Googles Veo 3.1 verwandelt deine Fotos in virale Videos

Google's Veo 3.1

Image: Google

Jan 15, 2026
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Google verpasst seinem KI-Videotool Veo ein deutliches Upgrade. 

Das Unternehmen gab am 13. Jan. bekannt, dass Veo nun aus Bildern ausdrucksstärkere Videos erstellen, Hochkantformate nativ verarbeiten und schärfere Ausgaben mit bis zu 4K liefern kann – alles mit Blick auf Creator, die hauptsächlich mit ihren Smartphones und in sozialen Feeds arbeiten.

Im Mittelpunkt des Updates steht eine verbesserte Version von Veo 3.1 Ingredients to Video, einer Funktion, mit der Nutzer kurze Videoclips erstellen können, indem sie Referenzbilder und einfache Text-Prompts verwenden.

Laut Google erstellt das Tool nun Videos, die lebendiger wirken, selbst wenn die Prompts kurz sind. Dem Unternehmen zufolge sollen Nutzer stärkere Bewegungen, besseres Storytelling und ausdrucksstärkere Szenen sehen, die direkt aus statischen Bildern entstehen.

„Selbst mit kurzen Prompts kannst du dynamische und ansprechende Videos auf Basis von Zutatenbildern erstellen“, schrieb Ricky Wong, Lead Product Manager bei Google DeepMind, in der Ankündigung. „Du wirst nun reichhaltigere Dialoge und mehr Storytelling sehen, wodurch deine Videos lebendiger und ausdrucksstärker wirken.“

Bessere Konsistenz bei Figuren und Szenen

Eines der größten Probleme bei KI-Videos war schon immer das sogenannte Drift-Problem: Das Gesicht einer Figur oder die Tapete eines Raums verändert sich zwischen den Aufnahmen zufällig. Veo 3.1 will dieses Problem weitgehend gelöst haben. Das neue Modell bietet eine verbesserte Identitätskonsistenz. Das bedeutet, dass eine Figur auch dann wie ein und dieselbe Person aussieht, wenn sie in mehreren Clips aus einem sonnigen Park in ein dunkles Büro versetzt wird.

Das Update ermöglicht es Nutzern außerdem, bestimmte Objekte, Hintergründe oder Texturen wiederzuverwenden. So lässt sich eine Erzählung über mehrere Szenen hinweg erstellen, in der die Umgebung stabil bleibt und das Endprodukt professionell und von Hand geschnitten wirkt.

Ziel ist es laut Unternehmen, längere Geschichten statt einzelner Clips leichter erzählen zu können.

Native Hochkantvideos kommen zu Veo

Die vielleicht praktischste Neuerung für Social-Media-Fans ist die native Unterstützung von 9:16-Hochkantvideos. Vorbei sind die Zeiten des ungeschickten Zuschneidens oder des Qualitätsverlusts, um in das Format von TikTok und YouTube Shorts zu passen.

Wong betonte die Bedeutung dieses Wandels für Creator: „Egal, ob du Inhalte für YouTube Shorts oder andere Plattformen erstellst – du kannst jetzt hochwertige, bildschirmfüllende Geschichten im Hochkantformat produzieren, ohne Zuschneiden oder Qualitätsverlust.“

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Durch die native Unterstützung des Hochkantmodus versteht die KI nun, wie Szenen speziell für ein vertikales Bildformat komponiert werden müssen. Dadurch werden Figuren und Handlungen nicht an den Bildschirmrändern abgeschnitten.

Professionelle Qualität und Überprüfung

Für alle, die mehr als nur einen Social-Media-Post benötigen, führt Google ein „Upscaling auf dem neuesten Stand der Technik“ ein. 

Nutzer können ihre Kreationen jetzt auf 1080p für ein saubereres Bild oder auf 4K für maximale Detailtiefe hochskalieren. 4K ist derzeit zwar auf professionelle Plattformen wie Flow und die Gemini API beschränkt, doch damit signalisiert Google seine Absicht, KI-Videos in die Welt sendefertiger Produktionen zu bringen.

Mit großer Macht kommt große Verantwortung – und Google rückt sein digitales SynthID-Wasserzeichen weiterhin in den Mittelpunkt. Jedes generierte Video enthält ein unsichtbares Wasserzeichen. Als Schritt zu mehr Transparenz können Nutzer in der Gemini-App nun jedes Video hochladen und prüfen, ob es tatsächlich mit Googles KI-Tools.

erstellt wurdeWo du es ausprobieren kannst

Für alltägliche Nutzer und Creator ist das verbesserte Veo jetzt in der Gemini-App verfügbar.

Es wird außerdem direkt in YouTube Shorts und die YouTube Create-App integriert. Für Entwickler und Unternehmen wird das aktualisierte Modell für Flow, die Gemini API, Vertex AI und Google Vids bereitgestellt.

Außerdem lesenswert: Gemini auf Google TV wird laut Googles Vorschau auf die CES 2026 um Veo-gestützte Videofunktionen und neue KI-Steuerungen ergänzt.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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