Adobe erfindet das PDF neu – mit Acrobat Studio

Adobe erfindet das PDF neu – mit Acrobat Studio

Acrobat Studio combines Adobe Acrobat, Adobe Express & customizable AI agents in one workspace. Source: Adobe Acrobat Studio

Written By
Grant Harvey
Grant Harvey
Aug 25, 2025
3 minute read
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Wir leben im Zeitalter der KI-Agenten – und arbeiten trotzdem noch mit PDFs? Was soll das?Nun, Adobe hat letzte Woche Acrobat Studio entfesselt, und es wurde höchste Zeit, dass jemand PDFs weniger … PDF-mäßig macht.

Die neue Plattform vereint Adobe Acrobat, Adobe Express und KI-Agenten in einem Arbeitsbereich, in dem du mit deinen Dokumenten chatten, Erkenntnisse gewinnen und Inhalte erstellen kannst, ohne zwischen 47 verschiedenen Apps hin- und herzuspringen.

Was ist das herausragende Feature?

Das Star-Feature heißt PDF Spaces. Stell dir vor, du verwandelst deine Dokumentensammlungen in intelligente Assistenten. Lade PDFs, Dokumente, Webseiten oder was auch immer hoch – anschließend helfen dir KI-Agenten dabei, Erkenntnisse zu finden, Fragen zu beantworten und ihre Quellen anzugeben. Du kannst diese KI-Assistenten sogar für bestimmte Rollen anpassen oder deine eigenen erstellen.

Was du damit tatsächlich machen kannst

  • Geschäftsleute können Kundenunterlagen in einen Space kippen, die KI bitten, die wichtigsten Erkenntnisse zusammenzufassen, und daraus anschließend ausgefeilte Berichte oder Infografiken machen.
  • Studierende können Recherche-Notizen organisieren, Lernhilfen erstellen und korrekte Quellenangaben erhalten – ganz ohne die übliche akademische Panik.
  • Ganz normale Menschen können Hypothekenverträge hochladen, die KI bitten, die verwirrenden Passagen in einfacher Sprache zu erklären, und anschließend alles an einem Ort elektronisch unterschreiben.

Praxisbeispiele aus verschiedenen Abteilungen

  • Vertriebsteams erstellen maßgeschneiderte Angebote und optimieren Antworten auf Ausschreibungen.
  • Rechtsabteilungen können Verträge vergleichen, Richtlinien zusammenfassen und Fallakten sicher organisieren.
  • Marketingteams können Kundenfeedback zusammenführen und Materialien für Produktstarts erstellen.
  • Finanzabteilungen können Berichte zusammenfassen und präsentationsfertige Unterlagen für die Compliance erstellen.
  • Personalabteilungen können Lebensläufe in großem Maßstab prüfen und Onboarding-Prozesse vereinfachen.
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Der Bereich der Inhaltserstellung wird besonders interessant. Sobald du Erkenntnisse extrahiert hast, kannst du sie mithilfe der Adobe-Express-Tools sofort in Infografiken, Präsentationen oder Social-Media-Posts verwandeln … alles unterstützt von Adobe Firefly für die Bild- und Videogenerierung.

Die Perspektive für Unternehmen

Adobe setzt hier stark auf Sicherheit. Alles läuft in isolierten Umgebungen mit Verschlüsselung auf Enterprise-Niveau, und Adobe trainiert keine KI-Modelle mit Kundendaten.

Die KI-Assistenten können außerdem unterschiedliche Rollen übernehmen – etwa „Lehrkraft“, „Analyst“ oder „Unterhalter“ (wie wäre es mit „Lies meine Dokumente im Stil von The Neuron vor“) – je nachdem, wie du Informationen präsentiert haben möchtest. Außerdem kannst du ganze PDF Spaces mit Kollegen teilen, sodass alle im selben intelligenten Dokumenten-Hub arbeiten. Das ist doch nett.

Preise

Der Preis beginnt bei 24,99 US-Dollar pro Monat für Einzelpersonen (29,99 US-Dollar für Teams). Das ist nicht gerade günstig, umfasst aber Adobe Express Premium und alle klassischen Acrobat-Pro-Tools.

Viel Glück allerdings beim Kündigen, lol (könnt ihr das bei @ Adobe bitte beheben? k, danke, tschüss).

Unsere Einschätzung

Wie Axios angemerkt hat, glauben manche – etwa der Wedbush-Analyst Dan Ives –, dass Adobe hier nur aufholt. Ives hat Adobe kürzlich von seiner AI 30-Liste gestrichen. Derweil bietet Google NotebookLM eine Version davon bereits kostenlos an, und die Projekte von Claude und ChatGPT bieten ähnliche Funktionen für den Dokumenten-Chat. Und wie wir bereits gesagt haben (und SemiAnalysis bestätigt hat), glauben wir, dass OpenAI auf eine Super-App hinarbeitet, die irgendwann all deine Dokumente beherbergt.

Die Perspektive für Unternehmen ist der Bereich, in dem Adobe einen Vorteil haben könnte. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass 69 % der Organisationen durch KI verursachte Datenlecks als größte Sorge nennen, und Unternehmen blockieren 59,9 % der KI-Transaktionen aus Sicherheitsbedenken. Adobes Argumentation rund um Sicherheit auf Enterprise-Niveau und das Versprechen, keine Kundendaten zum Training zu verwenden, könnte Anklang finden.

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Wie dem auch sei – ganz gleich, wie cool das alles ist oder nicht: Das viralste neue Adobe-Feature ist tatsächlich dieses hier aus Illustrator, mit dem du deine Bilder endlich drehen kannst.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Inhalt erschien ursprünglich in unserer Schwesterpublikation The Neuron. Mehr von The Neuron kannst du lesen, wenn du dich hier für den Newsletter anmeldest.

Grant Harvey

Grant Harvey is the Lead Writer of The Neuron, where he continues to lead the publication's daily coverage of AI news, tools, and trends.

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