Alibaba bringt KI-Modell RynnBrain für Roboter auf den Markt

Alibaba RynnBrain robot handling packages.

Image: Generated via Google’s Nano Banana

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Kezia Jungco
Kezia Jungco
Feb 11, 2026
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Roboter werden immer intelligenter, und Alibaba will dabei helfen, ihre Gehirne anzutreiben. Der chinesische Technologiekonzern hat diese Woche RynnBrain vorgestellt, ein neues Modell für künstliche Intelligenz, das Maschinen helfen soll, die physische Welt zu verstehen und in ihr zu handeln. 

Die Einführung zeigt, wie schnell sich das KI-Rennen über Chatbots und Cloud-Software hinaus in Fabriken, Lagerhäuser und humanoide Maschinen ausweitet. Mit RynnBrain will Alibaba in einem Markt konkurrieren, den Branchenvertreter als Chance im Wert von mehreren Billionen US-Dollar beschreiben – unter anderem mit Nvidia, Google und Tesla. 

Ein Modell für physisches Schlussfolgern 

Alibaba hat RynnBrain am Dienstag über seine DAMO Academy vorgestellt, wie CNBC berichtet. Das Unternehmen bezeichnete RynnBrain als verkörpertes Basismodell, das Robotern helfen soll, ihre Umgebung zu erfassen und Objekte zu identifizieren. In einem Demonstrationsvideo identifizierte ein Roboter Obst und legte es in einen Korb. Die Aufgabe erforderte Objekterkennung, räumliches Bewusstsein und koordinierte Bewegungen. 

„Robotik fällt unter den Oberbegriff ‚physische KI‘, der Maschinen umfasst, die auf künstlicher Intelligenz beruhen, etwa selbstfahrende Autos – ein Bereich, den China priorisiert, während das Land mit den USA um die technologische Führungsrolle konkurriert“, schrieb CNBC. 

The South China Morning Post, die Alibaba gehört, berichtete, dass RynnBrain auf Alibabas Qwen3-VL-Architektur basiert und die Entwicklung verkörperter Intelligenzsysteme vorantreiben soll, die physische Umgebungen wahrnehmen, Schlussfolgerungen ziehen und in ihnen handeln. 

Alibaba erklärte, das Modell gehe über die passive Beobachtung hinaus und ermögliche es, „physisch bewusst Schlussfolgerungen zu ziehen und komplexe Aufgaben in der realen Welt auszuführen“. Das Unternehmen fügte hinzu, RynnBrain könne umsetzbare Möglichkeiten in lokalen oder dreidimensionalen Kontexten identifizieren und räumlich abbilden, sodass nachgelagerte Vision-Language-Action-(VLA-)Modelle komplexere Aufgaben bewältigen können. 

Alibaba betonte, dass das Modell bei wichtigen Benchmarks über zentrale Messgrößen für verkörperte Modelle hinweg Spitzenleistungen erzielt habe. Dazu gehören „verkörperte Erkennung, verkörperte Kognition, verkörperte Lokalisierung und visuelles Verständnis mit Verankerung in der realen Welt“, teilte Alibaba der SCMP mit. 

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Charlie Zheng, Chefökonom bei Samoyed Cloud Technology Group Holdings, erklärte, dass die Fähigkeiten von RynnBrain zum räumlichen Schlussfolgern das Modell von seinen Wettbewerbern abheben. Zheng fügte außerdem hinzu, dass das KI-Modell „einen Sprung für chinesische Entwickler im Bereich der Basismodelle für verkörperte Intelligenz“ markiere.

Open-Source-Strategie und globaler Wettbewerb

CNBC merkte an, dass Alibaba RynnBrain als Open Source veröffentlicht und Entwicklern die kostenlose Nutzung des Modells ermöglicht. Die SCMP berichtete zudem, dass das Unternehmen mehrere Konfigurationen anbietet, darunter dichte Versionen mit 2 und 8 Milliarden Parametern sowie eine Mixture-of-Experts-Variante mit 30 Milliarden Parametern. 

Zheng sagte der SCMP außerdem, dass Alibabas Fähigkeit, seine Position zu festigen, nicht nur von der Modellleistung abhängen werde, sondern auch von der „Etablierung des Ökosystems des Unternehmens und den industriellen Anwendungen der verkörperten Modelle“.

Der globale Wettbewerb verschärft sich. Im vergangenen Jahr, beschrieb Nvidia-CEO Jensen Huang KI und Robotik als „eine Wachstumschance im Wert von mehreren Billionen US-Dollar“, berichtete CNBC. 

Die SCMP betonte außerdem, dass Google DeepMind und Tesla KI-Systeme mit Schwerpunkt auf Robotik entwickeln. Das chinesische Unternehmen Ant Group hat kürzlich sein eigenes Robotikmodell, LingBot-VLA, als Open Source veröffentlicht und als universelles Gehirn für Roboter beschrieben.

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Kezia Jungco

Kezia Jungco is a staff writer with five years of hands-on experience testing and analyzing generative AI platforms, chatbots, and NLP tools. She writes in-depth coverage for both enterprise and consumer audiences, focusing on artificial intelligence, data analytics, CRM solutions, cloud infrastructure, cybersecurity, and emerging tech trends. Her work appears in TechRepublic, eWEEK, Datamation, TechnologyAdvice, and Selling Signals.

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