Mira Muratis Thinking Machines Lab landet einen Google-Cloud-Deal im Milliardenbereich

Mira Murati on an interview.

Image: Bloomberg/Getty Images

Apr 23, 2026
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Mira Muratis neues KI-Startup hat genau das bekommen, wonach sich jedes Labor für modernste KI-Modelle verzweifelt sehnt: mehr Rechenleistung.

Google hat eine neue Vereinbarung unterzeichnet, um seine Cloud-Partnerschaft mit ihrem KI-Startup Thinking Machines Lab auszubauen. Die Vereinbarung bindet das Unternehmen praktisch an Googles leistungsstarke „AI Hypercomputer“-Hardware an und verschafft dem jungen Unternehmen die nötige Rechenleistung, um seine nächste Generation modernster Modelle zu trainieren.

Die genaue Summe wurde zwar nicht veröffentlicht, doch mit dem Deal vertraute Quellen erklärten gegenüber TechCrunch, dass die Vereinbarung im „einstelligen Milliardenbereich“ liegt.

Thinking Machines, das Murati Anfang 2025 gegründet hat nach ihrem viel beachteten Abgang als Chief Technology Officer von OpenAI, wird trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits mit 12 Milliarden US-Dollar bewertet.

Zugriff auf den „AI Hypercomputer“

Im Rahmen des neuen Deals erhält Thinking Machines Lab umfangreichen Zugriff auf Googles „AI Hypercomputer“-Infrastruktur. Dabei handelt es sich nicht einfach um herkömmlichen Cloud-Speicher, sondern um einen spezialisierten Hardware- und Software-Stack, der eigens für die anspruchsvolle Aufgabe des Trainings modernster Modelle entwickelt wurde.

Das Startup wird zu den ersten Nutzern von Googles virtuellen A4X-Max-Maschinen gehören, die auf Nvidias neuesten Blackwell-Chips (GB300) laufen. In ersten Tests verdoppelten sich im Labor die Geschwindigkeiten beim Training und bei der Bereitstellung im Vergleich zu älterer Technologie.

„Durch den Einsatz von A4X Max und des integrierten AI-Hypercomputer-Stacks konnte Google Cloud uns mit Rekordgeschwindigkeit und der von uns geforderten Zuverlässigkeit zum Laufen bringen“, sagte Myle Ott, Gründungsforscher bei Thinking Machines Lab, in einer von Google veröffentlichten Erklärung.

Die Tinker-Engine entsteht

Die Partnerschaft soll Tinker voranbringen, Thinking Machines Labs erstem Produkt, das im vergangenen Oktober auf den Markt kam. Tinker ist ein Tool, das Organisationen dabei helfen soll, die Erstellung eigener individueller KI-Modelle zu automatisieren.

Das System stützt sich stark auf bestärkendes Lernen. Dieses ist jedoch äußerst daten- und rechenintensiv. Um diese Anforderungen zu bewältigen, greift Thinking Machines Lab auf Googles umfangreiches Werkzeugarsenal zurück und nutzt Dienste wie die Spanner-Datenbank und Google Kubernetes Engine, damit seine gewaltigen Systeme reibungslos laufen.

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Mark Lohmeyer, VP & GM of AI and Computing Infrastructure bei Google Cloud, erklärte, die Partnerschaft solle dem Labor helfen, noch schneller voranzukommen.

„Durch diese neue Vereinbarung und unsere enge Partnerschaft mit NVIDIA werden wir Thinking Machines dabei helfen, noch schneller voranzukommen. Zum Einsatz kommt dabei Googles AI Hypercomputer, der speziell entwickelte Hardware, offene Software und flexible Nutzungsmodelle in einer optimierten Architektur zusammenführt“, sagte Lohmeyer.

Googles Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Konkurrenz um Rechenleistung einen neuen Höhepunkt erreicht. Erst in dieser Woche unterzeichnete Anthropic einen umfangreichen Deal mit Amazon zur Sicherung von 5 Gigawatt Leistung. Auch Google hat kürzlich einen Deal mit Anthropic abgeschlossen über eigene speziell angefertigte Chips.

Thinking Machines Labs hat sich zwar bereits eine „bedeutende Investition“ von Nvidia gesichert und plant, deren Rubin-Chips der nächsten Generation 2027 einzusetzen, doch dieser Google-Deal verschafft dem Unternehmen die sofort benötigte Rechenleistung, um schon heute konkurrieren zu können.

Lesen Sie auch: Google Cloud nimmt Nvidia direkt ins Visier mit neuen TPU-Chips, die getrennt für Training und Inferenz entwickelt wurden – ein Schritt, der zeigt, wie sich der Kampf um KI-Infrastruktur über GPUs hinaus ausweitet.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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