Google könnte bereit sein, eine weitere Runde seines „Nano Banana“ aufzutischen. Neue Hinweise in der Gemini-Oberfläche deuten darauf hin, dass ein Nachfolger des viralen KI-Bildtools, der angeblich Nano Banana 2 (oder GEMPIX 2) heißen soll, kurz vor dem Start stehen könnte.
Entwickler und KI-Beobachter entdeckten erstmals Hinweise auf Nano Banana 2 in der Gemini-Weboberfläche, genauer gesagt in Form neuer „Ankündigungskarten“, die auf eine bevorstehende Veröffentlichung hindeuten. Solche Signale vor dem Start tauchten in der Vergangenheit häufig kurz vor öffentlichen Veröffentlichungen von Google auf.
Wenn Google seinem üblichen Muster folgt, könnte Nano Banana 2 Mitte November erscheinen, zusammen mit der gemunkelten Vorschau von Gemini 3 Pro.
Was kommen könnte
Das ursprüngliche Nano Banana, das auf Googles Gemini 2.5 Flash Image basiert, entwickelte sich Anfang dieses Jahres zu einem Social-Media-Phänomen. Nutzer verwandelten Fotos in filmische, 3D-ähnliche Porträts, die Instagram und X überfluteten und eine virale Welle auslösten, durch die innerhalb weniger Wochen Millionen neue Nutzer in die Gemini-App kamen.
Nun scheint sein Nachfolger Nano Banana 2 ein fortschrittlicheres Modell in Profiqualität zu sein. Mehrere Berichte zeichnen inzwischen ein Bild davon, was das nächste Nano Banana liefern könnte. Das aktualisierte Modell soll sich stark auf Qualität, Geschwindigkeit und Präzision konzentrieren.
Erste Leaks deuten darauf hin, dass es für 4K geeignete Bilder erzeugen könnte – mit deutlich schärferer Detailtreue – und den Nutzern mehr Kontrolle darüber geben soll, wie Bilder erstellt und bearbeitet werden. Auch die Leistung steht im Mittelpunkt. Das Modell soll komplexe Prompts in weniger als 10 Sekunden verarbeiten können, wodurch die Bilderstellung nahezu augenblicklich erfolgt.
Darüber hinaus berichten Quellen von Verbesserungen bei der Konsistenz von Figuren und der Textgenauigkeit, womit eine der häufigsten Frustrationen der ursprünglichen Version angegangen würde.
Außerdem gibt es Hinweise auf ein neues Tool „Mit Gemini bearbeiten“, mit dem Nutzer bestimmte Teile eines Bildes gezielt optimieren können, ohne ganz von vorn beginnen zu müssen. Abgerundet wird das Ganze angeblich durch verbesserte Schutzmaßnahmen für den professionellen Einsatz, etwa integrierte Metadaten und Wasserzeichen, um die verantwortungsvolle Nutzung KI-generierter Inhalte.
Auf Gemini 3 Pro Image aufgebaut
Laut Testing Catalog ist Code für ein „Gemini 3 Pro-Vorschaumodell“ mit der Bezeichnung „gemini-3-pro-preview-11-2025“ auf der Entwicklerplattform VertexAI aufgetaucht. Das deutet auf ein Startfenster hin, das mit früheren Gerüchten über eine Enthüllung im November übereinstimmt. Dieses neue Spitzenmodell soll angeblich über ein beeindruckendes Kontextfenster von 1 Million Tokens verfügen und sich damit ideal für die Verarbeitung großer Datenmengen eignen.
Es gebe „anhaltende Spekulationen darüber, ob Nano Banana 2 Gemini 3 Pro im Hintergrund nutzen wird oder ob beide als Teil eines größeren multimodalen Updates für Googles gesamten KI-Stack gemeinsam eingeführt werden“, merkte Testing Catalog an.
Bisher hat Google keine offizielle Aussage zu Nano Banana 2 oder zum Zeitplan gemacht. Das Unternehmen hält KI-Veröffentlichungen üblicherweise bis zur letzten Minute unter Verschluss und streut häufig erst kurz vor dem Start Hinweise in seinem Code oder seiner Benutzeroberfläche. Das bedeutet: Während die Spannung steigt, bleibt alles spekulativ, bis Google dies bestätigt.
Und verpassen Sie auch nicht unseren neuesten Scoop: Google hat sein Open-Source-Modell Gemma gerade zurückgezogen, nachdem eine Verleumdungsklage von Marsha Blackburn für Schlagzeilen sorgte – ein bedeutendes Beben in der Landschaft der KI-Ethik.

