US-Abgeordnete wollen chinesische Roboter aus dem Bundesbetrieb verbannen

Close-up of a Unitree G1 humanoid robot head and torso, highlighting its integrated LIVOX 3D LiDAR sensor, depth camera, and LED face mask.

Image: VCG

Mar 30, 2026
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Die US-Regierung könnte schon bald daran gehindert werden, Roboter chinesischer Unternehmen einzusetzen, falls ein neuer parteiübergreifender Gesetzentwurf im Kongress Unterstützung findet.

Der vorgeschlagene Gesetzestext mit dem Namen American Security Robotics Act deutet auf wachsende Sorgen über die Sicherheitsrisiken ausländischer Technologie im Zuge des Technologiewettstreits zwischen den USA und China hin. Der republikanische Senator Tom Cotton und der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, treiben die Initiative voran.

Wie von Reuters berichtet, würde der Gesetzentwurf Bundesbehörden den Kauf oder Betrieb humanoider Roboter und anderer unbemannter Bodenfahrzeuge verbieten, die von Unternehmen mit Sitz in China oder anderen Ländern hergestellt werden, die als strategische Gegner gelten. Außerdem würde er die Finanzierung solcher Technologien durch den Bund unterbinden.

Der Gesetzentwurf ist vor allem vorbeugend motiviert: Die Abgeordneten versuchen offenbar, einem potenziellen Sicherheitsproblem zuvorzukommen, bevor es sich weiterentwickelt.

Nationale Sicherheit und Datenschutzbedenken

Moderne Roboter sind nicht nur Maschinen, die Kisten bewegen oder Produkte montieren. Viele sind mit Hardware und KI-Systemen ausgestattet, die kontinuierlich Informationen über ihre Umgebung sammeln. Abgeordnete befürchten, dass auf diese Daten möglicherweise aus der Ferne zugegriffen oder dass sie nach China übertragen werden könnten – entweder absichtlich oder aufgrund von Sicherheitslücken.

Die Befürworter des Gesetzentwurfs argumentieren, dass in China gefertigte Roboter bei einem Einsatz in Bundesbehörden gravierende Sicherheitslücken verursachen könnten. Sie ordnen den Gesetzestext damit in die Bemühungen ein, die technologische Führungsrolle der USA zu schützen und zugleich die Abhängigkeit von ausländischen Wettbewerbern zu begrenzen.

Der Vorschlag sieht einen gewissen Spielraum vor: Militär- und Strafverfolgungsbehörden dürften weiterhin chinesische Roboter zu Forschungs- und Bewertungszwecken erwerben, sofern Schutzvorkehrungen verhindern, dass Daten außerhalb regulierter Umgebungen übertragen werden.

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Die Entwicklung von Robotik hat in den vergangenen Jahren an Dynamik gewonnen, wobei amerikanische und chinesische Unternehmen gleichermaßen darum wetteifern, humanoide Roboter zu entwickeln, die Aufgaben in der realen Welt erledigen können. Diese Maschinen werden zunehmend für Tätigkeiten entwickelt, die von industriellen Abläufen bis hin zur Unterstützung im Haushalt reichen.

Das geplante Robotikverbot fügt sich in ein größeres Muster der US-Bemühungen ein, in bestimmten Branchen die Abhängigkeit von chinesischer Technologie zu verringern. In den vergangenen Jahren hat Washington zunehmend Schritte unternommen, um die Abhängigkeit von chinesischer Technologie in sensiblen Bereichen zu reduzieren – insbesondere dort, wo es um Datenerfassung oder kritische Infrastruktur geht.

Der Gesetzestext steht im Einklang mit den größeren Technologie-Spannungen zwischen den USA und China. Robotik könnte den nächsten Schwerpunkt bilden, insbesondere weil Abgeordnete ihre Sorge geäußert haben, dass Roboter Betriebsdaten übertragen und damit theoretisch offenlegen könnten.

Diese Faktoren werfen die Frage auf, ob die Bedrohung unmittelbar oder weitgehend vorbeugender Natur ist. Der Gesetzestext scheint eher darauf abzuzielen, frühzeitig Grenzen festzulegen, als eine akute Krise zu lösen. Unklar ist auch weiterhin, in welchem Umfang chinesische Roboter derzeit von der US-Bundesregierung eingesetzt werden. Die wenigen öffentlich verfügbaren Hinweise legen nahe, dass sie heute nicht in großem Umfang von Bundesbehörden genutzt werden.

Das nächste Kapitel

Der American Security Robotics Act könnte beeinflussen, wie Bundesbehörden Automatisierung und Beschaffung angehen. Er würde zeigen, dass Robotik zu einem strategischen Technologiebereich wird, in dem Sicherheitsaspekte Kaufentscheidungen zunehmend beeinflussen.

Ob der American Security Robotics Act letztlich Gesetz wird, bleibt abzuwarten. Doch während humanoide Roboter der breiten Einführung näherkommen, scheinen politische Entscheidungsträger entschlossen sicherzustellen, dass Innovation nicht schneller voranschreitet als die Schutzmaßnahmen.

Ebenfalls lesenswert: Ein humanoider Roboter hat kürzlich während einer Tanzaufführung ein Kind getroffen, was neue Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Überwachung von Robotern im realen Einsatz aufwirft.

Madeline Clarke

Madeline is a writer specializing in copywriting and content creation. After studying Art and earning her BFA in Creative Writing at Salisbury University she applied her knowledge of writing and design to develop creative and influential copy. She has since formed her business, Clarke Content, LLC, through which she produces entertaining, informational content and represents companies with professionalism and taste.

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