Ich sprach mit Krishna Subramanian, President von Komprise, über neue Erkenntnisse aus einer Umfrage unter IT-Fachleuten zum Management unstrukturierter Daten; die Antworten der Befragten liefern wichtige Einblicke in Fragen rund um Daten und KI.
Zu den Themen, die wir besprochen haben:
- Der Bericht stellt fest: „Mit der Ausweitung des Marktes für generative KI und dem Druck von Führungskräften auf Abteilungen, neue Lösungen für Wettbewerbsvorteile einzusetzen, ist der Bedarf an einer Governance-Agenda für unstrukturierte Daten groß.“ Warum ist das so?
- Außerdem heißt es: „Laut der Umfrage schränken Unternehmen die KI-Tools und/oder Daten ein, die Mitarbeiter verwenden dürfen, um damit umzugehen. IT-Führungskräfte verfolgen zudem einen mehrgleisigen Ansatz zur Begrenzung der Risiken unstrukturierter Daten in der KI. Dieser umfasst Speicher-, Datenmanagement- und Sicherheitstools ebenso wie interne Taskforces.“
Höhepunkte der Umfrage:
- Die meisten Unternehmen (90 %) erlauben ihren Mitarbeitern die Nutzung generativer KI, doch 66 % der Unternehmen nannten als wichtigste Bedenken hinsichtlich der Data Governance die Vermeidung von Sicherheits- und Datenschutzverletzungen, die mangelnde Transparenz der Datenquellen, die zu unethischen, voreingenommenen oder ungenauen Ergebnissen führt, sowie das Abfließen von Unternehmensdaten in das KI-Modell des Anbieters;
- Die Vorbereitung auf KI ist 2023 die wichtigste Priorität bei der Datenspeicherung, gefolgt von der Optimierung der Cloud-Kosten;
- Die Mehrheit (40 %) wird einen mehrgleisigen Ansatz verfolgen, um KI-Risiken zu verwalten; dieser umfasst Speicher-, Datenmanagement- und Sicherheitstools;
- Der Anteil der Unternehmen, die mehr als 10 PB an Daten verwalten, stieg in diesem Jahr von 27 % auf 32 % – ein Anstieg um 19 %;
- Die Hälfte der Unternehmen verwaltet 5 PB oder mehr Daten – ähnlich wie 2022;
- Knapp drei Viertel (73 %) geben 30 % oder mehr ihres IT-Budgets für Datenspeicherung und -schutz aus – messbar mehr als die 67 % im Jahr 2022;
- Die größte Herausforderung beim Management unstrukturierter Daten besteht darin, Daten zu verschieben, ohne Benutzer und Anwendungen zu beeinträchtigen (47 %), dicht gefolgt von der Vorbereitung auf KI und Cloud-Dienste (46 %);
- Die meisten (85 %) sind der Ansicht, dass Nicht-IT-Benutzer eine Rolle beim Management ihrer eigenen Daten spielen sollten, und 62 % haben bereits ein gewisses Maß an Self-Service für das Management unstrukturierter Daten erreicht;
- Die Überwachung und Alarmierung bei Kapazitätsproblemen und Anomalien lag bei den wichtigen künftigen Funktionen für das Management unstrukturierter Daten an der Spitze (44 %).
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