Die Google-Suche mag im KI-Zeitalter ganz anders aussehen, doch der Rat für Unternehmen bleibt überraschend vertraut: sich abheben, etwas Nützliches veröffentlichen und skeptisch gegenüber Abkürzungen sein.
In einem Interview vom 15. Juli mit Inc., erläuterte Google-Vizepräsidentin für die Suche Liz Reid drei Prioritäten für Unternehmen, die sichtbar bleiben wollen, während Nutzer von kurzen Suchbegriffen zu detaillierten, dialogorientierten Fragen wechseln. Sie forderte Unternehmen auf, eine klare Nische zu entwickeln, Inhalte zu veröffentlichen, die über grundlegende KI-Zusammenfassungen hinausgehen, und Anbieter zu hinterfragen, die eine garantierte Formel für die Optimierung generativer Suchmaschinen versprechen.
Reids Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Google der Suche weitere generative KI-Tools hinzufügt, die Menschen neue Möglichkeiten geben, nach Produkten zu suchen, Optionen zu vergleichen und Unternehmen online zu finden. Unternehmen müssen ihre Content-Strategien möglicherweise anpassen, doch Reids Botschaft lautet, dass ein neuer technischer Kniff nützliche, einzigartige Informationen nicht ersetzen wird.
Regel 1: Tiefer in eine bestimmte Nische eintauchen
Reid sagte gegenüber Inc., dass generative KI sowohl die Anzahl als auch die Art der Suchanfragen verändert hat. Nutzer können jetzt längere Fragen stellen, detaillierte Präferenzen angeben und mit Folgefragen weitermachen, anstatt einige wenige allgemeine Suchbegriffe einzugeben.
Spezifischere Suchanfragen können kleineren oder spezialisierten Unternehmen eine bessere Chance geben, aufzutauchen, wenn ihre Expertise genau dem entspricht, wonach ein Nutzer sucht.
„Diese Möglichkeit, sich zu differenzieren und hervorzustechen, ist jetzt viel größer, als sie es früher mit Suchbegriffen hätte sein können“, sagte Reid.
Unternehmen müssen diesen Unterschied weiterhin klar kommunizieren. Produktseiten, Websites, Onlineshops und Social-Media-Profile sollten erklären, was ein Angebot einzigartig macht, statt sich auf allgemeine Aussagen zu verlassen, die auch auf Wettbewerber zutreffen könnten.
Regel 2: Inhalte veröffentlichen, die KI nicht einfach ersetzen kann
Reids zweite Empfehlung konzentrierte sich auf Tiefe und Nutzen.
Für Händler könnte das detaillierte Produktbeschreibungen und vollständige Informationen im Google Merchant Center umfassen. Dienstleistungsunternehmen können von Artikeln, Podcasts und anderem Material profitieren, das Fachwissen über die einführenden Informationen hinaus demonstriert, die bereits in einer AI Overview.
verfügbar sind. „Die Menschen würden lieber eine Website besuchen, die nicht dasselbe sagt wie KI-Übersichten, sondern es jetzt auf eine viel tiefere Ebene herunterbricht“, sagte Reid.
Allgemeine Artikel könnten an Wert verlieren, da KI-Suchtools grundlegende Informationen zusammenfassen, bevor Nutzer eine Website besuchen. Originalrecherchen, Erfahrungen aus erster Hand, detaillierte Vergleiche und dokumentierte Kundenergebnisse geben Lesern einen stärkeren Grund, weiterzuklicken.
Regel 3: Versprechen einer einfachen GEO-Formel hinterfragen
Reid forderte Unternehmen außerdem auf, bei Anbietern vorsichtig zu sein, die behaupten, die Optimierung generativer Suchmaschinen – oft GEO genannt – gelöst zu haben.
Googles veröffentlichte Leitlinien besagen, dass etablierte SEO-Prinzipien weiterhin für die KI-Suche gelten. Reid empfahl, Googles veröffentlichte Leitlinien zu befolgen und Behauptungen über spezielle KI-Inhaltsformate, maschinenlesbare Textdateien oder garantierte Sichtbarkeit zu hinterfragen.
Unternehmen sollten weiterhin den Suchverkehr verfolgen, Produktinformationen verbessern und die Fragen untersuchen, die ihre Kunden stellen. Für eine angebliche GEO-Abkürzung zu bezahlen, ist jedoch etwas anderes, als eine umfassendere Suchstrategie auf der Grundlage von Belegen aufzubauen.
Fazit: KI-Suche belohnt Tiefe, Mehrwert und Skepsis
Reids drei Regeln führen Unternehmen zurück zu den Grundlagen: Sie sollten wissen, was das Unternehmen einzigartig macht, Informationen bereitstellen, die Menschen nirgendwo sonst finden, und vorsichtig sein bei jedem, der eine garantierte Platzierung in den Ergebnissen der KI-Suche.
Google betreibt die Plattform ebenfalls und profitiert davon, wenn Unternehmen seinen Empfehlungen folgen. Unternehmen sollten die Empfehlungen testen und sie anhand ihres eigenen Traffics, ihrer Conversions und des Kundenverhaltens bewerten, statt sie als garantierte Formel für eine bestimmte Platzierung zu behandeln.
KI mag die Art und Weise verändern, wie Menschen suchen, doch Unternehmen müssen ihren Kunden weiterhin einen klaren Grund geben, sie zu finden, und einen noch besseren Grund, ihre Websites zu besuchen.
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