Flugangebote: Googles KI macht günstigeres Reisen einfacher

Stock photo of a traveler sitting at an airport terminal looking at her phone.

Image: Adobe Stock

Aug 16, 2025
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Google hat am Donnerstag die Einführung einer neuen KI-gestützten Suchfunktion angekündigt, die sich an flexible Reisende richtet, die bei Flügen sparen möchten: Flight Deals.

Die neue KI-Anwendung ist innerhalb von Google Flights verfügbar und richtet sich an preisbewusste Fluggäste, die einfacher günstige Angebote finden möchten. In einem Blogbeitrag beschrieb Google Flight Deals als „für flexible Reisende entwickelt, deren oberstes Ziel es ist, bei ihrer nächsten Reise Geld zu sparen.“

Googles neue KI-gestützte Lösung reiht sich in die Angebote mehrerer großer Technologieunternehmen ein, die generative KI in ihre Reisesuche integriert haben. Regulierungsbehörden stellen jedoch neuerdings infrage, ob die dominante Stellung des Unternehmens im Bereich der Reisesuche den Wettbewerb behindern könnte.

Flight Deals wird Reisenden in den USA, Kanada und Indien im Laufe der nächsten Woche zur Verfügung gestellt.

So funktioniert Flight Deals

Flight Deals nutzt Googles KI, um die Vorgaben der Nutzer zu analysieren und günstige Reiseoptionen anzubieten, die zu ihren Plänen passen.

Nutzer können ihre Reisepläne einfach in Alltagssprache beschreiben, als würden sie sich mit einem Freund oder ihrem persönlichen Reiseberater unterhalten. Sobald der Nutzer seine Anfrage in natürlicher Sprache in die Suchleiste eingibt, verwendet das Tool die bereitgestellten Informationen, um die besten Angebote zu ermitteln, die zur Suche passen, und macht sogar Vorschläge für Reiseziele.

Google erklärte das Konzept hinter dem neuen Tool in dem Blogbeitrag zur Ankündigung: „Anstatt mit verschiedenen Reisedaten, Reisezielen und Filtern zu experimentieren, um die besten Angebote zu finden, kannst du einfach beschreiben, wann, wohin und wie du reisen möchtest – als würdest du mit einem Freund sprechen – und Flight Deals kümmert sich um den Rest.“

Das Tool soll Angebote finden, indem es die Suchanfragen der Nutzer zusammen mit Preisinformationen für Reisen aus Echtzeit-Datenfeeds auswertet und aktuelle Preisergebnisse erstellt, die den Präferenzen der Nutzer entsprechen. Diese Optionen werden anschließend anhand des prozentualen Sparpotenzials sortiert, wobei die Verfügbarkeit der Angebote von den jeweils neuesten Flugdaten abhängt.

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Erste Schritte

Für die Nutzung des Tools ist keine Anmeldung erforderlich. Es ist über die Flight-Deals-Seite oder das Menü oben links in Google Flights verfügbar. Mit dem Start von Flight Deals als Betaversion möchte Google Nutzerfeedback sammeln, um die Funktion weiter zu verbessern und herauszufinden, wie KI-gestützte Technologie das Reiseplanungserlebnis optimieren kann.

Google will sein ursprüngliches, 2011 gestartetes Tool Google Flights parallel zum neuen Angebot Flight Deals weiterführen. Darüber hinaus erhält das ursprüngliche Google Flights ebenfalls eine Erweiterung: Nutzer können künftig bei Flügen in den USA und Kanada Tarife der Kategorie Basic Economy ausschließen.

Googles Reiseprojekte mit KI

Googles Schritt hin zur Implementierung generativer KI in seiner Reisetechnologie erfolgt vor dem Hintergrund kartellrechtlicher Prüfungen, während Regulierungsbehörden versuchen festzustellen, ob die dominante Stellung des Unternehmens bei der Reiseentdeckung den Wettbewerb untergräbt.

Regulierungsbehörden, darunter die Europäische Kommission, untersuchen derzeit, inwiefern Google seine eigenen Suchprodukte und -dienste bevorzugen könnte. Berichten zufolge testet der Technologiekonzern in Europa Änderungen, um den Digital Markets Act (DMA) einzuhalten. Dieses Gesetz soll durch eine Begrenzung der Macht großer Technologieplattformen für faireren Wettbewerb auf dem europäischen Technologiemarkt sorgen.

Obwohl viele Wettbewerber – darunter Booking.com, Expedia und der indische Online-Reiseanbieter MakeMyTrip – generative KI bereits in ihre Reisesuche integriert haben, könnte Googles Einfluss für andere Unternehmen, die sich in der umkämpften Reisetechnologiebranche durchsetzen wollen, ein größeres Hindernis darstellen, falls die neue Funktion an Fahrt gewinnt.

Allison Francis

Allison Francis is a seasoned writer and marketing communications professional with a rich background spanning everything from business technology to consumer goods. Specializing in B2B technology, she has a background in hyperconverged infrastructure, managed IT services, BPO, cloud management, and customer experience technologies. Allison holds a bachelor's degree in public relations and marketing from Drake University. She resides in Denver, Colorado.

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