Gerücht: OpenAIs neues „Audio-Gerät“ könnte schon sehr bald erscheinen

Sam Altman and Jony Ive drinking and talking inside a wine bar.

Image: OpenAI’s YouTube channel

Jan 2, 2026
3 minute read
eWeek content and product recommendations are editorially independent. We may make money when you click on links to our partners. Learn More

Bildschirme hatten eine gute Zeit. Jetzt setzt OpenAI darauf, dass die Zukunft der KI in unseren Ohren liegt – nicht auf unserem Smartphone.

OpenAI treibt die Arbeit an seiner Audio-KI voran, während das Unternehmen ein bevorstehendes persönliches Gerät vorbereitet, das hauptsächlich auf Sprache setzen soll, berichtet The Information. Das Gerät soll „weitgehend audiobasiert“ sein – ein Abschied von Bildschirmen als wichtigstem Mittel, über das Nutzer mit KI interagieren.

Unternehmensintern sind Forschende der Ansicht, dass OpenAIs aktuelle Audiomodelle noch nicht das Niveau seiner textbasierten Systeme erreichen. Obwohl ChatGPT bereits sprechen kann, ist das dieser Stimme zugrunde liegende Audiomodell davon getrennt und laut aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden, die von The Information zitiert werden, langsamer und weniger präzise als die Textversion.

Um diese Lücke zu schließen, hat OpenAI in den vergangenen zwei Monaten Teams aus den Bereichen Entwicklung, Produkt und Forschung zusammengebracht, die sich auf die Verbesserung der Audio-KI.

konzentrieren. Eine neue Audiomodell-Architektur, die derzeit entwickelt wird, liefert Berichten zufolge natürlichere und emotional ausdrucksstärkere Sprache sowie präzisere und detailliertere Antworten. Das Modell soll außerdem besser mit Unterbrechungen umgehen können und sogar gleichzeitig mit einem Nutzer sprechen – etwas, womit aktuelle Systeme zu kämpfen haben.

Das neue Audiomodell soll im ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden, berichtete The Information.

Eine neue Generation sprachzentrierter Geräte

OpenAI plant nicht nur ein einzelnes Gerät, sondern eine ganze Gerätefamilie. The Information zufolge gehören zu den diskutierten Ideen, unter Berufung auf mehrere Quellen, eine smarte Brille und ein bildschirmloser Smart Speaker.

Berichte aus mehreren Quellen haben außerdem die Behauptung verbreitet, dass eine mögliche Bauform an einen Stift erinnern und Sprache, Handschrift und ChatGPT in einem einzigen tragbaren Gerät vereinen könnte. Obwohl dies von OpenAI nicht bestätigt wurde, zeigt es, wie weit die Spekulationen über die Hardware-Ambitionen des Unternehmens reichen.

Diese Hardware-Vision wird vom ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive geprägt, dessen Unternehmen io von OpenAI für fast 6,5 Milliarden US-Dollar Anfang 2025 übernommen wurde. Ive hat signalisiert, dass die Verringerung der Bildschirmsucht für ihn persönlich Priorität hat.

Der Krieg gegen Bildschirme

Advertisement

OpenAI ist nicht das einzige Unternehmen, das versucht, den Bildschirm abzuschaffen. Die Technologiebranche befindet sich derzeit in einem Krieg gegen Bildschirme: Konzerne und Start-ups gleichermaßen setzen darauf, dass Sprache die ultimative Schnittstelle ist.

Zum Beispiel hat Meta seine smarten Ray-Ban-Brillen kürzlich aufgerüstet, sodass sie als Hightech-Ohren fungieren und Nutzern helfen, Gespräche selbst in überfüllten, lauten Räumen klar zu hören. Dieselbe Logik der freihändigen Bedienung hält auch Einzug im Auto, während Tesla xAIs „Grok“ in seine Armaturenbretter integriert, sodass Fahrer allein durch Sprechen die Klimaanlage einstellen oder eine Route finden können.

Auch die Art und Weise, wie wir Informationen überfliegen, verändert sich – Google testet Audiozusammenfassungen, die das Lesen überspringen und herkömmliche Suchergebnisse in leicht verdauliche gesprochene Zusammenfassungen verwandeln.

Für OpenAI soll das erste dieser Geräte in etwa einem Jahr auf den Markt kommen. Ziel ist es, sich von Apps weg und hin zu einem allgegenwärtigen Assistenten zu bewegen, der die Welt über Audio und Video (sofern erlaubt) wahrnimmt, um Nutzer proaktiv beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen.

Mehr dazu, wie OpenAI an diesen Punkt gelangt ist, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Analyse von OpenAIs unaufhaltsamem Aufstieg und wie das Unternehmen die KI-Landschaft in atemberaubendem Tempo neu gestaltet hat.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

eWeek Logo

eWeek has the latest technology news and analysis, buying guides, and product reviews for IT professionals and technology buyers. The site's focus is on innovative solutions and covering in-depth technical content. eWeek stays on the cutting edge of technology news and IT trends through interviews and expert analysis. Gain insight from top innovators and thought leaders in the fields of IT, business, enterprise software, startups, and more.

Property of TechnologyAdvice. © 2026 TechnologyAdvice. All Rights Reserved

Advertiser Disclosure: Some of the products that appear on this site are from companies from which TechnologyAdvice receives compensation. This compensation may impact how and where products appear on this site including, for example, the order in which they appear. TechnologyAdvice does not include all companies or all types of products available in the marketplace.