Apples nächstes Gerät könnte überhaupt keinen Bildschirm haben

A proposed new Apple AirTag worn on suit with an iPhone handheld.

Image: Generated via Google’s Nano Banana

Mar 27, 2026
4 minute read
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Schnallt euch eure KI-Gadgets um. Die Zukunft könnte schon da sein.

Apple könnte sich darauf vorbereiten, in den aufstrebenden Markt für KI-zentrierte tragbare Geräte einzusteigen – mit einem kleinen KI-gestützten Anstecker, der an der Seite des iPhone funktionieren soll. Das Projekt befindet sich zwar noch in einer frühen Entwicklungsphase, Berichten zufolge könnte das Gerät jedoch bereits 2027 auf den Markt kommen, sofern die Entwicklung fortgesetzt wird.

Der Anstecker wäre Apples jüngster Versuch, zu definieren, wie künstliche Intelligenz in den Alltag passt – diesmal durch unauffällige, jederzeit verfügbare tragbare Technologie.

Ein tragbares Gerät für allgegenwärtige KI

Laut MacRumors deuten erste Details darauf hin, dass der KI-Anstecker etwa die Größe eines AirTag hätte und mit einem dünnen, runden Design sowie einem Gehäuse aus Glas und Aluminium ausgestattet wäre. Berichten zufolge könnten Nutzer ihn auf verschiedene Weise tragen, etwa an der Kleidung befestigen, an einer Tasche anbringen oder als Halskette tragen – für mehr Komfort und ständige Verfügbarkeit.

Wie die Apple Watch soll das Gerät voraussichtlich kabelloses Laden unterstützen. Das deutet darauf hin, dass Apple das Gerät in sein bestehendes Ökosystem einordnet und nicht als eigenständiges Gadget positioniert.

Berichten zufolge könnte das Gerät über eine physische Taste für die manuelle Steuerung und möglicherweise über einen Lautsprecher verfügen. Apple ist jedoch noch nicht entschieden, ob ein Lautsprecher für Sprachantworten eingebaut oder ob man sich hauptsächlich auf verbundene Geräte wie das iPhone oder die AirPods verlassen wird.

Kameras und Mikrofone könnten als „Sinne“ der KI dienen

Besonders interessant an dem futuristischen Gerät könnte die Art sein, wie es Informationen sammelt. Berichten zufolge testet das Unternehmen Versionen mit Kameras und mehreren Mikrofonen, die Umgebungsdaten an seine KI-Systeme übermitteln sollen.

Über die Kameraausstattung gibt es widersprüchliche Berichte. Einige Quellen behaupten, das Gerät könnte über eine Kamera mit niedriger Auflösung verfügen, die sich auf die Erfassung des Kontexts statt auf das Aufnehmen von Fotos oder Videos konzentriert. Andere Quellen vermuten, dass Apple zwei Kameras einbauen könnte – eine Standard- und eine Weitwinkelkamera – sowie mehrere Mikrofone, um die Stimme des Trägers besser von Umgebungsgeräuschen zu unterscheiden.

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Wie das Produkt letztlich auch aussehen mag: Das bisherige Ziel scheint mit Apples wachsendem Fokus auf „visuelle Intelligenz“ übereinzustimmen. Dabei werden Kameraaufnahmen genutzt, damit KI-Systeme die physische Umgebung verstehen und kontextbezogene Unterstützung bieten können.

Siris Überarbeitung könnte entscheidend sein

Der Erfolg des KI-Ansteckers könnte letztlich weniger von der Hardware abhängen als davon, wie stark Apple eine Version der nächsten Generation von Siri.

verbessern kann. Berichten zufolge plant das Unternehmen eine umfassende Überarbeitung seines Sprachassistenten, um besser mit modernen KI-Plattformen von OpenAI und Google konkurrieren zu können. Im Rahmen dieser Bemühungen ist Apple eine Partnerschaft mit Google eingegangen, um Googles Gemini-KI-Modelle in künftige Apple-Intelligence-Funktionen zu integrieren.

Diese Partnerschaft ist bemerkenswert, weil Apple traditionell bevorzugt hat, die meisten zentralen Technologien intern zu entwickeln. Da sich KI jedoch rasant weiterentwickelt, könnte sich das Unternehmen für eine Zusammenarbeit entscheiden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gleichzeitig betont Apple weiterhin den Datenschutz als Alleinstellungsmerkmal. Ein Teil der KI-Intelligenz soll voraussichtlich auf dem Gerät statt vollständig in der Cloud verarbeitet werden – eine Philosophie, die die Funktionsweise des KI-Ansteckers prägen könnte.

Kein eigenständiges Gerät, sondern eine Erweiterung des iPhone

Apple stellt sich den Anstecker Berichten zufolge als Zubehör und nicht als unabhängige Computerplattform vor. Dieser Ansatz könnte auf den Erfahrungen mit früheren Versuchen im Bereich der KI-Hardware beruhen. Der Humane AI Pin etwa wurde mit großem Aufsehen auf den Markt gebracht, konnte sich jedoch nur schwer durchsetzen und verlor letztlich seine Funktionalität, nachdem seine Dienste eingestellt worden waren.

Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass Apple seine KI Berichten zufolge als Erweiterung des iPhone betrachtet – im Grunde als „Augen und Ohren“, die den KI-Systemen von Apple Kontext liefern.

Mit dieser Methode könnte Apple ein großes Problem vermeiden, vor dem frühe KI-Geräte stehen: Nutzer davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich noch ein weiteres eigenständiges Gadget brauchen.

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Teil einer größeren Wearable-Strategie

Der KI-Anstecker könnte auch nur ein Baustein von Apples künftigen Plänen für tragbare KI-Geräte sein. Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen an neuen AirPods mit Infrarotkameras, die Umgebungsdaten sammeln, sowie an einer intelligenten Brille, die mit Produkten wie der smarten Ray-Ban Meta konkurrieren soll.

Zusammengenommen deuten diese Projekte darauf hin, dass Apple mit einer Zukunft rechnet, in der KI kontinuierlich auf mehrere Geräte verteilt ist, die man den ganzen Tag trägt, statt hauptsächlich auf dem Bildschirm des Smartphones zu erscheinen.

Derzeit noch experimentell

Vorerst befindet sich der KI-Anstecker noch in einer frühen Entwicklungsphase und könnte weiterhin eingestellt werden. Apple ist dafür bekannt, viele Konzepte zu testen, die es nie bis zu den Verbrauchern schaffen. Die größte Herausforderung könnte daher nicht in der Hardware selbst liegen, sondern darin, KI-Erlebnisse zu schaffen, die sich im Alltag wirklich nützlich und vielleicht eines Tages sogar unverzichtbar anfühlen.

Dennoch zeigt das Projekt, wie Apple sich die nächste Phase des Personal Computing vorstellen könnte: mit tragbaren, KI-gestützten Geräten, die die Funktionen des Smartphones erweitern, statt es zu ersetzen.

Weitere Informationen zu Apples KI-Roadmap gibt es in unserem Beitrag dazu, wie Siris verspätete Upgrades iOS 27 und die Zukunft von Apple Intelligence prägen könnten.

Madeline Clarke

Madeline is a writer specializing in copywriting and content creation. After studying Art and earning her BFA in Creative Writing at Salisbury University she applied her knowledge of writing and design to develop creative and influential copy. She has since formed her business, Clarke Content, LLC, through which she produces entertaining, informational content and represents companies with professionalism and taste.

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