Der KI-Milliardärsklub könnte für 29 Gründer 71 Milliarden US-Dollar erreichen: Welche Start-ups sollte man im Blick behalten?

Anthropic’s Dario Amodei and Daniela Amodei.

Anthropic’s Dario Amodei and Daniela Amodei. Image: Anthropic

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Esther Shein
Esther Shein
Mar 31, 2025
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KI verändert nicht nur die Arbeitsweise der Menschen – sie macht auch einige Tech-Unternehmer zu Milliardären. Allein bei vier KI-Unternehmen haben 15 Gründer laut dem Bloomberg Billionaires Index, der die 500 reichsten Menschen der Welt erfasst, gemeinsam ein Vermögen von 38 Milliarden US-Dollar angehäuft. 

„Die Geschwindigkeit der KI-Revolution – von Start-up-Ideen über die Gewinnung finanzstarker Unterstützer bis hin zu Bewertungen in Milliardenhöhe – sticht“ unter Vermögensberatern hervor, stellte Bloomberg fest.

Mögliche neue Mitglieder im Milliardärsklub

Die Zahl der KI-Milliardäre dürfte weiter steigen, da sich Berichten zufolge zusätzliche Finanzierungsrunden in Vorbereitung befinden. Laut Bloomberg könnten diese Deals mindestens 14 weitere Personen in den Klub bringen und das gemeinsame Vermögen um 33 Milliarden US-Dollar erhöhen.

Das sind die Start-ups, aus denen die nächste Welle potenzieller KI-Milliardärsgründer hervorgehen könnte.

  • Anysphere: 2022 von Michael Truell, Sualeh Asif, Arvid Lunnemark und Aman Sanger mit einer Bewertung von 10 Milliarden US-Dollar gegründet. Anysphere ist für sein KI-Codetool Cursor bekannt.
  • Anthropic: 2021 von Dario Amodei, Daniela Amodei, Tom Brown, Jack Clark, Jared Kaplan, Sam McCandlish und Christopher Olah gegründet. Das für seinen Chatbot Claude bekannte Unternehmen wurde von einem Team ehemaliger OpenAI-Mitarbeiter gegründet und wird mit 61,5 Milliarden US-Dollar bewertet.
  • CoreWeave: 2017 von Michael Intrator, Brian Venturo und Brannin McBee gegründet, drei ehemaligen Rohstoffhändlern, die beschlossen, ein Krypto-Mining-Unternehmen zu starten. Zwei Jahre später wechselten sie nach dem Zusammenbruch der Kryptomärkte in den KI-Bereich. Heute betreibt das Unternehmen 32 Rechenzentren in den USA und Europa. Mit einer Bewertung von 23 Milliarden US-Dollar ist es laut Bloomberg der größte US-Tech-Börsengang seit 2023.
  • FigureAI: 2022 von Brett Adcock gegründet. Das Start-up will KI-fähige humanoide Roboter entwickeln, um künftigen Generationen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das Unternehmen wird mit 39,5 Milliarden US-Dollar bewertet.
  • Perplexity: 2022 von Aravind Srinivas, Johnny Ho, Andy Konwinski und Denis Yarats als KI-gestütztes Suchtool gegründet, das mit Google konkurrieren will. Das Unternehmen wird mit 18 Milliarden US-Dollar bewertet.
  • Safe Superintelligence: 2024 von Ilya Sutskever, Daniel Gross und Daniel Levy gegründet, mit dem Plan, ein Produkt für „sichere Superintelligenz“ zu entwickeln, berichtete Bloomberg. Die Bewertung liegt bei 32 Milliarden US-Dollar.
  • Scale AI: 2016 von Alexandr Wang und Lucy Guo gegründet, um Daten für das Training von Machine-Learning-Modellen zu kennzeichnen und aufzubereiten. Die Bewertung liegt bei 14 Milliarden US-Dollar.
  • Thinking Machines Lab: 2025 von Mira Murati, Barret Zoph, John Schulman, Lilian Weng und Andrew Tulloch gegründet, neben mehr als 30 weiteren Personen, die im „Gründungsteam“ aufgeführt sind. Das Unternehmen hat noch kein Produkt, will sich aber auf die „Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI“ konzentrieren, berichtete Bloomberg. Es wird mit 9 Milliarden US-Dollar bewertet.

Aktuelle Tech-Milliardäre

Acht der derzeit zehn reichsten Milliardäre arbeiten in der Tech-Branche. Sie sind:

  • Elon Musk
  • Jeff Bezos
  • Mark Zuckerberg
  • Larry Ellison
  • Bill Gates
  • Larry Page
  • Steve Ballmer
  • Sergey Brin
Esther Shein

Esther Shein is a freelance writer and editor who specializes in writing about AI, cloud, cybersecurity, data, software, and IT leadership. In addition to TechRepublic and eWeek, her work has appeared in CIO.com, CSOOnline, ZDNet, TechTarget, Communications of the ACM, Consumer Goods Technology, Computerworld, The Boston Globe, and Inc. She has also written thought leadership whitepapers, ebooks, case studies, and marketing materials.

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