Stanford’s Global AI Vibrancy Tool legt eine Investitionslücke von 67,2 Milliarden US-Dollar zwischen der KI-Entwicklung in den USA und China offen

Girl with the US flag on a field of sunflowers.
Dec 13, 2024
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Der Bericht 2024 zum Global AI Vibrancy Tool des Institute for Human-Centered Artificial Intelligence (HAI) der Stanford University hebt eine deutliche Diskrepanz bei der KI-Entwicklung zwischen den USA und China hervor. Der Bericht positioniert die USA als unangefochtenen globalen Spitzenreiter im Bereich der künstlichen Intelligenz, während China mit deutlichem Abstand auf Platz zwei folgt. Das Tool bündelt 42 Indikatoren aus acht entscheidenden Säulen zur Bewertung von Ländern: Forschung und Entwicklung, verantwortungsvolle KI, Wirtschaft, Bildung, Diversität, Politik und Governance, öffentliche Meinung sowie Infrastruktur.

Das Tool bietet politischen Entscheidungsträgern, Unternehmen und Forschenden einen detaillierten Einblick in die AI-Ökosysteme von 36 Ländern. Von privaten Finanzierungen und KI-bezogenen Patenten bis hin zu Forschungspublikationen und politischen Initiativen quantifiziert es die KI-Entwicklung und identifiziert die führenden Akteure auf diesem Gebiet.

Die USA festigen ihre Führungsrolle bei der KI

Die USA gingen aus dem diesjährigen HAI-Bericht als unangefochtener Spitzenreiter hervor – mit einem gewichteten Indexwert von 70,06, nahezu doppelt so viel wie Chinas Wert von 40,17. Zu den wichtigsten Faktoren für die Dominanz der USA zählen:

  • Investitionsstärke: Im Jahr 2023 zogen die USA 67,2 Milliarden US-Dollar an privater KI-Finanzierung an, verglichen mit 7,8 Milliarden US-Dollar in China
  • Innovationskraft: Das Land veröffentlichte 61 bedeutende Machine-Learning-Modelle und übertraf damit China mit 15 Modellen
  • Fokus auf verantwortungsvolle KI: Die USA sind führend in der Forschung zu verantwortungsvoller KI und legen bei der KI-Entwicklung Wert auf Ethik und Transparenz

Der Vorsprung der USA geht über Investitionen hinaus. Bei den Messgrößen für Forschung zu verantwortungsvoller KI lagen sie an der Spitze, wobei ihre Institutionen den ethischen Einsatz von KI betonen. Das Land weist außerdem die höchste Zahl an Stellenangeboten mit KI-Bezug und neu finanzierten KI-Start-ups auf – ein Zeichen für ein florierendes Ökosystem.

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China: Stark, aber im Rückstand

China führt zwar bei KI-bezogenen Patenten und verfügt weiterhin über eine starke Forschungsleistung, doch seine Dominanz beschränkt sich auf bestimmte Bereiche. Chinesische Unternehmen wie Baidu haben Fortschritte bei der generativen KI gemacht, doch das Land kann bei privaten Finanzierungen und globalem Einfluss nicht mit den USA mithalten. Chinas Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Entwicklung grundlegender KI-Modelle sind beachtlich. Dennoch bestätigen die Daten des Global Vibrancy Tool, dass diese Anstrengungen nicht ausreichen, um die wachsende Lücke zu den USA zu schließen.

Weitere globale Akteure im Bereich KI

Auch andere Länder machen Fortschritte im Bereich KI. Das Vereinigte Königreich – auf Platz drei – ist weltweit führend bei Bildung sowie politischer Steuerung und Governance, was durch seine Rolle als Gastgeber des ersten AI Safety Summit im Jahr 2023 unterstrichen wird. Indien auf Platz vier entwickelt sich zu einer treibenden Kraft der KI-Forschung, führt weltweit bei den Zitierungen von KI-Konferenzbeiträgen und macht Fortschritte bei Wirtschaftsindikatoren.

Die Vereinigten Arabischen Emirate komplettieren die Top fünf, angetrieben durch bedeutende Investitionen in wirtschaftliche Aktivitäten mit KI-Bezug, darunter Börsengänge und Investitionen in Minderheitsbeteiligungen. Frankreich, Südkorea, Deutschland, Japan und Singapur komplettieren die Top 10 und demonstrieren wachsende Investitionen, ein zunehmendes öffentliches Interesse, herausragende Forschungsleistungen und eine Infrastruktur zur Unterstützung von KI-Innovationen.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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