Bill Gates prognostiziert, dass KI innerhalb von 10 Jahren viele Ärzte und Lehrkräfte ersetzen wird – doch diese 3 Jobs sind sicher

Job applicants lined up sitting with one presented as a robot sketch.
Mar 28, 2025
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Der milliardenschwere Tech-Mogul Bill Gates hat erneut eine Debatte über die Zukunft der künstlichen Intelligenz ausgelöst. Er prognostiziert, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre viele menschliche Arbeitsplätze, insbesondere in der Medizin und im Bildungswesen, überflüssig werden könnten. In NBCs „The Tonight Show with Jimmy Fallon“ sagte der Microsoft-Mitgründer, dass sich KI so rasant weiterentwickle, dass Menschen „für die meisten Dinge nicht mehr gebraucht werden“.

Gates bezeichnete diesen Wandel als den Aufstieg der „kostenlosen Intelligenz“, bei der KI hochwertige medizinische Beratung und Nachhilfe kostenlos anbieten wird. Seiner Ansicht nach wird unsere heutige Abhängigkeit von Fachkräften wie Ärzten und Lehrkräften abnehmen, sobald KI zugänglicher und zuverlässiger wird. „Ein hervorragender Arzt oder eine hervorragende Lehrkraft ist selten, aber mit KI wird das kostenlos und alltäglich sein“, sagte er.

Welche Jobs sind vor KI „sicher“?

Gates rechnet zwar damit, dass KI viele menschliche Tätigkeiten ersetzen wird, identifizierte aber auch drei sichere Berufe – zumindest vorerst.

  • Programmierer: KI kann Code generieren, aber Menschen werden weiterhin für die Problemlösung und das Debugging benötigt.
  • Biologen: KI kann die Forschung unterstützen, ist aber nicht in der Lage, neue wissenschaftliche Hypothesen aufzustellen.
  • Energieexperten: KI kann den Energieverbrauch optimieren, aber für das Krisenmanagement und die langfristige Strategie ist menschliche Expertise erforderlich.

Wird KI eher Arbeitsplätze vernichten, die Produktivität steigern – oder beides?

Gates’ Prognosen decken sich mit den wachsenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt. Einige Experten glauben, dass KI die Produktivität steigern und es Menschen ermöglichen wird, sich auf kreativere oder komplexere Aufgaben zu konzentrieren; andere warnen jedoch vor massiven Arbeitsplatzverlusten in allen Branchen.

Mustafa Suleyman, CEO von Microsoft AI, ist beispielsweise der Ansicht, dass KI nahezu jeden Beruf verändern wird. In seinem Buch „The Coming Wave“ schreibt er, KI sei nicht nur ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung – sie „ersetzt grundsätzlich Arbeitskräfte“.

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Sollten Unternehmer KI als Werkzeug für Innovation oder Zerstörung betrachten?

Gates setzt sich schon lange für das Potenzial von KI ein. Bereits 2017 wies er auf die wachsenden Fähigkeiten von KI hin, und in den vergangenen Jahren zeigte er sich überrascht von der Geschwindigkeit ihrer Entwicklung. Seiner Ansicht nach könnte die weitverbreitete Einführung von KI sogar zu kürzeren Arbeitswochen führen, da die Automatisierung immer mehr Aufgaben übernimmt.

Trotz seiner jüngst geäußerten Bedenken bleibt Gates optimistisch und argumentiert, dass KI Durchbrüche in der Medizin bringen wird, Lösungen für den Klimaschutz und Fortschritte im Bildungswesen. Obwohl er die Schwächen von KI – einschließlich Falschinformationen und Verzerrungen – anerkennt, sieht er sie eher als Werkzeug für Innovation denn als Instrument der Zerstörung.

Gates ermutigt junge Unternehmer, KI anzunehmen, statt sie zu fürchten. „Heute könnte jemand allein mit ein paar groben Ideen Milliarden US-Dollar für ein neues KI-Unternehmen einwerben“, sagte er. Er fordert junge Menschen auf, KI als Vorreiterin für Innovation und nicht als Bedrohung für die Beschäftigung zu betrachten.

Lesen Sie, wie KI voraussichtlich auch mehr als 200.000 Jobs an der Wall Street ersetzen wird.

Aminu Abdullahi

Aminu Abdullahi is a B2C and B2B technology and finance writer with more than six years of experience covering enterprise IT, cybersecurity, cloud computing, artificial intelligence, fintech, business software, and emerging technologies. His work has appeared in publications including TechRepublic, eWEEK, Channel Insider, Geekflare, Enterprise Networking Planet, eSecurity Planet, CIO Insight, and Webopedia. With a technical background in computer science, he specializes in translating complex technology topics into clear, accessible content for business leaders and decision-makers.

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