Figure-AI-Gründer setzt mit neuem Unternehmen Hark auf eine „Familie“ von KI-Geräten

Patrick T. Fallon public speaking.

Image: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images

Written By
David Curry
David Curry
Mar 27, 2026
3 minute read
eWeek content and product recommendations are editorially independent. We may make money when you click on links to our partners. Learn More

Der Seriengründer aus der Tech-Branche Brett Adcock hat das neue Start-up Hark gegründet, das eine Familie von Geräten mit künstlicher Intelligenz entwickeln will.

Der Gründer und CEO von Figure AI steigt in ein aufstrebendes, viel beachtetes Segment ein, da OpenAI, Apple, Meta und Google allesamt planen, speziell für den Einsatz von KI entwickelte Hardware auf den Markt zu bringen.

Das Startdatum dieser Geräte wurde zwar noch nicht bekannt gegeben, doch Adcock sagte gegenüber Bloomberg, sie würden kurz nach dem großen Sprachmodell (LLM) des Start-ups auf den Markt kommen, dessen Veröffentlichung für diesen Sommer geplant ist. Laut Adcock wird sich dieses LLM auf Sprache und Gedächtnis konzentrieren und verbesserte Fähigkeiten bieten, um die Bedürfnisse der Nutzer vorherzusehen.

„Wir sind überzeugt, dass es hier mehr als ein Gerät geben wird, das die Welt beherrscht“, sagte Adcock. „Wir arbeiten an einer Familie von KI-Geräten – sowohl für den persönlichen Gebrauch als auch für zuhause.“

Formfaktor des KI-Geräts

Der Formfaktor des KI-Geräts steht noch nicht fest. Manche sehen einen KI-Anhänger wie den Humane AI Pin als eine mögliche Option, bei der Nutzer mit dem Chatbot sprechen und ihm erlauben, zu sehen, was sich vor ihnen befindet.

Ein anderer Formfaktor könnte ein vernetzter Smart Hub sein, der über mehrere Geräte im Haushalt hinweg kommunizieren und Antworten per Text und Sprache liefern kann. OpenAI soll Berichten zufolge einen smarten Lautsprecher prüfen , der über ähnliche Vernetzungsfunktionen verfügt.

Smarte Brillen scheinen der Schwerpunkt von Meta, Google und Apple zu sein. Berichten zufolge arbeiten alle drei an Brillen, bei denen KI im Mittelpunkt des Nutzungserlebnisses steht. Meta führt den Markt für smarte Brillen bereits an und hat seinen Zeitplan mit einer Investition von 3,5 Milliarden US-Dollar in den Brillendesigner EssilorLuxottica beschleunigt.

Apple soll außerdem andere Pläne für Wearables auf Eis gelegt haben, um den Start seiner smarten Brille zu priorisieren, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte.

Advertisement

Versunkene Kosten im Kampf gegen das Smartphone?

In gewisser Hinsicht ist das Smartphone bereits ein bestens ausgestattetes Gerät für die Interaktion mit KI. Als Formfaktor für textbasierte KI-Anwendungen ist es nach wie vor deutlich besser geeignet als ein Anhänger oder eine smarte Brille – schließlich kommuniziert die überwältigende Mehrheit der Menschen auf diese Weise mit ChatGPT und anderen Chatbots.

Gleichzeitig verfügt ein Smartphone der Oberklasse über hervorragende Front- und Rückkameras sowie beträchtliche Rechenleistung für anspruchsvolle KI-Aufgaben. Zudem ist es für Nutzer weitaus natürlicher, mit ihrem Smartphone zu sprechen als mit ihrer Brille oder einem Anhänger.

Angesichts der bereits in die KI-Infrastruktur fließenden Investitionen besteht die Sorge, dass dies zu versunkenen Kosten werden könnte. Meta verkaufte 2025 sieben Millionen smarte Brillen – eine bemerkenswerte Leistung, aber weiterhin nur ein kleiner Bruchteil der 1,2 Milliarden Smartphones, die in diesem Jahr verkauft wurden.

Und dabei ist eine mögliche Gegenreaktion gegen smarte Brillen, Anhänger und andere Always-on-Geräte, die im öffentlichen oder beruflichen Umfeld Datenschutzbedenken aufwerfen, noch gar nicht berücksichtigt. Der Missbrauch durch böswillige Akteure ist bereits ein Problem, was die Verbreitung einschränken und Nutzer zurück zu ihren Smartphones treiben könnte.

Weiterführende Lektüre: Sie wollen mehr über KI-Hardware erfahren? Gerüchten zufolge entwickelt OpenAI einen smarten Lautsprecher mit integrierter Kamera, der 2026 erwartet wird.

David Curry

David Curry is a tech journalist and analyst with over a decade of experience writing for established outlets. He holds a master’s degree in International Journalism from the University of Leeds and has covered the technology sector since the early 2010s. His work focuses on B2B technology, data journalism, mobile apps and app markets, artificial intelligence, digital platforms, and emerging technologies. He earned a BA from the University of Lincoln and an MA from the University of Leeds.

eWeek Logo

eWeek has the latest technology news and analysis, buying guides, and product reviews for IT professionals and technology buyers. The site's focus is on innovative solutions and covering in-depth technical content. eWeek stays on the cutting edge of technology news and IT trends through interviews and expert analysis. Gain insight from top innovators and thought leaders in the fields of IT, business, enterprise software, startups, and more.

Property of TechnologyAdvice. © 2026 TechnologyAdvice. All Rights Reserved

Advertiser Disclosure: Some of the products that appear on this site are from companies from which TechnologyAdvice receives compensation. This compensation may impact how and where products appear on this site including, for example, the order in which they appear. TechnologyAdvice does not include all companies or all types of products available in the marketplace.