Apple hat vor Kurzem die allgemeine Verfügbarkeit eines Dienstes namens Apple Business Essentials, der kleine Unternehmen während des gesamten Lebenszyklus der Geräteverwaltung unterstützt – von der Einrichtung und Speicherung über Upgrades bis hin zu Reparaturen.
Business Essentials ist nach einer im November 2021 gestarteten Betaphase des Dienstes in den USA nun als Abonnement verfügbar.
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Optimiert für Unternehmen mit kleinen oder gar keinen IT-Teams
Mit Apple Business Essentials können kleine Unternehmen Apple-Produkte für ihre Mitarbeiter bereitstellen und verwalten, ohne über ein eigenes IT-Team zu verfügen. Mit anderen Worten: Jeder Mitarbeiter in einer leitenden Position kann Business Essentials für die Beschäftigten verwalten.
Kleine Unternehmen können aus flexiblen Abonnementtarifen wählen, die sich für jeden Mitarbeiter und jedes Gerät individuell anpassen lassen und bis zu 2 Terabyte (TB) iCloud-Speicher umfassen – ab 2,99 US-Dollar pro Monat.
Es gibt außerdem Tarife mit AppleCare+ für Apple Business Essentials, die bei 9,99 US-Dollar pro Monat beginnen. AppleCare+ umfasst telefonischen Support rund um die Uhr, Schulungen für IT-Administratoren und Mitarbeiter sowie bis zu zwei kostenlose Gerätereparaturen pro Tarif und Jahr.
Wenn ein Mitarbeiter in der Apple-Business-Essentials-App eine Reparatur anfordert, kann ein Techniker vor Ort kommen, um das Gerät zu reparieren. AppleCare+-Guthaben können für jede Art von Reparatur verwendet werden – unabhängig davon, ob es sich um ein gesprungenes iPhone-Display oder eine Hauptplatine für ein MacBook Pro handelt.
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Einfache Einrichtung
Mitarbeiter können mit Business Essentials beginnen, indem sie sich auf einem iPhone, iPad oder Mac mit einer verwalteten Apple-ID bei ihrem Arbeitskonto anmelden. Nach der Anmeldung können sie auf die neue Apple-Business-Essentials-App zugreifen und benötigte Arbeitstools herunterladen. Außerdem haben die Nutzer Zugriff auf die Identitätsdienste von Google Workspace, mit denen sie sich mit einem einzigen Benutzernamen und Passwort ihres Unternehmens bei ihrem Gerät anmelden können.
„Die Einführung von Technologie kann enorme Auswirkungen auf kleine Unternehmen haben und ihre Produktivität und Leistung steigern“, sagte Jeremy Butcher, bei Apple als Marketingmanager für Produkte für Unternehmen und den Bildungsbereich tätig. „Der Einsatz von Technologie bringt bei der Verwaltung und Bereitstellung von Geräten einen gewissen Aufwand mit sich. Wir wollten das so einfach wie möglich machen, und deshalb haben wir Business Essentials entwickelt.“
Ermöglicht die schnelle Bereitstellung von Apps für Teams
Eine wichtige Funktion eines Business-Essentials-Abonnements sind Sammlungen. Damit können App-Gruppen an Mitarbeiter oder Teams verteilt werden. Über diese Funktion lassen sich auch Einstellungen – etwa VPN-Konfigurationen und Wi-Fi-Passwörter – automatisch auf Geräte übertragen. Sobald sich ein Nutzer bei einem Gerät anmeldet, werden alle über Sammlungen bereitgestellten Apps und Einstellungen auf diesem Gerät angezeigt.
Business Essentials funktioniert sowohl mit vom Unternehmen bereitgestellten als auch mit persönlichen Geräten. Die persönlichen Daten der Mitarbeiter bleiben dank der Funktion „Benutzerregistrierung“ von Apple privat und von den Arbeitsdaten getrennt. Nutzer von Business Essentials erhalten ein eigenes iCloud-Arbeitskonto zum sicheren Speichern und Sichern von Dateien und Dokumenten. Außerdem können Nutzer sich dank iCloud Drive bei der Arbeit zwischen Geräten bewegen, wobei die Informationen auf Mac-Computern synchron gehalten werden.
Seit dem Start einer Betaversion von Apple Business Essentials im vergangenen Herbst haben sich Tausende kleiner Unternehmen für den Dienst angemeldet und daran teilgenommen. Apple habe von diesen Nutzern „durchweg positives Feedback“ erhalten, sagte Butcher. „Manches davon bestätigte Dinge, die wir bereits wussten, anderes hat uns gezeigt, was wir künftig verbessern müssen.“
Auf Grundlage des Feedbacks plant Apple einige Verbesserungen für Business Essentials. So wünschten sich Betatester beispielsweise eine Option zur Installation von Mac-Apps, die nicht im Mac App Store verfügbar sind. Apple wird diese Option in diesem Sommer einführen.
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Geschäftlichen Mehrwert durch Einfachheit schaffen
Apple wird häufig dafür kritisiert, zu stark auf Verbraucher ausgerichtet zu sein und Unternehmen nicht ausreichend zu bedienen. Das stimmte vor vielen Jahren, heute aber ganz sicher nicht mehr.
Apples DNA dreht sich vollständig um die Bereitstellung einfacher Nutzererlebnisse – deshalb wird Apple von Verbrauchern aller Bevölkerungsgruppen so breit angenommen. Traditionelle IT-Anbieter haben Benutzerfreundlichkeit oft zugunsten zusätzlicher und schneller bereitgestellter Funktionen vernachlässigt. Microsoft ist ein hervorragendes Beispiel für ein Unternehmen, das über IT-Profis verkauft und hochkomplexe Lösungen bereitgestellt hat, für deren Betrieb Zertifizierungen erforderlich sind. Dieses Modell funktioniert in Großunternehmen mit großen IT-Teams, in kleinen Unternehmen jedoch nicht annähernd so gut.
Apples Business Essentials dürfte in kleineren Unternehmen großen Anklang finden, die dieselben technologischen Anforderungen wie Großunternehmen haben, aber nicht über vergleichbare umfangreiche IT-Ressourcen verfügen.
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