Ukraine plant 25.000 Bodenroboter, während die Automatisierung auf dem Schlachtfeld Fahrt aufnimmt

A robotic land drone made by Ukraine.

Credit: President Volodymyr Zelenskyy via X

Apr 21, 2026
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Ukraine beschleunigt den Einsatz unbemannter Bodenfahrzeuge (UGVs) und setzt stark darauf, dass Maschinen einige der gefährlichsten Aufgaben auf dem Schlachtfeld übernehmen können.

Laut Business Insider plant die Ukraine, in der ersten Jahreshälfte 25.000 neue Bodenroboter unter Vertrag zu nehmen, um eine Flotte deutlich auszubauen, die bereits für Logistik, Kampfunterstützung und Evakuierungen eingesetzt wird. Die Führung des Landes will, dass diese Maschinen letztlich 100 % der Versorgungseinsätze an der Front übernehmen, wodurch die Risiken für menschliche Soldaten sinken.

Verteidigungsvertreter erklären, dass dieser Wandel aus der Notwendigkeit heraus vorangetrieben wird. Das ukrainische Militär sucht angesichts eines zahlenmäßig überlegenen Gegners nach Möglichkeiten, Personal zu schonen und gleichzeitig die operative Wirksamkeit aufrechtzuerhalten.

Es geht ebenso sehr um Effizienz wie um Sicherheit. Oleksandr Yabchanka, Leiter der Robotersysteme des Da Vinci Wolves Battalion, sagte gegenüber Business Insider, dass „ein durchschnittlich großer Kriegsroboter mehr als ungefähr zehn Soldaten tragen kann.“

Schlachtfeldroboter werden zu offensiven Werkzeugen

Während diese Fahrzeuge zunächst als Transportmittel dienten, führen sie nun den Angriff an. Erstmals in der Geschichte dieses Krieges berichten ukrainische Vertreter, eine feindliche Stellung ausschließlich mithilfe unbemannter Plattformen eingenommen zu haben.

Bei einem kürzlich erfolgten Einsatz in der Stadt Kupjansk führten Roboter einen Angriff auf ein von russischen Truppen besetztes Schulgebäude an. Ein Roboter feuerte Raketen ab, um den Feind von den Fenstern fernzuhalten, während andere mit schweren Sprengladungen direkt in das Gebäude fuhren, um es zum Einsturz zu bringen. Die menschlichen Bediener befanden sich nicht einmal in derselben Stadt; sie steuerten die Maschinen über Funkrelais aus sicherer Entfernung.

Präsident Volodymyr Zelenskyy hob diese Entwicklung in einer kürzlich gehaltenen Ansprache hervor und erklärte, dass Bodenroboter in den vergangenen drei Monaten mehr als 22.000 Einsätze durchgeführt hätten. Zelenskyy merkte an, dass „mehr als 22.000 Mal Leben gerettet wurden, als ein Roboter statt eines Soldaten in die gefährlichsten Gebiete vordrang.“

Diese Zahl ist angesichts des Kontextes überwältigend. Nur sechs Monate zuvor, im Dezember, hatte Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi berichtet, dass Bodenroboter in den vorangegangenen sechs Monaten lediglich 2.000 Einsätze durchgeführt hatten. Laut Business Insider verzehnfachte sich der Einsatz in der Hälfte der Zeit.

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Ein wachsendes Technologieimperium

Das ist nicht nur ein militärischer, sondern auch ein industrieller Wandel.

Mehr als 280 Unternehmen in der Ukraine bauen inzwischen solche Systeme. Die Regierung hat bereits 19 Verträge im Wert von etwa 250 Millionen US-Dollar unterzeichnet, um die Produktion zu beschleunigen. Damit Soldaten leichter bekommen, was sie benötigen, betreibt das Militär sogar eine interne Amazon-ähnliche Einkaufsplattform auf der Kommandeure aus einer Reihe robotischer Modelle auswählen können.

Während die Ukraine darauf hinarbeitet, bis 2026 30 % ihrer Infanterie durch Roboter zu ersetzen, erlebt die Welt eine grundlegende Veränderung der Kriegsführung.

Roboter ersetzen Soldaten zwar noch nicht vollständig, doch das Schlachtfeld in der Ukraine bietet einen Vorgeschmack darauf, wie sich Kriege entwickeln könnten. Von der Logistik bis zu direkten Angriffen übernehmen unbemannte Systeme einen wachsenden Anteil der Kampfaufgaben. Westliche Streitkräfte und NATO-Verbündete beobachten diese Entwicklungen aufmerksam und sehen in der Ukraine ein Testfeld für die Kriegsführung der nächsten Generation.

Menschliche Truppen bleiben vorerst unverzichtbar, insbesondere zur Sicherung von Gebieten, doch das Gleichgewicht verschiebt sich.

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Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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