OpenAI hat sein Tool Deep Research offiziell auf alle zahlenden ChatGPT-Nutzer ausgeweitet und macht fortschrittliche Recherchefunktionen damit auch über das Pro-Abonnement hinaus zugänglich. Das Tool wurde entwickelt, um detaillierte Berichte mit Quellenangaben aus mehreren Online-Quellen zu erstellen, und war zunächst auf ChatGPT-Pro-Nutzer beschränkt – also auf diejenigen, die 200 US-Dollar pro Monat zahlen. Seit dieser Woche ist es nun für Abonnenten von Plus, Team, Enterprise und Edu verfügbar, wie OpenAI am Dienstag auf X bekannt gab.
OpenAIs Deep Research ermöglicht es Nutzern, durch die Analyse und Zusammenfassung von Informationen aus mehreren Online-Quellen detaillierte Berichte einschließlich Quellenangaben zu erstellen. „Deep Research wurde für Menschen entwickelt, die in Bereichen wie Finanzen, Wissenschaft, Politik und Ingenieurwesen anspruchsvolle Wissensarbeit leisten und gründliche, präzise und zuverlässige Recherche benötigen“, schrieb OpenAI im Blog zur Veröffentlichung von Deep Research.
Mehr Nutzer, mehr Recherche – aber mit Einschränkungen
Ab dieser Woche erhalten Abonnenten von ChatGPT Plus, Team, Enterprise und Edu 10 Deep-Research-Abfragen pro Monat. Pro-Nutzer, die bisher ein Limit von 100 Abfragen hatten, können nun monatlich auf 120 Abfragen zugreifen.
Um die Funktion zu nutzen, geben Nutzer einen Prompt ein und tippen vor dem Absenden auf das Deep-Research-Symbol. Je nach Komplexität der Abfrage kann es zwischen 5 und 30 Minuten dauern, bis ChatGPT das Ergebnis erstellt.
Parallel zur Ausweitung des Zugangs hat OpenAI mehrere Verbesserungen an dem Tool eingeführt, darunter:
- Einbetten von Bildern neben Quellenangaben für eine bessere Lesbarkeit.
- Verbesserung der Fähigkeit des Tools, hochgeladene Dokumente zu verarbeiten.
- Veröffentlichung einer System Card mit einer Darstellung der Entwicklung von Deep Research, seiner Fähigkeiten und der bestehenden Sicherheitsmaßnahmen.
Laut OpenAI, wurde Deep Research unter Einbeziehung von Hunderten Fachexperten trainiert, um Genauigkeit und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Das Tool wurde im Preparedness Framework von OpenAI als „mittleres Risiko“ eingestuft.
Werden kostenlose Nutzer Zugriff erhalten?
Vorerst erklärt OpenAI, Deep Research sei „sehr rechenintensiv“. Nutzer der kostenlosen Stufe werden daher in absehbarer Zeit keinen Zugriff erhalten; effizienter das Tool jedoch, könnte sich das ändern.
OpenAIs CEO Sam Altman zeigte sich begeistert von der Einführung und bezeichnete Deep Research als „eines meiner Lieblingsprodukte, die wir je veröffentlicht haben“.

