Google weitet die Reichweite seines KI-Assistenten im Browser aus und bringt Gemini für Millionen weiterer Nutzer im gesamten asiatisch-pazifischen Raum in Chrome.
Das Unternehmen bestätigte, dass Gemini in Chrome nun für Nutzer in Australien, Indonesien, Japan, den Philippinen, Singapur, Südkorea und Vietnam eingeführt wird. Die Funktion ist auf Desktop-Plattformen und iOS-Geräten in den meisten dieser Märkte verfügbar, wobei Japan derzeit von der iOS-Einführung ausgenommen ist.
Nach dem Debüt in den USA Anfang dieses Jahres weitete Google den Zugang im März auf Länder wie Kanada, Indien und Neuseeland aus. Die neue Expansion vergrößert Geminis Präsenz in einer der größten und vielfältigsten Internetregionen der Welt erheblich.
Gemini in Chrome ist als integrierter Browser-Assistent konzipiert. Er wird in einer Seitenleiste oder einem schwebenden Fenster angezeigt und ermöglicht es Nutzern, mit ihm zu interagieren, ohne die geöffnete Seite verlassen zu müssen. Laut Google, können Nutzer „lange Inhalte zusammenfassen, Informationen über mehrere Tabs hinweg vergleichen und vieles mehr.“
Der Assistent ist außerdem eng mit dem Google-Ökosystem verbunden. Das bedeutet, dass Nutzer „mit Calendar Besprechungen planen, mit Maps Standortdetails prüfen, mit Gmail E-Mails verfassen und senden sowie Fragen zu YouTube-Videos stellen können, ohne die geöffnete Seite zu verlassen.“ Diese enge Integration ist Teil eines größeren Vorhabens, Chrome zu mehr als nur einem Browser zu machen und ihn in eine zentrale Anlaufstelle für Produktivität und KI-gestützte Aufgaben zu verwandeln.
Neue KI-Funktionen, darunter Bildtransformation
Eine der bemerkenswerteren Neuerungen ist die Möglichkeit zur direkten Bildbearbeitung im Browser. Google erklärt: „Mit den Funktionen von Nano Banana 2 können Nutzer Bilder im Web mithilfe einer Texteingabe im Seitenbereich von Gemini in Chrome umgestalten.“
Daneben legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf Personalisierung. Mit der Funktion Personal Intelligence kann Gemini Kontext aus früheren Interaktionen speichern und so im Laufe der Zeit individuellere Antworten liefern.
Die Einführung umfasst Desktop-Umgebungen wie Mac, Windows und Chromebook-Plus-Geräte. Auf Mobilgeräten wird die Funktion in den meisten unterstützten Ländern in iOS-Browsern verfügbar, wobei Japan vorerst die Ausnahme bildet. Nutzer können über eine „Gemini fragen“-Verknüpfung auf Gemini zugreifen, die sich normalerweise oben rechts im Browser befindet und den Assistenten in einer Seitenleiste öffnet.
Google hebt im Rahmen der Einführung außerdem Sicherheitsmaßnahmen hervor. Das Unternehmen erklärt, seine Modelle seien darauf trainiert, bekannte Bedrohungen wie Prompt-Injection zu erkennen, und verfügten über Schutzvorkehrungen, die ausgelöst werden, bevor sensible Aktionen ausgeführt werden. Nutzer können die Funktion außerdem in den Chrome-Einstellungen steuern oder deaktivieren.
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