OpenAI stellt GPT-5.4 mini und nano für Programmierung, Automatisierung und multimodale Aufgaben vor

OpenAi GPT-5.4 Mini and Nano models.

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Liz Ticong
Liz Ticong
Mar 17, 2026
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OpenAI verkleinert GPT-5.4, ohne seine Ambitionen zurückzuschrauben. Das KI-Unternehmen hat GPT-5.4 mini und GPT-5.4 nano vorgestellt – schnellere, günstigere Varianten seines Spitzenmodells für Workloads mit hohem Volumen, bei denen Geschwindigkeit und Kosten besonders wichtig sind.

Laut OpenAI übernehmen die neuen Modelle viele Stärken von GPT-5.4 und zielen zugleich auf Programmierung, Subagenten, multimodale Aufgaben und andere Tätigkeiten, die schnelle Antwortzeiten erfordern, ohne den höheren Preis. 

Für unterschiedliche Arten von Arbeit entwickelt

Die Aufteilung ist ziemlich klar. GPT-5.4 mini ist das leistungsfähigere der beiden Modelle. OpenAI berichtet von Verbesserungen bei Programmierung, Schlussfolgern, multimodalem Verständnis und der Nutzung von Tools und weist zugleich darauf hin, dass es mehr als doppelt so schnell läuft wie GPT-5 mini und bei mehreren Bewertungen nahe an das größere GPT-5.4-Modell herankommt.

GPT-5.4 nano ist dagegen die schlankere Option für Aufgaben, bei denen Geschwindigkeit und Preis stärker ins Gewicht fallen als die Breite der Fähigkeiten. Das KI-Unternehmen bezeichnet es als die kleinste und günstigste Version von GPT-5.4 und erklärt, dass es für Klassifizierung, Datenextraktion, Ranking und Programmier-Subagenten gedacht ist, die einfachere unterstützende Aufgaben übernehmen. Damit unterscheidet sich das KI-Modell für umfassendere Workloads von jenem, das leichtere Aufgaben im Hintergrund am Laufen hält.

Von Programmierschleifen bis zur Computernutzung

GPT-5.4 mini und nano eignen sich besonders gut für Programmier-aufgaben, die schnelle Iterationen erfordern, darunter gezielte Änderungen, die Navigation in Codebasen, die Generierung von Frontends und Debugging-Schleifen.

In Codex wird der Aufbau vielschichtiger: Ein größeres Modell kann Planung, Koordination und die abschließende Bewertung übernehmen, während GPT-5.4-mini-Subagenten parallel eng umrissene Aufgaben erledigen, etwa eine Codebasis durchsuchen, große Dateien prüfen oder unterstützende Dokumente verarbeiten. 

OpenAI hebt die Computernutzung als weiteren Einsatzbereich für mini hervor und erklärt, dass das Modell Screenshots komplexer Benutzeroberflächen interpretieren kann, um bildschirmbasierte Aufgaben schnell zu erledigen. 

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Wo sie erhältlich sind und was sie kosten

Je nachdem, welches Modell man betrachtet, erreicht die Markteinführung die Nutzer auf sehr unterschiedliche Weise.

GPT-5.4 mini wird breiter veröffentlicht und ist über die API, Codex und ChatGPT verfügbar. In der API umfasst es:

  • Text- und Bildeingaben
  • Tool-Nutzung und Funktionsaufrufe
  • Websuche und Dateisuche
  • Computernutzung und Fähigkeiten
  • Ein Kontextfenster mit 400.000 Token

Die API-Preise liegen bei:

  • 0,75 US-Dollar pro 1 Mio. Eingabetoken
  • 4,50 US-Dollar pro 1 Mio. Ausgabetoken

In Codex ist mini in der App, der CLI, der IDE-Erweiterung und im Web verfügbar und nutzt 30 % des GPT-5.4-Kontingents. Dadurch kosten einfachere Programmieraufgaben etwa ein Drittel so viel. In ChatGPT steht es kostenlosen Nutzern und Go-Nutzern über die Option „Thinking“ im Plus-Menü zur Verfügung, während andere Nutzer es als Ausweichoption bei Erreichen des Ratenlimits für GPT-5.4 Thinking erhalten.

GPT-5.4 nano ist konstruktionsbedingt stärker eingeschränkt. Es ist ausschließlich über die API verfügbar und kostet:

  • 0,20 US-Dollar pro 1 Mio. Eingabetoken
  • 1,25 US-Dollar pro 1 Mio. Ausgabetoken

Die Markteinführung zeigt, dass OpenAI stärker darauf achtet, wo Modelle im Technologiestack eingesetzt werden, und nicht nur darauf, wie leistungsfähig das Spitzenmodell wird.

Ein neuer Anzug von Britannica erhöht den Druck auf OpenAI im zunehmenden Streit über urheberrechtlich geschütztes Material und KI-Ausgaben.

Liz Ticong

Liz Ticong is a staff writer for eWeek and TechRepublic focused on AI, cybersecurity, enterprise software, and data. She has more than 10 years of editorial experience as a technology industry writer, combining reporting, product research, and hands-on software testing in her coverage. Her work has been published on Datamation, Enterprise Networking Planet, and TechnologyAdvice.com. She writes technology news, software reviews, product comparisons, and buyer’s guides for business and IT readers.

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