Googles neuestes KI-Modell kann Wasserzeichen aus Fotos entfernen – aber was ist mit dem Urheberrecht?

Screenshot from Google's official YouTube video.

Image: Google’s official YouTube Page

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Kara Sherrer
Kara Sherrer
Mar 18, 2025
2 minute read
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Googles neuestes KI-Modell Gemini 2.0 Flash kann laut mehreren Nutzern besonders gut Wasserzeichen aus urheberrechtlich geschützten Bildern entfernen, darunter auch von Getty Images. Allerdings wirft das Entfernen von Wasserzeichen mithilfe von KI durchaus urheberrechtliche Fragen auf.

Gemini 2.0 Flash ist ein KI-Tool für Entwickler

Gemini 2.0 Flash kann kostenlos genutzt werden, was die Attraktivität des KI-Modells zusätzlich steigert; verfügbar ist es allerdings nur über Googles KI-Tools für Entwickler, etwa Google AI Studio. Um ein vorhandenes Bild mit dem Gemini-Modell zu verändern oder ein neues Bild zu erstellen, müssen Nutzer „Gemini 2.0 Flash (Image Generation) Experimental“ auswählen. Außerdem müssen sie sicherstellen, dass als Ausgabeformat „Bilder und Text“ und nicht nur Text ausgewählt ist.

Gemini 2.0 Flash füllt entfernte Wasserzeichen mithilfe intelligenter KI auf

Das Modell Gemini 2.0 Flash entfernt das Wasserzeichen nicht einfach – es füllt auch den dadurch entstandenen freien Bereich auf, sodass sich die Entfernung des Wasserzeichens nahtlos einfügt. Alle generativen KI-Tools versuchen diesen Prozess bis zu einem gewissen Grad, aber Gemini scheint beim nahtlosen Auffüllen von Lücken fortschrittlicher zu sein. Gemini fügt dem fertigen Bild jedoch ein eigenes, dezentes Wasserzeichen hinzu: eine kleine blaue Raute in der unteren linken Ecke.

Außerdem hat das KI-Modell manchmal Schwierigkeiten, transparente und/oder sehr große Wasserzeichen vollständig zu entfernen.

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Das Entfernen von Wasserzeichen mithilfe von KI wirft urheberrechtliche Fragen auf

Das Modell Gemini 2.0 Flash ist als „experimentell“ und „nicht für den produktiven Einsatz“ gekennzeichnet. Die Fähigkeiten des KI-Modells deuten darauf hin, dass es derzeit nur wenige Schutzvorkehrungen gibt, die seine Möglichkeiten zur Erstellung und Bearbeitung von Bildern einschränken. Das ist besonders bemerkenswert, da mehrere andere generative KI-Modelle wie Anthropics Claude 3.7 Sonnet und OpenAIs GPT-4o das Entfernen von Wasserzeichen nicht erlauben.

Das Entfernen eines Wasserzeichens ohne die Erlaubnis des ursprünglichen Bildinhabers gilt nach dem US-Urheberrecht als illegal, außer in seltenen Fällen. Auf die Bitte von TechCrunch um eine Stellungnahme zu der Situation gab ein Sprecher von Google folgende Erklärung ab: „Die Nutzung der generativen KI-Tools von Google für Urheberrechtsverletzungen verstößt gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wie bei allen experimentellen Veröffentlichungen beobachten wir die Entwicklung aufmerksam und nehmen das Feedback der Entwickler auf.“

Kara Sherrer

Kara Sherrer is a writer with 10+ years experience who has worked with B2B clients across many different industries, including technology. She is passionate about helping clients to create and promote informative content.

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