xAI gibt Berichten zufolge monatlich 1 Milliarde US-Dollar für die Entwicklung seiner fortschrittlichen KI-Modelle aus und versucht laut von Bloomberg zitierten Quellen, 9,3 Milliarden US-Dollar in Form von Fremd- und Eigenkapital aufzunehmen.
Die Burn-Rate zeigt, wie knapp xAI kalkuliert. Personen, die mit den Finanzunterlagen des Unternehmens vertraut sind, zufolge arbeitet das von Elon Musk gegründete Unternehmen für künstliche Intelligenz, das das KI-Modell Grok entwickelt, angeblich nahe an seiner Budgetgrenze.
Die Kosten des KI-Geschäfts sind hoch
Wenn xAI erfolgreich 9,3 Millionen US-Dollar aufnimmt, will das Unternehmen laut einer Quelle von Bloomberginnerhalb der nächsten drei Monate mehr als die Hälfte davon einsetzen. Die jährlichen Ausgaben sollen 2025 13 Milliarden US-Dollar erreichen.
Musk wies den Bericht zurück und sagte auf X, Bloomberg verbreite „Unsinn“.
xAI hatte im März 2025 angeblich 4 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln. Den Großteil dieses Geldes gibt das Unternehmen laut Bloomberg für Serverfarmen und die fortschrittlichen Chips aus, die zum Trainieren von KI-Modellen benötigt werden.
Die steigende Nachfrage nach Rechenzentren, die für KI gerüstet sind, hat zu einem Boom bei Investitionen und Bauprojekten geführt. Die hohe Nachfrage nach KI-Chips bescherte Nvidia einen Rekordumsatz im 4. Quartal 2024. Die weltweite Cloud-Infrastruktur für Unternehmen nahm 23% im Jahresvergleich zwischen 2023 und 2024 zu, vor allem aufgrund von KI-Investitionen.
xAI rechnet damit, bis 2027 profitabel zu werden.
Im Gegensatz dazu plant der Konkurrent und ChatGPT-Entwickler OpenAI laut Bloomberg, bis 2029 einen positiven Cashflow zu erzielen.
Neben Grok entwickelt xAI auch den Bildgenerator Aurora, der für Premium-Abonnenten in X integriert ist.
xAI nutzt einige Ressourcen von X
xAI profitiert von sich überschneidenden Ressourcen mit Musks Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter).
Musk hat bestimmte KI-Chips von X an xAI umgeleitet. Anders als die meisten Konkurrenten investiert X Berichten zufolge in eine eigene Serverinfrastruktur, statt sie zu mieten. xAI teilte den Investoren außerdem mit, dass es eine Rückerstattung in Höhe von 650 Millionen US-Dollar von einem Fertigungspartner erwartet, wie das Unternehmen laut Bloomberg den Investoren mitteilte.
Musk selbst ist ein weiterer „X-Faktor“: Sein öffentlichkeitswirksames Unternehmertum und seine Rolle als Sonderberater in der Regierung von Präsident Donald Trump, insbesondere in deren Department of Government Efficiency, haben ihm das Vertrauen der Investoren eingebracht.
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