XPENG will, dass sein nächster Verkaufsassistent selbstständig läuft und spricht – und auf dem eigenen KI-Stack läuft.
Der chinesische Autohersteller und KI-Konzern beschleunigt seine Pläne, bis Ende 2026 humanoide Roboter in Serie zu produzieren. Laut Gasgoo sollen die ersten kommerziellen Einsätze Anfang 2027 in XPENG-Verkaufsfilialen beginnen. Damit reiht sich XPENG in die wachsende Zahl von Autoherstellern ein, die Robotik von einer futuristischen Demo zu einem Geschäft mit direktem Kundenkontakt machen wollen.
Die Frage ist nun, ob XPENG humanoide Roboter über Bühne, Ausstellungsraum und Investorenpräsentation hinaus nutzbringend einsetzen kann.
XPENGs Roboter-Roadmap nimmt Gestalt an
Der chinesische Autohersteller und KI-Konzern veranstaltete kürzlich eine groß angelegte Mobilisierungskundgebung zur Roboterproduktion, zu der sich laut Gasgoo fast 1.000 Mitarbeiter aus Bereichen wie Fahrzeugtechnik, Antriebssystemen, Fertigung, Tests und allgemeiner KI versammelten.
An der Veranstaltung nahmen mehrere hochrangige Führungskräfte teil, darunter XPENG Chairman He Xiaopeng, Vice President Gu Jie und der Leiter des Robotics Center, Mi Licheng. Das Treffen markierte einen wichtigen internen Meilenstein für die Robotiksparte des Unternehmens, während sie ihre Pläne beschleunigt, humanoide Roboter kommerziell einzusetzen.
Während des Treffens stellte He Xiaopeng eine ehrgeizige Roadmap für das humanoide Roboterprogramm des Unternehmens vor. XPENG will humanoide Roboter in Serie produzieren bis Ende 2026; der erste kommerzielle Einsatz wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Die Roboter sollen in XPENG-Verkaufsfilialen zum Einsatz kommen, wo sie als Einkaufsberater und Verkaufsassistenten fungieren werden.
XPENG räumt der vollständig internen Entwicklung seiner Roboter Priorität ein, statt sich bei kritischen Systemen auf Drittanbieter zu verlassen.
Er sagte, das Unternehmen entwickle alles intern, darunter Chips, Betriebssysteme, Roboter-Gelenke und geschickte Roboterhände. Er soll XPENG als das einzige Robotikunternehmen in China bezeichnet haben, das über eine vollständig selbst entwickelte Full-Stack-Architektur verfügt.
Das Unternehmen ist überzeugt, dass sich die hohen Anfangsinvestitionen letztlich durch bessere Leistung, eine stärkere Integration und ein ausgereifteres Produktdesign auszahlen werden. XPENGs aktueller humanoider Roboter, genannt IRON, spiegelt diese Strategie bereits wider.
Der Roboter ist etwa 1,73 Meter groß und wiegt rund 70 Kilogramm. Er verfügt über mehr als 60 Gelenke, 200 Freiheitsgrade, geschickte Hände, biomimetische Muskelsysteme und eine humanoide Wirbelsäule. Außerdem verwendet die Maschine XPENGs hauseigene Turing-KI-Chips sowie dieselbe KI-Sehtechnologie, die in den intelligenten Fahrzeugen des Unternehmens zum Einsatz kommt.
Das Produktionsfundament schaffen
XPENG legt bereits die für eine groß angelegte Roboterproduktion erforderlichen Fertigungsgrundlagen.
Anfang dieses Jahres legte das Unternehmen den Grundstein für eine Fertigungsstätte für humanoide Roboter im Tianhe-Bezirk von Guangzhou. Die Anlage erstreckt sich über rund 110.000 Quadratmeter und soll die gesamte Produktionskette abdecken – von der Forschungsvalidierung und Pilotproduktion bis zur groß angelegten Fertigung.
Die Fabrik ist Teil einer Partnerschaft zwischen XPENG und der Regierung des Tianhe-Bezirks, während das Unternehmen über Elektrofahrzeuge hinaus in den Bereich vordringt, den es als physische KI bezeichnet.
XPENG hat außerdem seine Unternehmensstruktur neu organisiert, um diesem erweiterten Anspruch Rechnung zu tragen. Kürzlich strich das Unternehmen „Motors“ aus seinem chinesischen Firmennamen, während es sein Engagement in den Bereichen Robotik, autonomes Fahren, Flugautos und KI-Systeme vertieft.
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