ChatGPT könnte bald Videos generieren, da OpenAI Sora integrieren will

Logos of ChatGPT and Sora with the headline "AI video coming to ChatGPT?"

Image: Generated via ChatGPT

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David Curry
David Curry
Mar 12, 2026
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OpenAI soll Berichten zufolge seinen Videogenerator Sora in ChatGPT integrieren wollen, um die Nutzung des Tools zu steigern.

Der Videogenerator legte im September vergangenen Jahres einen fulminanten Start hin und erreichte den ersten Platz im iOS App Store, ist seitdem jedoch in Ungnade gefallen. Im Januar gingen die monatlichen Downloads auf 1,2 Millionen zurück – von einem Höchststand von 3,2 Millionen pro Monat kurz nach dem Start.

Über die Zusammenlegung berichtete zuerst The Information, dem zufolge sie Teil eines Strategiewechsels innerhalb von OpenAI war. Das Unternehmen soll nach der Veröffentlichung von „code red“ nach der Veröffentlichung von Google Gemini 3 ausgerufen und den Fokus wieder auf seinen Chatbot sowie andere zurückgestellte Projekte gelegt haben.

Beim Start sah sich Sora erheblicher Kritik ausgesetzt, weil die Videos urheberrechtlich geschütztes Material verwendeten und historische Persönlichkeiten respektlos darstellten, etwa Martin Luther King Jr. Daraufhin verschärfte OpenAI wenige Wochen nach dem Start seine Sicherheitsvorkehrungen.

Die Kritik ging mit der Sorge einher, dass Videogeneratoren in besonderem Maße zur Verstärkung von Desinformationskampagnen geeignet sind. Zuletzt war dies während des Iran-Kriegs zu beobachten, als beide Seiten manipulierte Videos von Raketen und Opfern verbreiteten. OpenAI zufolge soll der Start des Dienstes mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen den Missbrauch durch böswillige Akteure eindämmen.

Soras Absturz in den Ranglisten

Die Aufregung um Sora schlug schnell in Desinteresse um, da viele der anfänglichen Nutzer die App entweder nicht mehr verwendeten oder löschten. Anders als ChatGPT, das Hunderte potenzielle Anwendungsfälle bietet, sind Soras Einsatzmöglichkeiten relativ begrenzt. Wer kein Interesse daran hat, Videos zu veröffentlichen, kann mit der App wenig anfangen, und das Scrollen durch einen endlosen Feed mit KI-generierten Inhalten wird schnell eintönig.

Auch diejenigen, die Sora treu geblieben sind, verbringen in der Regel deutlich weniger Zeit damit als mit ChatGPT und exportieren das fertige Video häufig zu TikTok, Instagram oder in Messaging-Dienste.

Trotz des nachlassenden Interesses sieht OpenAI weiterhin eine Zukunft für Sora als Videogenerator und Kurzvideoplattform. Im Dezember gewann das Unternehmen Disney als ersten Partner für die Lizenzierung von Inhalten – als Teil von Disneys Investition von 1 Milliarde US-Dollar in OpenAI. Nur wenige andere Unternehmen aus der Medien- und Unterhaltungsbranche waren bislang bereit, ihre Inhalte an Sora zu lizenzieren.

Wettbewerb auf dem Markt für Videogeneratoren

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KI-Entwickler erkennen eindeutig das Potenzial des Marktes für Videogeneratoren, sind sich aber uneinig darüber, wie der Dienst bereitgestellt werden sollte. Google integrierte sein Veo-Tool direkt in Gemini und verzichtete vollständig auf eine eigenständige App.

Meta hatte einen Videogenerator namens Vibes in seinen Chatbot integriert. Nach dem Start von Sora veröffentlichte das Unternehmen eine eigenständige App , die ähnlich wie Sora funktioniert. Wie Sora konnte auch Vibes seit dem Start keinen großen Erfolg verbuchen.

Adobe gehörte zu den ersten Unternehmen, die der Öffentlichkeit im Februar 2025 einen Videogenerator vorstellten. Allerdings richtete er sich an Filmemacher und Videoeditoren, wodurch sich die potenzielle Nutzerbasis deutlich verringerte. Zudem verfügte er über strengere Sicherheitsvorkehrungen, um sicherzustellen, dass das Modell nicht für Desinformation missbraucht würde.

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David Curry

David Curry is a tech journalist and analyst with over a decade of experience writing for established outlets. He holds a master’s degree in International Journalism from the University of Leeds and has covered the technology sector since the early 2010s. His work focuses on B2B technology, data journalism, mobile apps and app markets, artificial intelligence, digital platforms, and emerging technologies. He earned a BA from the University of Lincoln and an MA from the University of Leeds.

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