Chinesische humanoide Roboter kämpfen in San Francisco und befeuern Pläne für eine neue Boxliga

2 AI robot boxing with each other.

Image: Patrick T. Fallon/ AFP via Getty Images

Feb 18, 2026
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Der neue König des Rings könnte aus Metall sein – nach einer Robotik-Boxshow eines Unternehmens aus San Francisco.

Der Hightech-Kampf war ein erstes Zeichen dafür, dass daraus eine neue globale Sportart werden könnte. Wie die Publikation Rest of World berichtet, zahlten begeisterte Zuschauer etwa 60 bis 80 US-Dollar, um den 4,5 Fuß großen Unitree-Humanoiden beim Schlagabtausch zuzusehen – ein Beleg für die kommerzielle Attraktivität von Roboterkämpfen. 

Begeistert von der Resonanz kündigte Recks Gründer Cix Liv an, eine große Robotik-Boxliga ins Leben zu rufen – und zwar in naher Zukunft. Geplant sind unter anderem rund sechs Fuß große und 200 Pfund schwere Roboter, die auch außerhalb der Vereinigten Staaten antreten sollen.

Die Technologie und Mechanik hinter diesem Kampf

China dominiert den Markt für die Herstellung von Robotern, und die beiden Kämpfer stammten von einem der führenden Unternehmen der Branche: Unitree. Die modifizierten G1-Humanoiden, die mehr als 13.000 US-Dollar kosten, sind 4,5 Fuß groß und wiegen 80 Pfund. Mit ihren beweglichen, menschenähnlichen Händen, die für kräftige Geraden und präzise Schläge.

Auch wenn Gewicht und Größe nicht dem Durchschnitt eines professionellen menschlichen Boxers entsprechen, lieferten die Roboter dennoch eine packende Show. Der Erfolg des Kampfs hat das Unternehmen zudem dazu bewegt, seine Entwicklung zu beschleunigen.

Rek wird sich nun auf die Einführung einer neuen Klasse speziell entwickelter Kampfmaschinen konzentrieren, darunter eines sechs Fuß großen und 200 Pfund schweren Roboters. Diese leistungsstarken neuen Kontrahenten werden die modifizierten Unitree-G1-Humanoiden ersetzen und Maschinen weichen, die gezielt für eine professionelle Liga entwickelt wurden.

Reaktionen auf den Kampf

Die Fans nahmen den Roboterkampf begeistert auf – passend zu einer ähnlichen laufenden Veranstaltung.

In China wurde die weltweit erste Kampfliga mit humanoiden Robotern kürzlich ins Leben gerufen. Der Gewinner erhält unglaubliche 1,4 Millionen US-Dollar. Der in Shenzhen ansässige Roboterhersteller Engine AI gründete die Liga und präsentierte seine T800-Serie, die rund 40.000 US-Dollar kostet und treten, schlagen und springen kann.

Die Show begeisterte auch Bewohner wie David Hatch, einen in San Francisco ansässigen Tech-Designer und selbsternannten „Science-Fiction-Nerd“. Hatch berichtete Rest of World von der Begeisterung des Publikums und bestätigte damit die Anziehungskraft des Sports:

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„Ich kann mir gut vorstellen, dass sich immer mehr Menschen dafür begeistern, Roboter kämpfen zu sehen – man konnte sehen, wie das Publikum hier mitfieberte, und es gab einige mitreißende Momente.“ 

Außerdem betonte er die einzigartigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben: „Mit Robotern kann man vieles machen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung, und mit VR-Brillen kann das Ganze viel partizipativer werden.“

Zum Thema Verletzungen zeigte sich Hatch zudem erfreut darüber, dass niemand zu Schaden kam. „Bei Robotern lässt sich der Schaden leichter reparieren“, fügte er hinzu.

Ein Roboterkampf unter menschlicher Beteiligung

Auch wenn ausschließlich Roboter traten und zuschlugen, waren Menschen weiterhin beteiligt.

Ein menschlicher Schiedsrichter bediente Glocke und sonstige Signale, während zwei Kommentatoren die Erfahrung mit ihren üblichen aufpeitschenden Ansagen anheizten und Kameras zwischen verschiedenen Blickwinkeln wechselten. Dem Bericht zufolge benötigten die Roboter nach einem Sturz außerdem weiterhin menschliche Hilfe, um wieder aufzustehen.

VR diente als zentrale Schnittstelle des Wettbewerbs. Zwei menschliche Piloten, darunter ein ehemaliger UFC-Kämpfer, steuerten die Roboter hinter den Kulissen mit VR-Headsets. Der Kampf endete mit einem Sieg des 13-jährigen Dash über den erfahreneren Piloten – ein Beleg dafür, dass sich VR-Können gegen traditionelle Kampferfahrung durchsetzte.

Ebenfalls lesenswert: Chinas Gala zum Mondneujahr entwickelte sich zu einer Robotikshow, bei der humanoide Roboter von Unitree und anderen Start-ups Martial-Arts-, Tanz- und Comedy-Einlagen aufführten, die viral gingen.

Joseph Chisom Ofonagoro

Joseph is a Technical Writer with about 3 years of experience in the industry, also advancing a career in cyber threat intelligence. He is passionate about the responsible use of technology, a passion that led him into cybersecurity. As an undergrad, he leads a novel community of technology enthusiasts at his school, NOUN, where he guides and shares resources for beginners in tech. His writing experience includes a diverse range of topics, from consumer tech to startups to tutorials. Additionally, he periodically shares case studies and research reports on cybersecurity on his social media pages.

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