Der Open-Source-Softwareanbieter Red Hat gab diese Woche bekannt, dass er seine langjährige Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) ausbaut, um die Verfügbarkeit von Red-Hat-Open-Source-Systemen im AWS Marketplace deutlich zu erweitern. Red Hat erklärte, dass seine Hybrid-Cloud-Plattformen, darunter Red Hat Enterprise Linux AI (RHEL AI), Red Hat OpenShift AI und Red Hat OpenShift Virtualization, auf der AWS-Infrastruktur verfügbar sein werden. Damit sollen die Anforderungen von Unternehmen an die Modernisierung von Anwendungen, die Migration virtueller Maschinen und die Bereitstellung von KI adressiert werden.
KI in der hybriden Cloud stärken
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erweitert Red Hat die Verfügbarkeit von Software wie RHEL AI und Red Hat OpenShift AI im AWS Marketplace, einschließlich „Bring Your Own Subscription“ (BYOS) und privater Angebote. Der Anbieter erklärte, dass er KI-Beschleuniger und GPUs von Chipherstellern wie AMD, Intel und NVIDIA unterstützen werde. Red Hat erklärte, dass es Unternehmen vorgefertigte KI-Funktionen bereitstellen wolle, die sich mit Red Hat OpenShift AI auf AWS leichter skalieren lassen – entweder selbstverwaltet oder über die integrierten Funktionen der Dienste.
„Da KI zur nächsten entscheidenden IT-Entscheidung für Unternehmen wird, machen wir Wahlmöglichkeiten bei beschleunigter Computing-Infrastruktur zur Realität. So können Kunden die Hardwarebeschleuniger auswählen, die für ihre individuellen Strategien und Workloads für hybride Cloud-KI am sinnvollsten sind“, sagte Stefanie Chiras, Senior Vice President of Partner Ecosystem Success bei Red Hat, in einer Erklärung.
Da KI zur Priorität wird, ist eine modernisierte Infrastruktur erforderlich
Unternehmen bewältigen umfangreiche Migrationen virtueller Maschinen in komplexen IT-Umgebungen, während sie zugleich mit Unsicherheit und steigenden Kosten bei der Verwaltung ihrer virtualisierten Infrastruktur zu kämpfen haben. Gleichzeitig räumen viele der KI zunehmend Priorität ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Der Anbieter erklärte, Red Hat OpenShift Service on AWS solle die Migration von VMs und containerisierten Workloads in die Cloud erleichtern und Unternehmen bei ihren Initiativen zur Modernisierung von Anwendungen unterstützen. Darüber hinaus werde Red Hat OpenShift als selbstverwaltetes Angebot auf Bare-Metal-Instanzen von AWS EC2 ausgeführt.
Unternehmen müssen über die bloße Verwaltung von Clustern virtueller Maschinen hinausdenken und überlegen, wie sie ihre virtualisierte Infrastruktur „als Motor für die Modernisierung optimieren können, der ihre Roadmaps für künstliche Intelligenz und moderne Anwendungen unterstützt und sie auf die nächste IT-Generation vorbereitet“, sagte Gary Chen, Research Director bei IDC, in einer Erklärung.
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