Teslas humanoider Roboter läuft jetzt, und Elon Musk sagt, er könnte eines Tages die Armut beseitigen.
Tesla hat vergangene Woche ein kurzes Video seines humanoiden Optimus-Roboters geteilt, der über den Boden eines Labors joggt – eine Premiere für die Maschine. Der Clip wurde zuerst vom offiziellen Optimus-Account mit der Bildunterschrift „Just set a new PR in the lab“ veröffentlicht. Musk postete ihn anschließend auf X erneut und fügte lediglich zwei Worte hinzu: „Running robot.“
Teslas Vizepräsident für KI-Software, Ashok Elluswamy, schloss sich ebenfalls an, indem er schrieb: „Run, Optimus, run!“ Das Video zeigt ein geschmeidigeres Gleichgewicht, eine bessere Koordination und natürlichere Bewegungen als frühere Vorführungen, die größtenteils langsames Gehen, das Handhaben von Gegenständen und Haltungstraining zeigten.
Ein Roboter, von dem Musk sagt, er könne die Wirtschaft verändern
Für Musk ist das Laufvideo nicht die Hauptsache. Er hat eine bemerkenswerte Einschätzung dazu abgegeben, was aus Optimus werden könnte.
Im vergangenen Monat sagte der Tesla-Chef, der Roboter könnte die Weltwirtschaft grundlegend verändern und sogar viele traditionelle Arbeitsplätze überflüssig machen. Bei einem Forum in Washington prognostizierte er, dass Arbeit innerhalb von 10 bis 20 Jahren etwas sein werde, wofür sich die Menschen entscheiden, und nichts, wozu sie verpflichtet seien. Musk ging noch weiter und behauptete, dass „KI und humanoide Roboter die Armut tatsächlich beseitigen werden.“
Fortschritte und personelle Veränderungen
Neben seiner neuen Fähigkeit zu laufen, hat die Entwicklung von Optimus weitere Fortschritte gezeigt, darunter eine kürzlich erfolgte Vorführung, bei der der Roboter gemeinsam mit einem professionellen Trainer Kampfsportbewegungen ausführte.
Obwohl sich der Roboter noch in der Entwicklungsphase befindet, rechnet Tesla damit, dass die Massenproduktion bald beginnen wird. Musk schätzt, dass die Kosten von Optimus schließlich auf 20.000 bis 30.000 US-Dollar sinken könnten, sobald die Fertigung eine ausreichend große Größenordnung erreicht.
Das Optimus-Projekt erlebte kürzlich einen Führungswechsel. Ashish Kumar, der frühere Leiter von Optimus AI, verließ das Unternehmen im September und wechselte Berichten zufolge zu Meta.
Die beschleunigten Fortschritte des Roboters und die ambitionierten Erwartungen an ihn – von der Ausführung komplexer Aufgaben bis hin zu einer grundlegenden Neugestaltung der Weltwirtschaft – machen das Optimus-Projekt zu einem zentralen Schwerpunkt für Tesla, während das Unternehmen über Elektrofahrzeuge hinaus expandieren will.
Geoffrey Hinton, der „KI-Pate“, sagt, dass die Technologie , die er mitentwickelt hat, schon bald weit mehr Arbeitsplätze bedrohen könnte, als die Menschen erwarten.

