Alles, was Nvidia auf der GTC 2026 angekündigt hat: 7 Chips, 5 Racks, 1 gigantische Wette auf agentenbasierte KI

Alles, was Nvidia auf der GTC 2026 angekündigt hat: 7 Chips, 5 Racks, 1 gigantische Wette auf agentenbasierte KI

Image: The Neuron

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Grant Harvey
Grant Harvey
Mar 17, 2026
3 minute read
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Nvidias GTC-Konferenz ist gestern gestartet, und sie ist im Grunde der Super Bowl des Unternehmens. Eigentlich könnte sie inzwischen genauso gut der offizielle Super Bowl der gesamten KI-Branche sein. Keine andere Veranstaltung hat so viele Branchen, Unternehmen, KI-Influencer, VCs und Start-ups an einem Ort zusammengebracht. Wir sagen das nicht, um euch FOMO zu machen, sondern um es für Menschen außerhalb der Tech-Welt einzuordnen: Diese Veranstaltung ist eine große Sache. 

Im vergangenen Jahr sagte Jensen auf der GTC, er sehe eine Nachfrage mit hoher Planungssicherheit im Umfang von 500 Milliarden US-Dollar. In der diesjährigen Keynote erklärte er, „mindestens 1 Billion US-Dollar bis 2027“. Außerdem nannte er eine Zahl, die diese ganze Ära in einen Kontext setzt: 40 Millionen Mal mehr Rechenleistung in nur 10 Jahren.

Im Mittelpunkt steht die Vera-Rubin-Plattform, sieben neue Chips und fünf Rack-Typen, die als ein einziger gewaltiger KI-Supercomputer fungieren sollen. Sie kombiniert Rubin-GPUs und Vera-CPUs mit dem neuen Groq-3-LPX-Inferenzbeschleuniger (dem Chip, der eure KI-Anfragen tatsächlich ausführen wird) und liefert bis zu 35-mal mehr Inferenzdurchsatz pro Megawatt. Eigentlich sind es sogar 50-mal.

Dylan Patel von der herausragenden KI-Chip-Analysefirma SemiAnalysis (der einen epischen Shout-out bekam; siehe unten) führte eigene Benchmarks durch und warf Jensen „Sandbagging“ vor (also die Zahl absichtlich zu niedrig anzusetzen, damit die tatsächlichen Ergebnisse noch beeindruckender aussehen). Jensens Antwort? „Er liegt nicht falsch.“ 

Was macht das aus Nvidia? Im Grunde macht es Nvidia zum Inferenzkönig …

Das wurde außerdem vorgestellt

  • NemoClaw: Jensen nannte OpenClaw „das Betriebssystem für persönliche KI“ und verglich es mit Linux und HTML. NemoClaw versieht es mit Unternehmenssicherheit (OpenShell), damit Agenten keine sensiblen Daten nach außen geben oder Code ausführen können, den sie nicht ausführen sollten. Mehr dazu weiter unten.
  • Dynamo 1.0: Jetzt als „Betriebssystem“ für KI-Fabriken im Produktiveinsatz und mit bis zu 7-mal höherer Blackwell-Inferenzleistung. AWS, Azure, Google Cloud und Oracle sind allesamt dabei.
  • Nemotron Coalition: Eine neue Allianz mit Mistral, Cursor, Perplexity, Black Forest Labs und anderen zum Aufbau offener Frontier-Modelle. Nemotron 3 liegt auf der OpenClaw-Rangliste bereits unter den Top 3.
  • Robotik: Robotaxis starten bis 2028 in 28 Märkten gemeinsam mit Uber (BYD, Hyundai, Nissan, Mercedes, Toyota, GM). Jensen nannte autonome Fahrzeuge „die erste Robotikbranche mit einem Umsatzvolumen von mehreren Billionen Dollar“. Der Olaf-Roboter von Disney, trainiert in Nvidias Newton-Physiksimulator, lief auf die Bühne und wurde von Jensen auf die Schippe genommen („Ich dachte, du wärst größer“).
  • DLSS 5: Neuronales Rendering ab diesem Herbst. Visuals auf Hollywood-Niveau in Echtzeit.
  • Space-1: Ein Vera-Rubin-Modul fliegt in den Orbit. KI im Weltraum. Keine Metapher.

Warum das für euch wichtig ist (KI-Ökonomie 101)

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Jensen zeigte eine Grafik, die sich seiner Ansicht nach jeder CEO ansehen wird. Hier die Kurzfassung:

  • Euer Rechenzentrum verfügt über eine feste Strommenge. Sie wird niemals größer.
  • Die einzige relevante Zahl ist also die Zahl der Tokens pro Watt (also wie viel KI-Output ihr aus jedem Watt herausquetscht). Mehr Tokens pro Watt = mehr Umsatz.
  • Vera Rubin generiert pro Gigawatt fünfmal so viel Umsatz wie Blackwell. Mit Groq sind es in der Premiumstufe 35-mal so viel.
  • Jensen prognostiziert, dass Tokens künftig in Stufen von kostenlos bis 150 US-Dollar pro Million bepreist werden und jeder Ingenieur neben seinem Gehalt bald ein jährliches Token-Budget erhält.

Jensens klarster Satz des Tages lautete: „Jedes einzelne SaaS-Unternehmen wird zu einem AGaaS-Unternehmen“, also zu einem Unternehmen für Agenten als Dienstleistung, und jeder brauche eine OpenClaw-Strategie.

Was ihr jetzt tun könnt

NemoClaw ist im Grunde diese Strategie. OpenClaw, aber sicher gemacht – das ist für Unternehmen enorm wichtig. Ihr könnt eure eigene Instanz bereitstellen auf Nvidias Brev-Konsole für 0,13 US-Dollar pro Stunde (3,12 US-Dollar pro Tag) oder es kostenlos über OpenShell ausprobieren. Das NemoClaw-GitHub-Repository enthält ebenfalls alles, was ihr braucht. Gebt die beiden Repositories einfach eurer KI und bittet sie, euch bei der Einrichtung zu helfen.

Unterm Strich wird die IT-Branche in Unternehmen gerade von Werkzeugen für Menschen auf Agenten, die die Arbeit erledigen, umgebaut – und Nvidia will jede Ebene dieses Stacks besitzen. Heißt das also, Nvidia besitzt jetzt einfach alles? Dann ist Jensen wohl nicht nur der Inferenzkönig, sondern auch der KI-König!

Anmerkung der Redaktion: Dieser Inhalt erschien ursprünglich im Newsletter unserer Schwesterpublikation The Neuron. Mehr von The Neuron könnt ihr lesen, wenn ihr euch hier für den Newsletter anmeldet.

Grant Harvey

Grant Harvey is the Lead Writer of The Neuron, where he continues to lead the publication's daily coverage of AI news, tools, and trends.

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