DeepSeeks KI-Boom kurbelt den Verkauf von NVIDIA-H20-Chips in China an

Caption: NVIDIA CEO Jensen Huang speaks during a press Q&A during NVIDIA GTC in San Jose, California on March 19.

NVIDIA CEO Jensen Huang speaks during a press Q&A during NVIDIA GTC in San Jose, California on March 19. Image: Megan Crouse/TechRepublic

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Megan Crouse
Megan Crouse
Feb 25, 2025
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Die chinesischen Tech-Giganten Alibaba, ByteDance und Tencent stocken ihre Käufe der leistungsgedrosselten NVIDIA-H20-Chips auf, um generative KI-Modelle wie DeepSeek-R1 zu betreiben. Damit setzen sie sich über die Befürchtung hinweg, Chinas Fortschritte bei der KI könnten die Nachfrage nach US-Hardware schwächen, wie aus einem exklusiven Bericht von Reuters hervorgeht.

Trotz der US-Exportbeschränkungen verkaufte NVIDIA 2024 rund 1 Million H20-Chips und erzielte damit einen Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar – ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur in China weiterhin stark ist.

Die HGX H20 GPU, eine abgespeckte Version von NVIDIAs Flaggschiff H100, wurde entwickelt, um die US-Exportkontrollen einzuhalten und gleichzeitig den Zugang zum chinesischen Markt aufrechtzuerhalten. Mit einem Preis von 12.000 bis 15.000 US-Dollar pro Einheit ist der H20 nach den Exportbeschränkungen von 2023 zu einer entscheidenden Komponente im chinesischen KI-Wettlauf geworden.

Der H20 darf zwar weiterhin legal exportiert werden, doch die US-Politik könnte sich ändern. Die Trump-Regierung könnte im Falle einer Wiederwahl Beschränkungen für KI-Chips erwägen.

DeepSeek-KI-Modelle treiben die stark steigende Nachfrage an

Der Aufstieg von DeepSeek hat Chinas Nachfrage nach Rechenleistung für KI beschleunigt. Alibaba, ByteDance und Tencent investieren massiv in KI-Infrastruktur auf H20-Basis, da sie Cloud-Dienste anbieten, auf denen DeepSeek-R1 gehostet wird.

Auch bei Gesundheits- und Bildungsunternehmen sind KI-Server gefragt, auf denen DeepSeek-Modelle und Nvidia-H20-Chips laufen, wie Reuters berichtet.

Trotz der starken NVIDIA-Verkäufe entwickelt Chinas KI-Branche aktiv Alternativen bei der heimischen Hardware, um die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern. Die „Inferenz“-Techniken von DeepSeek ermöglichen es, generative KI-Aufgaben mit höherer Leistung bei geringeren Kosten und niedrigerem Stromverbrauch auszuführen.

Unterdessen prüfen einige KI-Unternehmen in den USA Möglichkeiten, sich weniger auf NVIDIAs branchenführende Chips zu verlassen während der Wettbewerb in der Halbleiterbranche zunimmt.

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Das Debüt von DeepSeek im Februar erschütterte den globalen KI-Markt und veranlasste große KI-Unternehmen wie OpenAI und Baidu dazu, kostenlose Versionen ihrer fortschrittlichsten Software zu veröffentlichen oder anzukündigen – möglicherweise als Reaktion auf DeepSeek-R1s kostenloses KI-Modell mit „Reasoning“-Funktion.

Megan Crouse

Megan Crouse has a decade of experience in business-to-business news and feature writing, including as first a writer and then the editor of Manufacturing.net. Her news and feature stories have appeared in Military & Aerospace Electronics, Fierce Wireless, TechRepublic, and eWeek. She copyedited cybersecurity news and features at Security Intelligence. She holds a degree in English Literature and minored in Creative Writing at Fairleigh Dickinson University.

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