Zscaler arbeitet daran, eine vernetzte Welt zu schützen

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Zeus Kerravala
Zeus Kerravala
Jan 25, 2023
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Die Welt ist dank der zunehmenden Verbreitung des Internet of Things (IoT), vernetzter Edge-Computing-Geräte und der Technologie, die die Kommunikation zwischen Geräten ermöglicht, stärker vernetzt als je zuvor.

Außerdem wird der Begriff Industrial Internet of Things (IIoT) verwendet, um Geräte und Sensoren in Fertigungs- und Industrieprozessen zu beschreiben. Hinzu kommt Operational Technology (OT), eine spezielle Kategorie von Hard- und Software, die die Leistung physischer Geräte steuert.

Der Cloud-Sicherheitsanbieter Zscaler verzeichnet eine zunehmende Nutzung seiner Dienste zum Schutz vernetzter „Dinge“. OT, IoT und IIoT stellen in jeder Branche ganz eigene Anforderungen. Die Grundsätze, die für die IT-Sicherheit gelten, lassen sich nicht auf OT-Umgebungen übertragen, da es sich um eine andere Geräteklasse handelt. So lassen sich beispielsweise häufig keine Agents auf IoT-Geräten installieren, was die Möglichkeit einschränkt, wichtige Sicherheitsupdates schnell einzuspielen.

Kürzlich habe ich mit Deepak Patel, dem Leiter für OT/IoT/IIoT im Office of the CEO von Zscaler, gesprochen, um die Herausforderungen rund um vernetzte Dinge und den Umgang von Zscaler damit besser zu verstehen. Die wichtigsten Punkte des ZKast-Interviews, das in Zusammenarbeit mit eWEEK eSPEAKS geführt wurde, finden Sie im Folgenden.

Siehe auch: Top-Edge-Unternehmen 



  • Bei OT-Geräten sind die Risiken eines Sicherheitsvorfalls weitaus größer, als nur offline genommen zu werden. Ein solcher Vorfall könnte erhebliche geschäftliche Folgen haben. In einer Industrieumgebung könnte er beispielsweise den Verlust von Leben, Gliedmaßen und Ausrüstung bedeuten. Bei OT muss eine Trennung zwischen dem Steuerungsnetzwerk und dem Verwaltungsnetzwerk bestehen.
  • Entscheidend ist, den Zugriff auf Systeme zu ermöglichen, die eine Verbindung zum Internet herstellen, ohne sie tatsächlich mit dem Netzwerk zu verbinden. Hier kommt Zero Trust ins Spiel. Wendet man die Prinzipien von Zero Trust auf IoT und OT an, wird – unabhängig davon, ob es sich um einen Benutzer oder ein Gerät handelt – die Identität überprüft, bevor der Benutzer bzw. das Gerät eine Verbindung zum Netzwerk herstellen darf.
  • Die Mehrheit der Sicherheitsvorfälle in OT-Umgebungen ist darauf zurückzuführen, dass durch die Verbindung zweier Netzwerke eine Informationsautobahn geschaffen wird. Bei Zero Trust wird eine Entität mit einer anderen verbunden, ohne die Netzwerke miteinander zu verbinden, wodurch die laterale Ausbreitung von Bedrohungen eingedämmt wird. Unternehmen können privilegierten Fernzugriff für Partner und Drittanbieter hinzufügen, um das Netzwerk keinen Bedrohungen auszusetzen.
  • Nehmen wir als Beispiel die Produktionshalle. Nicht alles muss mit dem Internet verbunden sein. Verwaltungs- und Steuerungsfunktionen müssen getrennt werden, sodass die gesamte Fabrik auch ohne Internetverbindung betrieben werden kann. Es geht nicht darum, den täglichen Betrieb einzuschränken, sondern physische Sicherheit und Cybersicherheit voneinander zu trennen.
  • Segmentierung wird in Unternehmensnetzwerken umfassend eingesetzt, um die Angriffsfläche zu minimieren. In IoT- und OT-Umgebungen wie einer Produktionshalle gelten jedoch nicht dieselben Regeln. Segmentierung sollte auf Makroebene und nicht auf Mikroebene umgesetzt werden. Ein grobkörniger Ansatz funktioniert in einer Produktionshalle gut, aber nicht im Finanzsektor oder bei Konsumgüterherstellern. Diese Feinheiten zu verstehen, ist entscheidend.
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Siehe auch: Was ist Edge Computing?

  • Für einen Kunden stellt Zscaler eine Lösung bereit, die Drittanbietern über einen isolierten Mechanismus den Zugriff auf abgeschottete Bereiche seiner Ölplattformen ermöglicht, ohne VPNs und Firewalls einzurichten. Das Ganze erfolgt über Satellitenverbindungen. Zscaler betreibt eine verteilte Cloud mit mehr als 150 Rechenzentren. Wenn sich die Ölplattformen nun bewegen, können sie weiterhin eine Verbindung zum nächstgelegenen Rechenzentrum herstellen.
  • Zscaler ist kürzlich eine Partnerschaft mit Siemens eingegangen, um eine Komplettlösung zur Absicherung von OT-Umgebungen zu entwickeln. Die direkt von Siemens angebotene Lösung kombiniert Zscalers Cloud-Sicherheitsplattform Zero Trust Exchange mit den Geräten von Siemens. Kunden mit OT-Infrastrukturen können Fabriken nun sicher von jedem beliebigen Ort aus verwalten und die Qualitätssicherung überwachen.
  • Wer über die Absicherung seiner OT-Umgebungen nachdenkt, sollte laut Zscaler zunächst mit den Zielen beginnen. Zu den häufigsten Zielen im OT-Bereich zählen die Sicherheit von Anlagen und Menschen sowie die Steigerung der Produktion. Es ist wichtig, mit einer geschäftsorientierten Denkweise an die Sache heranzugehen und nicht mit einem generischen IT-Leitfaden zum Patchen von Systemen.

Siehe auch: Tech-Prognosen für 2023: KI, Cloud, Edge, Cybersicherheit und mehr

Zeus Kerravala

Zeus Kerravala is an eWEEK regular contributor and the founder and principal analyst with ZK Research. He spent 10 years at Yankee Group and prior to that held a number of corporate IT positions. Kerravala is considered one of the top 10 IT analysts in the world by Apollo Research, which evaluated 3,960 technology analysts and their individual press coverage metrics.

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