First Lady Melania Trump hat die Presidential AI Challenge vorgestellt, einen landesweiten Wettbewerb für die Klassenstufen K–12, der Kinder mit generativer KI-Technologie vertraut machen soll. Während die Einzelheiten je nach Altersgruppe variieren, müssen alle Teilnehmenden eine generative KI-Lösung entwickeln, die ein Problem in ihrer Gemeinschaft angeht.
Auch Lehrkräfte können teilnehmen, sofern sie die Teilnahmevoraussetzungen der Presidential AI Challenge.
Die Anmeldung für die Presidential AI Challenge ist geöffnet. Alle Projekte müssen bis zum 20. Januar 2026 um 23:59 Uhr Ortszeit abgeschlossen sein; die Gewinner auf Bundesstaatsebene werden im März bekannt gegeben. Die nationalen Meisterschaften werden vom 7. bis 10. Juni 2026 bewertet. Die Teilnehmenden erhalten Zugang zu Informationsveranstaltungen, Mentoring und Sprechstunden.
Die nationalen Gewinner können bis zu 10.000 US-Dollar
Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig, wird aber durch Anreize belohnt, darunter:
- Cloud-Guthaben und weitere Ressourcen von Unternehmenspartnern zur Förderung der Teilnahme junger Menschen an KI-Initiativen.
- Eine präsidentielle Leistungsurkunde für die Gewinner auf Bundesstaatsebene.
- Eine dreitägige Präsenzveranstaltung in Washington, D.C., für ausgewählte regionale Gewinner.
- 10.000 US-Dollar pro Gruppe für Grundschüler oder pro Einzelperson für ältere Schüler, die zu nationalen Champions gekürt werden.
Wettbewerb soll Amerikas KI-Arbeitskräfte stärken
„So wie Amerika einst die Welt in den Himmel führte, sind wir bereit, erneut die Führung zu übernehmen – diesmal im Zeitalter der KI“, sagte Melania Trump in einem Videobeitrag auf X.
Die Initiative folgt auf die vor fünf Monaten unterzeichnete Durchführungsverordnung von Präsident Donald Trump – Advancing Artificial Intelligence (AI) Education for American Youth. Die Verordnung verfolgt laut der Website der AI Challenge.
„das Ziel, Amerikas globale Vorherrschaft in dieser technologischen Revolution für künftige Generationen zu bewahren“. Der Wettbewerb soll nicht nur die KI-Kompetenz stärken, sondern Schülerinnen und Schüler auch auf einen Arbeitsmarkt vorbereiten, der zunehmend von KI-Tools und -Systemen geprägt wird. Studien zufolge sind KI-Kenntnisse sehr gefragt und werden gut bezahlt. Die Fähigkeiten generativer KI können es jedoch erschweren, bestimmte Einstiegspositionen.
Wie andere internetverbundene Dienste kann generative KI Kinder sexualisierten Inhalten oder parasozialen Beziehungen aussetzen, warnten 44 US-Generalstaatsanwälte in einem offenen Brief vom 25. Aug.

