Amazon prüft 50-Milliarden-US-Dollar-Deal mit OpenAI für Alexa

OpenAI and AWS logo

Image: Amazon

Feb 6, 2026
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Die Modelle für künstliche Intelligenz von OpenAI könnten schon bald dabei helfen, Amazons Alexa zu betreiben, während die beiden Unternehmen eine weitreichende Partnerschaft im Zusammenhang mit einer potenziell gewaltigen Investition ausloten. 

Laut CNBC führt Amazon Gespräche, die zu einer Investition von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI führen könnten, während das Unternehmen die Modelle von OpenAI zugleich für Alexa und andere interne Projekte einsetzen würde. Die Gespräche dauern noch an und sind noch nicht abgeschlossen. CNBC berichtet, dass Amazons CEO Andy Jassy und OpenAI-CEO Sam Altman persönlich an den Gesprächen beteiligt sind. 

Die Gespräche sind keine Einbahnstraße. Neben der Nutzung von OpenAI-Modellen könnte OpenAI Zugang zu Amazons KI-Infrastruktur erhalten, darunter maßgeschneiderte Chips und Rechenleistung. Das wäre bemerkenswert, da OpenAI seit Langem stark auf Microsoft angewiesen ist – sowohl bei Cloud- als auch bei Rechenressourcen.

Wenn die Vereinbarung zustande kommt, würde sie OpenAIs Reichweite im Unternehmensbereich vergrößern und Amazon zugleich Zugang zu einigen der derzeit fortschrittlichsten KI-Modellen verschaffen.

Warum Alexa für Amazon so wichtig ist

Für Amazon ist Alexa ein zentraler Bestandteil seiner umfassenderen KI-Strategie. Der Sprachassistent, der inzwischen mehr als 11 Jahre alt ist, wurde im vergangenen Jahr mit einem neuen Dienst namens Alexa+ überarbeitet, der besser mit Wettbewerbern wie OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini konkurrieren soll.

Amazon bezeichnet Alexa+ als „modellagnostisch“ – das bedeutet, dass Aufgaben je nach Anfrage an unterschiedliche KI-Modelle weitergeleitet werden können. Diese Flexibilität ist ein Schlüsselelement von Amazons Ansatz.

Berichten zufolge übernimmt derzeit Anthropics Modell Claude viele der komplexeren Anfragen von Alexa+. Amazon hat etwa 8 Milliarden US-Dollar in Anthropic investiert und zählt damit zu den größten Geldgebern des Start-ups.

Amazon betont, nicht nur auf ein einziges KI-System zu setzen. In einem Interview mit CNBC sagte Daniel Rausch, Amazons ranghöchster Alexa-Manager, diese Woche, dass der Großteil des Alexa-Datenverkehrs weiterhin über Amazons hauseigene Nova-Modelle läuft.

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Rausch fügte hinzu, dass Amazon „mehr als 70 verschiedene Modelle“ einsetzt. Zudem sagte er, das Unternehmen unterhalte eine „großartige Partnerschaft“ mit Anthropic und anderen Modellanbietern, die über seine KI-Plattform Bedrock verfügbar sind. Eine Partnerschaft mit OpenAI würde diesem ohnehin schon dicht besetzten Mix einen weiteren wichtigen Akteur hinzufügen.

Ein dichtes und umkämpftes Rennen bei KI-Assistenten

Der mögliche Deal verstrickt Amazon in ein zunehmend komplexes Geflecht aus KI-Allianzen. OpenAI arbeitet bereits mit Apple an Siri. Doch im vergangenen Monat schloss Apple außerdem einen separaten Deal zur Nutzung von Googles Gemini-Modellen für eine im Laufe dieses Jahres kommende, verbesserte Siri.

Für OpenAI könnte eine weitreichende Partnerschaft mit Amazon strategisch attraktiv sein. Eine mit der Strategie von OpenAI vertraute Quelle erklärte gegenüber CNBC, dass eine Zusammenarbeit mit Amazon im Vergleich zur Arbeit mit Apple als „förderlicher“ für die Unternehmensziele angesehen werde. Das könnte sich ändern, wenn OpenAI eigene KI-Hardwaregeräte entwickelt.

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Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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