China stellt für die KI-Kriegsführung mit Gewehren bewaffnete Roboterhunde-„Wolfsrudel“ vor

Close-up of a Chinese People's Liberation Army "Robot Wolf" equipped with a mounted QBZ-191 assault rifle during an urban combat drill.

Image: CCTV

Mar 31, 2026
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Während die Welt sich inzwischen daran gewöhnt hat, vierbeinige Roboter in viralen Videos tanzen zu sehen, führt Chinas Militär die Technologie in deutlich raueres Terrain.

Aktuelle Berichte staatlicher Medien zeigen, dass die Volksbefreiungsarmee (PLA) ihre Roboterhunde von einfachen Spähern zu einem koordinierten „Wolfsrudel“ weiterentwickelt hat, das als eine einzige, tödliche Einheit denken und handeln kann.

Der entscheidende Wandel besteht hier nicht nur darin, einem Roboter eine Waffe aufzusetzen. Es geht darum, wie die Roboter miteinander kommunizieren.

Laut der von der staatlichen Rundfunkanstalt CCTV ausgestrahlten Dokumentarserie „Unmanned Competition“ teilen sich diese Roboter inzwischen ein gemeinsames Sensornetzwerk. Dieses fungiert als „gemeinsames Gehirn“ und ermöglicht es ihnen, komplexe städtische Umgebungen zu durchqueren und gemeinsam Entscheidungen zu treffen, statt auf individuelle Befehle zu warten.

Diese Entwicklung stellt einen „grundlegenden Sprung von einem ‚Unterstützungssystem für einzelne Soldaten zu einer koordinierten Kampfformation aus Schwärmen‘“ dar, schrieb die South China Morning Post (SCMP), unter Berufung auf die CCTV-Sendung.

Das Rudel im Überblick

Genau wie bei einem echten Wolfsrudel erfüllen diese Roboter nicht alle dieselbe Aufgabe. Sie wurden in spezialisierte Rollen eingeteilt, um mit dem Chaos des Häuserkampfs umzugehen:

  • The Shadow: Das ist der Späher. Er wurde für Aufklärung entwickelt und soll die Gruppe darüber informieren, was hinter der nächsten Ecke lauert.
  • The Polar: Das ist das Lasttier des Rudels, ausgelegt für logistische Unterstützung und den Transport von Vorräten.
  • The Bloody: Das ist der Kampfroboter. Er kann mit einem beängstigenden Arsenal ausgestattet werden, darunter Mikroraketen, Granatwerfer und automatische Gewehre.

Diese mechanischen Jäger sind wendig. Sie erreichen Geschwindigkeiten von 15 km/h (9 mph) und können eine Nutzlast von 25 kg (55 lb) tragen. Weil sie statt Rädern Beine haben, können sie sich über Trümmer und unwegsames Gelände bewegen, an dem eine herkömmliche Drohne scheitern würde.

Den Schwarm steuern

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Während die Roboter immer intelligenter werden, halten Menschen zumindest vorerst noch die Leine in der Hand. Soldaten können das Rudel per Sprachbefehl, über Standardkonsolen oder sogar mit einem speziellen taktischen Handschuh steuern. Interessanterweise lassen sich einige Bedienelemente für den schnellen Zugriff direkt am Gewehr eines Soldaten anbringen.

Trotz ihrer Fähigkeit, Ziele selbstständig auszuwählen, betont das Militär, dass weiterhin eine „Human-in-the-Loop“-Vorgabe gilt. Wie die SCMP anmerkt, „konnten die Roboter Ziele zwar autonom identifizieren und anvisieren, doch vor einem Angriff war weiterhin eine menschliche Bestätigung erforderlich“.

Luft, See und Laser

Das „Wolfsrudel“ ist nur ein Teil eines weitaus größeren Gesamtbilds. Das chinesische Militär präsentierte außerdem:

  • The Atlas Swarm: Eine Gruppe aus 96 Drohnen, die von einer Person gesteuert wird und Signale stören sowie Angriffe durchführen kann.
  • The Guangjian Lasers: Zwei Arten von Laserwaffen: eine zum Blenden kleiner Drohnen und eine weitere, die für „harte Zerstörung“ ausgelegt ist.
  • L30 Sea Drones: Unbemannte Boote, die 65 km/h erreichen und sogar andere Schiffe rammen können, um sie außer Gefecht zu setzen.

Das ultimative Ziel dieser Systeme ist vollständige Unabhängigkeit. Forscher arbeiten derzeit an einer „satellitengestützten Navigation ohne Satellitensignal“, die es diesen Schwärmen ermöglichen würde, selbst dann zu operieren, wenn GPS- oder Kommunikationssignale gestört werden.

Laut der SCMP erklärte Zhang Wei, ein an dem Atlas-Projekt beteiligter Wissenschaftler, gegenüber CCTV, das Ziel bestehe darin, eine „Koordination ohne Kommunikation“ zu erreichen, bei der Drohnen die Absichten der jeweils anderen „verstünden“, ohne Signale hin und her zu senden.

Mehr zu den zunehmenden Technologie-Spannungen zwischen den USA und China erfahren Sie in unserem Beitrag darüber, wie Abgeordnete ein Gesetz verabschieden wollen, das aus Sicherheitsbedenken gegen in China hergestellte Roboter gerichtet ist.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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