Senator Bernie Sanders war kürzlich zu Gast im Podcast Joe Rogan Experience, um über eine Reihe von Themen zu sprechen, darunter die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt des Landes und die Verbesserung der Lebensbedingungen der US-Bevölkerung.
„Wir müssen herausfinden, wie wir Technologie nutzen können, um das menschliche Leben zu verbessern – und nicht, um es zu verschlechtern“, erklärte der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Gastgeber Joe Rogan. Seine Haltung scheint offensichtlich, doch angesichts der Bedrohung der Lebensgrundlage jener Menschen durch KI-Technologie, deren Arbeitsplätze sie ersetzen könnte, ist dies ein brisantes Thema.
Der Einsatz von KI am Arbeitsplatz: Mögliche Vor- und Nachteile
Sanders und Rogan hatten in ihrem ausführlichen Interview bereits über andere Fragen der Arbeitnehmerrechte gesprochen, darunter den bundesweiten Mindestlohn von 7,25 US-Dollar. Sanders erklärte, dass der jüngste KI-Hype vor allem von Technologieunternehmen befeuert worden sei, die den Wert für ihre Aktionäre steigern wollten, anstatt den Menschen zugutezukommen, die für sie arbeiten.
Auf seine Haltung zu den Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt angesprochen, räumte Sanders die möglichen negativen Folgen der technologischen Entwicklung ein – vor allem die Unsicherheit von Arbeitsplätzen, da KI Beschäftigte ersetzen könnte.
Der Senator aus Vermont erklärte, wie er die Probleme rund um KI-Technologie angehen würde. Wenn künstliche Intelligenz die Produktivität von Beschäftigten steigere, dann hätten diese Beschäftigten Anspruch auf eine kürzere, viertägige Arbeitswoche, argumentierte er.
„Lasst uns Technologie zum Vorteil der Beschäftigten einsetzen“, sagte Sanders. „Das bedeutet: mehr Zeit für die Familie, für Freunde, für Bildung – oder für was zum Teufel auch immer ihr sie nutzen wollt. Ihr müsst dann nicht mehr 40 Stunden pro Woche arbeiten.“
Sanders setzt sich schon lange für die 4-Tage-Woche ein. Erst im vergangenen Jahr brachte er den Thirty-Two Hour Workweek Act ein, der den Übergang zu einer 32-Stunden-Woche ohne Lohneinbußen für Beschäftigte vorsieht. Im Interview deutete er an, dass KI der Weg dorthin sein könnte.
„Keine radikale Idee“, fügte er hinzu. „Unternehmen auf der ganzen Welt praktizieren das bereits – mit einigem Erfolg.“
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