Apples erstes faltbares iPhone könnte 2.500 US-Dollar kosten und spät auf den Markt kommen

Folding iPhone.

Concept rendering. Image generated via ChatGPT

Written By
Kezia Jungco
Kezia Jungco
Jul 6, 2026
3 minute read
eWeek content and product recommendations are editorially independent. We may make money when you click on links to our partners. Learn More

Apple könnte einen seiner alten iPhone-Einführungstricks wieder hervorholen.

Analyst Ming-Chi Kuo erwartet, dass Apple das gemunkelte iPhone Ultra, auch bekannt als iPhone Fold, zusammen mit der iPhone-18-Pro-Serie vorstellt, wobei die Vorbestellungen aufgrund anfänglich begrenzter Produktionskapazitäten später beginnen. Sollte das zutreffen, würde die Strategie an die Einführung des iPhone X im Jahr 2017 erinnern und ein teures, nur begrenzt verfügbares faltbares Gerät hervorbringen, das schwer zu kaufen sein könnte – selbst für Kunden, die bereit sind, mehr als 2.000 US-Dollar zu bezahlen.

Für IT-Teams und Geschäftskunden könnte die gemunkelte Markteinführung von praktischen Fragen abhängen – etwa der Verfügbarkeit, dem Support, der Haltbarkeit und der Frage, ob Apples erstes faltbares iPhone seinen erwarteten Aufpreis rechtfertigt.

Apple könnte die Einführung des faltbaren iPhones staffeln

MacRumors berichtete dass Kuo erwartet, dass Apple mit seinem ersten faltbaren iPhone, das Berichten zufolge den Namen iPhone Ultra tragen soll, „die Geschichte des iPhone X wiederholt“. Apple hat das Gerät, seinen Namen und den Zeitplan für die Markteinführung nicht bestätigt.

Der Vergleich führt zurück ins Jahr 2017, als Apple am 12. September das iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X ankündigte. Die Vorbestellungen für die iPhone-8-Modelle begannen drei Tage später, während das iPhone X erst ab dem 27. Oktober vorbestellt werden konnte. 

Neowin merkte an dass Kuo angedeutet habe, dass das faltbare iPhone möglicherweise erst im vierten Quartal 2026 vorbestellt oder offiziell verkauft werden kann. Die Lieferzeiten könnten sich auf vier bis sechs Wochen oder länger verlängern, wenn die frühe Nachfrage das Angebot übersteigt.

Der Preis könnte der größere Schock sein

Kuo schätzte, dass das faltbare iPhone ungefähr 2.300 bis 2.500 US-Dollar kosten könnte, Mashable zufolge. Dem Bericht zufolge wäre es etwa doppelt so teuer wie Apples aktuelles iPhone 17 Pro Max.

Kuo erwartet weiterhin bis mindestens Ende 2026 starke Verkaufszahlen. Das könnte bedeuten, dass das Gerät möglicherweise „unmittelbar nach Beginn der Vorbestellungen ausverkauft ist, wobei sich die Lieferzeiten schnell auf vier bis sechs Wochen oder länger verlängern und bis Dezember auf diesem Niveau bleiben“, Mashable zufolge

Advertisement

Der Preis würde das iPhone Ultra in eine andere Kaufkategorie als ein gewöhnliches Smartphone-Upgrade einordnen. Für Verbraucher wäre es ein Luxusgerät. Für Unternehmen wäre es schwieriger, eine Anschaffung in größerem Umfang zu rechtfertigen.

Kuo soll gesagt haben, dass Apple plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 etwa 8 Millionen faltbare iPhones auszuliefern, wobei rund 1 Million Geräte im dritten Quartal in den Handel gelangen sollen. Zum Vergleich: Vom iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max könnten im selben Zeitraum bis zu 22 Millionen Geräte verfügbar sein.

Das iPhone Ultra könnte zunächst ein Nischen-Upgrade sein

Das gemunkelte Einführungsmodell würde es Apple ermöglichen, einen wichtigen neuen Formfaktor zu präsentieren und gleichzeitig die anfänglichen Produktionsengpässe zu bewältigen. Neowin merkte an, dass Kuo die begrenzte Verfügbarkeit mit dem komplexeren Design des Geräts in Verbindung gebracht habe, während frühere Berichte auf Herausforderungen bei einem knickfreien Display und der Scharnierkonstruktion hingewiesen hätten.

Für Geschäftskunden könnte das erste faltbare iPhone eher ein Gerät zum Abwarten und Beobachten als ein gewöhnliches Upgrade sein. Ein Einstiegspreis von über 2.000 US-Dollar, die begrenzte Verfügbarkeit und Fragen zur Hardware der ersten Generation könnten es schwierig machen, einen breiten Einsatz zu rechtfertigen.

IT-Teams müssten außerdem prüfen, wie sich Apps auf einem faltbaren Display verhalten, wie robust das Gerät im täglichen Einsatz ist und wie sich die Reparatur- oder Austauschkosten im Vergleich zu aktuellen iPhone-Modellen darstellen. Diese Fragen sind umso wichtiger, wenn das iPhone Ultra als Premium-Produktivitätsgerät und nicht als Smartphone für den Massenmarkt positioniert wird.

Der Vergleich mit dem iPhone X ist hilfreich, weil diese Markteinführung Apples Produktstrategie und nicht nur das Hardwaredesign verändert hat. Das gemunkelte iPhone Ultra könnte dasselbe für faltbare Geräte bewirken – allerdings nur, wenn Apple es über Knappheit, hohe Preise und die Zurückhaltung gegenüber Geräten der ersten Generation hinausführen kann.

Ebenfalls lesenswert: Apples nächstes Pro-Design könnte in einem neuen iPhone-18-Leak bereits online die Runde machen.

Kezia Jungco

Kezia Jungco is a staff writer with five years of hands-on experience testing and analyzing generative AI platforms, chatbots, and NLP tools. She writes in-depth coverage for both enterprise and consumer audiences, focusing on artificial intelligence, data analytics, CRM solutions, cloud infrastructure, cybersecurity, and emerging tech trends. Her work appears in TechRepublic, eWEEK, Datamation, TechnologyAdvice, and Selling Signals.

eWeek Logo

eWeek has the latest technology news and analysis, buying guides, and product reviews for IT professionals and technology buyers. The site's focus is on innovative solutions and covering in-depth technical content. eWeek stays on the cutting edge of technology news and IT trends through interviews and expert analysis. Gain insight from top innovators and thought leaders in the fields of IT, business, enterprise software, startups, and more.

Property of TechnologyAdvice. © 2026 TechnologyAdvice. All Rights Reserved

Advertiser Disclosure: Some of the products that appear on this site are from companies from which TechnologyAdvice receives compensation. This compensation may impact how and where products appear on this site including, for example, the order in which they appear. TechnologyAdvice does not include all companies or all types of products available in the marketplace.