China testet autonome „sphärische“ Roboter-Polizeieinheit in Städten

Security officers patrolling a public pedestrian street at night alongside a large ball-shaped surveillance robot.

Image: Handout via SCMP

Jun 4, 2026
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China hat eine riesige, KI-gesteuerte Bowlingkugel auf Streife geschickt.

Der als RT-G bekannte autonome Roboter wurde von dem in Shenzhen ansässigen Unternehmen Logon Technology entwickelt und patrouilliert bereits gemeinsam mit menschlichen Beamten durch die Straßen von Städten. Ausgestattet mit Kameras, Sensoren und Gesichtserkennungstechnologie kann der RT-G Kriminelle erkennen, die Strafverfolgungsbehörden alarmieren oder Verdächtige sogar mit seinem integrierten nicht tödlichen Arsenal außer Gefecht setzen, darunter Netzgewehre, Tränengas, Schallwellengeräte und Granaten.

2024 aufgenommene Videos, die kürzlich im Internet viral gingen, zeigen den Roboter beim Überqueren von schwierigem Gelände, Schlamm und Wasser und demonstrieren seine amphibischen Fähigkeiten und bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Mit einem Gewicht von 125 Kilogramm und der Fähigkeit, Aufpralle von bis zu vier Tonnen auszuhalten, sorgt das sphärische Design dafür, dass der RT-G auch in schwierigen Umgebungen weiterrollen kann, ohne stecken zu bleiben oder umzukippen.

Über die reine Robustheit hinaus bringt der RT-G fortschrittliche KI in die städtische Polizeiarbeit. Er kann bekannte Kriminelle per Gesichtserkennung identifizieren, Störungen erkennen und autonom reagieren oder menschliche Verstärkung anfordern. Aufnahmen zeigen, wie der Roboter Verdächtige verfolgt, zu Boden bringt und sich auf der Straße mit Polizeibeamten abstimmt – ein Einblick darin, wie Robotik die öffentliche Sicherheit in China verändern könnte.

Forschern des State Key Laboratory of Industrial Control Technology der Zhejiang University zufolge wurde der RT-G ursprünglich dafür entwickelt, extreme oder unbekannte Umgebungen zu erkunden, darunter Brandgebiete, unterirdische Höhlen und sogar andere Planeten.

Vielseitige Fortbewegung

Der RT-G ist auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten ausgelegt. An Land kann er mit bis zu 22 mph (35 km/h) rollen, sich im Wasser fortbewegen und heftige Aufpralle überstehen. Sein internes schweres Pendelsystem ermöglicht eine gleichmäßige Bewegung über unebene Oberflächen. Gleichzeitig verhindert seine Kugelform, dass er durch ein Umkippen auf den Rücken außer Gefecht gesetzt wird – eine häufige Einschränkung humanoider oder radbetriebener Roboter.

China hat zunehmend mit robotergestützter Polizeiarbeit experimentiert. Modelle wie radbetriebene Roboterhunde von Deep Robotics können Steigungen, Treppen und Hindernisse überwinden und kombinieren dabei die Fortbewegung auf Rädern mit der eines Vierbeiners, um unter extremen Bedingungen eingesetzt werden zu können. Diese Roboter kommen bei Sicherheits-, Rettungs- und Überwachungseinsätzen zum Einsatz und unterstreichen Chinas Bestrebungen, Robotik in die öffentliche Sicherheit zu integrieren.

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Modelle wie der RT-G deuten auf einen Wandel hin zur robotergestützten Polizeiarbeit hin, bei der KI-gestützte Geräte die Risiken für menschliche Beamte verringern und zugleich die Effizienz der Kriminalprävention steigern könnten. Die Entwickler des RT-G geben an, dass der Roboter mit einer einzigen Ladung bis zu 10 Stunden betrieben werden kann, wodurch ausgedehnte Patrouillen ohne Unterbrechung möglich sind. Sein amphibisches Design stellt sicher, dass er in überschwemmungsgefährdeten Stadtgebieten oder in schwierigem Gelände effektiv eingesetzt werden kann, während seine KI-gesteuerten Reaktionen ein schnelleres Eingreifen als bei herkömmlichen Methoden versprechen.

Vorerst ist der RT-G am besten als weithin sichtbares Signal dafür zu verstehen, wohin sich die robotergestützte Polizeiarbeit entwickeln könnte – nicht als Beleg dafür, dass autonome Polizeieinsätze bereits für den alltäglichen Einsatz bereit sind. Die schwierigeren Fragen lauten nicht, ob der Roboter durch Schlamm oder Wasser rollen kann, sondern wie viel Befugnis Städte Maschinen im öffentlichen Raum zu geben bereit sind.

Der RT-G ist nur ein Beispiel für Chinas umfassenderes Vorantreiben verkörperter KI, eines Bereichs, der in der gesamten Region an Dynamik gewinnt, während Start-ups wie Spirit AI für Fortschritte bei KI-Systemen für die physische Welt Anerkennung finden.


Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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