85 % der Amerikaner fürchten KI-gestützte Betrugsmaschen

A shocked and afraid girl biting her nails.

Image: Adobe Stock

Oct 23, 2025
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Immer mehr Amerikaner glauben, dass künstliche Intelligenz das Kräfteverhältnis zugunsten von Betrügern verschiebt. 

Laut Alloys „State of Scams Report 2025“ befürchten 85 % der US-Verbraucher, dass KI-Technologie es schwieriger gemacht hat, Betrugsmaschen zu erkennen. Viele sorgen sich über zunehmend überzeugende Identitätsfälschungen und Betrug durch Stimmenklonung.

Der von The Harris Poll im Auftrag von Alloy durchgeführte Bericht ergab, dass KI-generierte Imitationen von Banken (28 %), Telefonanrufe mit Stimmenklonung (21 %) und Betrug mit synthetischen Identitäten (18 %) die größten Bedrohungen sind, die den Menschen den Schlaf rauben.

Doch während Verbraucher der dunklen Seite der KI mit Unbehagen begegnen, wünschen sich viele auch, dass Finanzinstitute dieselbe Technologie einsetzen, um zurückzuschlagen. Zwei Drittel (66 %) der Amerikaner gaben an, dass sie eher bei Instituten Bankgeschäfte tätigen würden, die KI-gestützte Sicherheitstools einsetzen. Nahezu alle Befragten (97 %) stuften die Betrugsprävention und Sicherheit als wichtigsten Faktor bei der Wahl eines Finanzinstituts ein.

Betrugsmaschen werden persönlicher – und schmerzhafter

Über die Statistiken hinaus zeichnet der Bericht von Alloy ein beunruhigendes Bild davon, wie Betrugsmaschen inzwischen näher am eigenen Umfeld zuschlagen. Mehr als 60 % der Amerikaner sagen, dass sie selbst oder jemand aus ihrem Bekanntenkreis Ziel einer Betrugsmasche geworden ist, während 28 % zugeben, Geld verloren zu haben. Eines von fünf Opfern berichtete von Verlusten in Höhe von 5.000 US-Dollar oder mehr – ein Beleg für die finanziellen Folgen dieser neuen Welle der Cyberkriminalität.

Für viele trifft der emotionale Schaden jedoch härter als der finanzielle Verlust. „Verbraucher stuften die seelische Belastung (29 %) als schlimmste Folge eines Betrugs ein“, hieß es in dem Bericht, noch vor dem Anteil derjenigen, die finanzielle Verluste (28 %) nannten.

Sara Seguin, Betrugsexpertin bei Alloy, sagte, die Daten bestätigten, was das Unternehmen aus erster Hand beobachte: „KI hat Betrüger nicht raffinierter gemacht, sondern effizienter“, erklärte sie in der Mitteilung des Unternehmens. „Ein einzelner Krimineller kann nun innerhalb von Minuten Tausende personalisierte Angriffe starten. Doch das Faszinierende ist: Die Verbraucher verstehen das. Sie fordern von Banken, dieselben KI-Technologien zu ihrem Schutz einzusetzen.“

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Jüngere Generationen erwarten, dass Banken mehr unternehmen

Der Bericht offenbart außerdem einen Generationenunterschied bei der Frage, wie Amerikaner Verantwortung sehen. Zwei Drittel (67 %) sind der Meinung, dass Banken Betrugsopfer auch dann entschädigen sollten, wenn diese die Transaktion persönlich autorisiert haben – eine Ansicht, die vor allem von jüngeren Erwachsenen vertreten wird. 73 % der Generation Z und der Millennials erwarten eine Erstattung, verglichen mit 62 % der Generation X und der Babyboomer.

Interessanterweise scheinen viele Amerikaner bereit zu sein, im Austausch für eine bessere digitale Sicherheit einen Teil ihrer Privatsphäre aufzugeben. Die Umfrage ergab, dass 69 % der Befragten ein gewisses Maß an Privatsphäre aufgeben würden, wenn dies einen stärkeren KI-gestützten Schutz vor Betrugsmaschen.

bedeuten würde. Das Vertrauen bleibt jedoch fragil. 87 % der Verbraucher gaben an, sie würden „das Vertrauen in ihr Finanzinstitut verlieren, wenn es sie nicht über versuchte Betrugsmaschen informieren würde“. Diese Vertrauenslücke, warnen Experten, könnte die Beziehung zwischen Kunden und Finanzinstituten beschädigen, wenn sie nicht sorgfältig gehandhabt wird.

Trace Fooshée, strategischer Berater bei Datos Insights, sagte gegenüber Alloy: „Während der Einsatz von KI-Tools durch Betrüger zunimmt, nähern sich Umfang und Ausmaß von Betrugsmaschen mit autorisierten Zahlungen einem Wendepunkt, der das Vertrauensverhältnis im gesamten Finanzsystem zu erschüttern droht.“

Der Bericht unterstreicht, dass Verbraucher und Finanzinstitute gleichermaßen einer wachsenden Bedrohung ausgesetzt sind. Während Einzelpersonen zu erhöhter Vorsicht angehalten werden, stehen Banken unter Druck, fortschrittlichere Tools einzusetzen, um betrügerische Aktivitäten zu erkennen und zu stoppen, bevor sie Schaden anrichten.

Nicht nur Betrugsmaschen geben Anlass zur Sorge. Auch Arbeitsplätze sind das Ziel, denn OpenAI plant, die Chancen an der Wall Street zu dezimieren.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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