die Leistung unter realen Bedingungen zu bewerten und Know-how in der humanoiden Robotik.

aufzubauen. Gleichzeitig wird der Autobauer prüfen, ob sich Highlanders’ Roboter mit seinem Know-how aus der Automobilproduktion fertigen lassen, darunter Qualitätssicherung, Dauerhaltbarkeit, Sicherheitsdesign, Mechatronik und Fabrikbetrieb.

Die Unternehmen wollen untersuchen, ob die Produktion Anfang 2027 durch die Umnutzung ungenutzter Gebäude im Mitsubishi-Werk in Kyoto beginnen kann. Berichten zufolge, soll das Werk bei einer Umsetzung des Projekts bis zu 1.000 Roboter pro Monat produzieren.

Mitsubishi reiht sich damit in die wachsende Liste von Automobilunternehmen ein, die in humanoide Roboter investieren, während Hersteller nach neuen Möglichkeiten suchen, die Produktivität zu steigern und den Arbeitskräftemangel auszugleichen. Branchenkonkurrenten wie Hyundai Motor Group, Toyota, BMW und Renault haben Initiativen für humanoide Roboter angekündigt, während Tesla seinen Optimus-Roboter

Eine Antwort auf Japans Arbeitskräftemangel

Mitsubishi erklärte, Japans Fertigungsindustrie stehe vor mehreren langfristigen Herausforderungen, darunter Arbeitskräftemangel, zunehmend komplexe Produktionsprozesse und die Nachfrage nach flexibleren Fertigungssystemen.

Das Unternehmen sieht humanoide Roboter als eine Möglichkeit, diesen Belastungen zu begegnen und zugleich eine neue Geschäftsmöglichkeit jenseits der Fahrzeugproduktion zu erschließen.

„Unsere Zusammenarbeit mit Highlanders ist eine Herausforderung mit dem Ziel, eine neue industrielle Grundlage zu schaffen, auf der Menschen und Roboter zusammenarbeiten“, sagte Mitsubishi-Motors-CEO Takao Kato in der Mitteilung des Unternehmens.

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„Indem wir humanoide Roboter in unseren eigenen Fertigungsanlagen einsetzen und die Produktion von Highlanders-Produkten unterstützen, wollen wir die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit nutzen, um unser Wachstum voranzutreiben und den Unternehmenswert zu steigern.“

Highlanders-CEO Hiroya Masuoka erklärte, die Partnerschaft verbinde Robotikforschung mit groß angelegter Fertigung.

„Wir sind überzeugt, dass die Serienproduktion von im Inland entwickelten humanoiden Robotern durch diese Partnerschaft mit Mitsubishi Motors, das jahrzehntelange Fertigungserfahrung einbringt, einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Erreichung dieses Ziels darstellt“, sagte Masuoka.

Über den Autobau hinaus

Die Partnerschaft könnte Mitsubishis Geschäft in mehr als einer Hinsicht verändern. Statt Robotik ausschließlich zur Verbesserung der Fahrzeugproduktion einzusetzen, positioniert sich das Unternehmen als Hersteller humanoider Roboter für einen breiteren Markt.

Diese Strategie ermöglicht es Mitsubishi außerdem, freie Produktionskapazitäten in seinem Werk in Kyoto zu nutzen, und gibt Highlanders zugleich die Möglichkeit, von einem Startup, das Prototypen entwickelt, zu einem Unternehmen mit Kapazitäten für die kommerzielle Fertigung zu wachsen.

Die Chance bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Die Unternehmen müssen noch nachweisen, dass humanoide Roboter zuverlässig in realen Fabrikumgebungen arbeiten, Produktionsziele erreichen und mit etablierten Robotikunternehmen konkurrieren können, die in den USA und China rasch Fortschritte machen. 

Bei einem Erfolg könnte das Projekt Mitsubishi ein neues Wachstumsfeld erschließen und zugleich Japans Position in einer zunehmend umkämpften globalen Robotikbranche stärken.

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Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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