„Für alle zugänglich“: Deutsche Telekom bringt günstiges Smartphone mit KI-Assistent auf den Markt

Deutsche Telekom has launched a cut-price smartphone with an integrated artificial intelligence assistant. The “AI-phone,” or T Phone 3, was built with AI technology from Perplexity.

Deutsche Telekom’s “AI-phone,” or T Phone 3, was built with AI tech from Perplexity. Image: Deutsche Telekom AG

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Fiona Jackson
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Aug 18, 2025
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Deutsche Telekom hat ein preisgünstiges Smartphone mit integriertem Assistenten auf Basis künstlicher Intelligenz auf den Markt gebracht. Das „KI-Phone“ beziehungsweise T Phone 3 wurde mit KI-Technologie von Perplexity entwickelt und ist in Deutschland für gerade einmal 149 € (174 US-Dollar) erhältlich.

Das Unternehmen wollte ein erschwingliches KI-Smartphone anbieten, um die Technologie „für alle zugänglich zu machen – nicht nur für Technik-Nerds oder Enthusiasten“.

Claudia Nemat, Vorstandsmitglied für Technologie und Innovation bei Deutsche Telekom, sagte in einer Erklärung, „dass es gegenüber KI noch immer eine gewisse Zurückhaltung gibt. Wir sind überzeugt, dass KI große Chancen bietet. Um diese zu nutzen, müssen die Menschen mitmachen und KI-Tools ausprobieren.“

Die KI-Funktionen des Smartphones

Perplexity Assistant

Der an Apples Siri erinnernde Perplexity Assistant wird über eine eigene magentafarbene Taste am unteren Rand des Sperrbildschirms oder durch einen Doppelklick auf die Einschalttaste aktiviert. Er reagiert sowohl auf Text- als auch auf Sprachbefehle und kann neben einfachen Internetsuchen auch mit vorinstallierten Apps wie Kalender, E-Mail-Postfach und Karten interagieren.

Zu den Aufgaben, die der Perplexity Assistant ausführen kann, gehören:

  • Kalendereinträge erstellen
  • Ubers bestellen
  • Reservierungen vornehmen und Speisekarten in Echtzeit übersetzen.
  • Die besten Angebote für Einkäufe finden
  • Konzerte, Bücher und Filme finden, die dem Geschmack der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen
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Picsart

Neben Perplexity hat Deutsche Telekom beim T Phone 3 mit dem Unternehmen für KI-Design-Tools Picsart zusammengearbeitet. Nutzerinnen und Nutzer können Objekte aus ihren Fotos entfernen, den Hintergrund vollständig ändern oder sprechende Avatare aus den darauf abgebildeten Personen erstellen.

Verfügbarkeit und Preis des KI-Phones

Das Smartphone ist jetzt in Österreich, Kroatien, Tschechien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Montenegro, Nordmazedonien, Polen und der Slowakei erhältlich.

Ein Tablet mit dem Perplexity Assistant, das T Tablet 2, ist in Deutschland ebenfalls für 199 € erhältlich. Beim Kauf zusammen mit dem Smartphone und einem Tarif der Deutschen Telekom kosten beide Geräte jedoch jeweils nur 1 €.

Eine Pro-Version des T Phone 3 mit schnellerem Laden und einem leistungsfähigeren Chipsatz soll später in diesem Jahr folgen.

Perplexity Assistant könnte eine Alternative zu Apples kommender KI-Siri bieten

Das T Phone 3 könnte Kundinnen und Kunden gewinnen, die darauf gewartet haben, dass Apple seine KI-gestützte Siri mit einem Modell von OpenAI oder Anthropic.

Während sie erstmals im Juni 2024 angekündigt wurde, deuten Gerüchte darauf hin, dass der überarbeitete Assistent von Apple möglicherweise erst 2027 erscheint. Die Verzögerung hat zu einer Sammelklage geführt, in der Apple vorgeworfen wird, Käuferinnen und Käufer des iPhone 16 mit Versprechen von Funktionen getäuscht zu haben, die bislang nicht umgesetzt wurden.

Um diejenigen zu besänftigen, die auf den neuen KI-Assistenten warten, wurde eine ChatGPT-Integration mit iOS 18.2 zu Siri hinzugefügt – im vergangenen November. Dadurch können Anfragen, die nicht auf dem Gerät selbst verarbeitet werden können, an den Chatbot weitergeleitet werden. Dennoch hat Apple die Einführung von Apple Intelligence in der EU verschoben – wegen regulatorischer Probleme. Europäische Nutzerinnen und Nutzer werden daher wahrscheinlich noch länger auf die neue Siri warten müssen.

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Der Preis des T Phone 3 ist zwar angesichts der rasanten Fortschritte im Bereich KI angemessen, doch sein Funktionsangebot könnte bereits veraltet wirken.

Im März kam Huaweis Pura X mit einem von DeepSeek betriebenen KI-Assistenten auf den Markt, der Seiten per Eye-Tracking automatisch umblättert. Im darauffolgenden Monat umfasste Motorolas neue faltbare Razr-Reihe Integrationen mit Perplexity, Google Gemini, Microsofts Copilot und Metas Llama-Modellen.

Berichten zufolge plant Apple, KI zu den Suchfunktionen von Safari hinzuzufügen und mehrere ChatGPT-ähnliche Produkte auf den Markt zu bringen, die das Web durchsuchen können.

Fiona Jackson

Fiona Jackson is a news writer who started her journalism career at SWNS press agency, later working at MailOnline, an advertising agency, and TechnologyAdvice. Her work spans human interest and consumer tech reporting, appearing in prominent media outlets such as TechHQ, The Independent, Daily Mail, and The Sun.

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