Apples nächste KI-Funktionen könnten einige iPhones außen vor lassen

Hand holding an iPhone on white desk.

Image: Rawpixel/Envato

Jul 6, 2026
3 minute read
eWeek content and product recommendations are editorially independent. We may make money when you click on links to our partners. Learn More

Ein kleines Speicher-Upgrade reicht möglicherweise nicht aus, um Apples fortschrittlichste KI-Tools freizuschalten.

Apples Standardmodelle iPhone 18 und iPhone 18e dürften mehr Speicher als ihre Vorgänger erhalten. Einem neuen Bericht zufolge wird das jedoch nicht ausreichen, um auf jede Apple-Intelligence-Funktion zugreifen zu können, die mit iOS 27 erscheint. Laut dem Lieferkettenanalysten Ming-Chi Kuo wird der RAM in Apples günstigeren iPhones, die in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf den Markt kommen, von 8 GB auf 9 GB erhöht; außerdem kommt der A20-Chip zum Einsatz.

Kuo sagte, der zusätzliche Speicher solle „das reibungslose Funktionieren des Systems unter KI-Last sicherstellen“.

Unterdessen dürften Apples Premiumgeräte, darunter die iPhone-18-Pro-Modelle sowie das angeblich geplante faltbare iPhone des Unternehmens mit A20-Pro-Chip weiterhin mit 12 GB RAM ausgestattet sein.

Zwei KI-Funktionen könnten Pro-Modellen vorbehalten bleiben

Trotz der RAM-Erhöhung berichten MacRumors zufolge, dass iPhone 18 und iPhone 18e weiterhin auf zwei neue Apple-Intelligence-Funktionen verzichten müssen, die für iOS 27 geplant sind.

Zu diesen Funktionen gehören ausdrucksstärkere Siri-Stimmen mit anpassbarem Sprechstil sowie eine verbesserte geräteinterne Sprache-zu-Text-Diktierfunktion mit höherer Transkriptionsgenauigkeit. Den Berichten zufolge stützen sich beide auf Apples aktuelles geräteinternes Modell Apple Foundation Models (AFM) Core Advanced, für das derzeit mindestens 12 GB RAM erforderlich sind.

Sollte diese Hardwareanforderung unverändert bleiben, könnten nur Geräte mit 12 GB Speicher, darunter die iPhone-18-Pro-Reihe und Apples faltbares Modell, diese Funktionen lokal ausführen.

Apples KI-Strategie wird zunehmend hardwareabhängig

Kuos Erkenntnisse aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass Apple die RAM-Ausstattung seiner gesamten Produktpalette erhöht, während Apple Intelligence immer tiefer in iOS integriert wird. Er schrieb, dass „iOS 27 eine engere Integration von Apple Intelligence auf Systemebene bringen wird“, wodurch zusätzlicher Speicher auch für Standard-iPhones immer wichtiger wird.

Advertisement

Dieser Schritt zeigt auch, wie Apples KI-Funktionen zunehmend von den Hardwarespezifikationen statt allein von Softwareupdates abhängig werden. Zwar dürften viele Apple-Intelligence-Funktionen auf unterstützten Geräten verfügbar bleiben, doch die anspruchsvollsten KI-Modelle scheinen deutlich mehr integrierten Speicher zu benötigen.

Warum das wichtig ist

Für Verbraucher könnte der Unterschied dazu führen, dass die Entscheidung zwischen Standard- und Pro-iPhones stärker von den KI-Funktionen als von Kamera-Upgrades oder Displaymerkmalen abhängt.

Eine RAM-Konfiguration mit 9 GB dürfte Multitasking dennoch verbessern und Standardmodelle dabei unterstützen, alltägliche Apple-Intelligence-Funktionen flüssiger auszuführen. Käufer, die Zugriff auf jede neue Siri-Funktion erwarten, müssen möglicherweise die höherpreisigen Modelle in Betracht ziehen, sollte die berichtete Anforderung von 12 GB bestehen bleiben.

Die Berichte erscheinen außerdem zu einem Zeitpunkt, an dem die Speicherkosten in der gesamten Branche weiterhin hoch sind. Steigende DRAM-Preise und Lieferengpässe beeinflussen Apples Hardwareentscheidungen, was es möglicherweise erschwert, günstigere Geräte mit ausreichend Speicher für die fortschrittlichsten geräteinternen KI-Funktionen des Unternehmens auszustatten.

KI könnte für den Kauf eines Pro-iPhones Apples wichtigster Grund werden

Apple hat seine iPhone-Produktpalette traditionell durch Kameras, Displays und hochwertige Materialien voneinander abgegrenzt. Sollten sich diese Berichte bestätigen, könnte künstliche Intelligenz zu einer ebenso wichtigen Trennlinie werden.

Diese Strategie bringt Zielkonflikte mit sich. Indem Apple die leistungsfähigsten KI-Erlebnisse Geräten mit mehr Speicher vorbehält, könnte das Unternehmen Upgrades auf Premium-Modelle fördern und zugleich steigende Komponentenpreise besser bewältigen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, Käufer zu frustrieren, die erwarten, dass neue iPhones unabhängig von der Preisklasse dieselben fortschrittlichen KI-Funktionen erhalten. 

Weiterführende Lektüre: Möchten Sie wissen, ob Sie Anspruch auf Apples 250-Millionen-US-Dollar-Vergleich im Zusammenhang mit der Siri-KI haben? Hier erfahren Sie, wer anspruchsberechtigt ist und wie Sie Ihre Zahlung beantragen.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

eWeek Logo

eWeek has the latest technology news and analysis, buying guides, and product reviews for IT professionals and technology buyers. The site's focus is on innovative solutions and covering in-depth technical content. eWeek stays on the cutting edge of technology news and IT trends through interviews and expert analysis. Gain insight from top innovators and thought leaders in the fields of IT, business, enterprise software, startups, and more.

Property of TechnologyAdvice. © 2026 TechnologyAdvice. All Rights Reserved

Advertiser Disclosure: Some of the products that appear on this site are from companies from which TechnologyAdvice receives compensation. This compensation may impact how and where products appear on this site including, for example, the order in which they appear. TechnologyAdvice does not include all companies or all types of products available in the marketplace.